• Category Archives Aktuelles
  • der Steg ist raus

    Nun ist diese Saison dann wohl doch endgültig vorbei. Traditionell wurde am Sonntag, auf die Glitschregatta folgend, der letzte Steg geborgen.

    10.30 Uhr war Treffen. Und siehe da, es kamen wieder nur drei Leute. Tom, Mario und Dirk machten sich an die Arbeit. Kurz nachgedacht und schon nach knapp 1,5 Stunden war alles rausgeholt, beschriftet, weggetragen und verschlossen. Eine gute Teamarbeit. Trotzdem hätten ein paar mehr helfende Hände nicht geschadet.

    Es ist immer wieder bitter, wenn selbst Nichtsteglieger helfend anpacken und die eigentlichen Steglieger sich nicht sehen lassen oder keine Hilfe organisieren.

    Das kann auf die Dauer so nicht bleiben. Wir werden auch älter und Steg abbauen ist nun mal kein Laubharken.

    Wenn die Baby Blue diese Woche noch an Land gehoben wird, ist auch das letzte Boot aus dem Wasser. Bei dem angekündigten Sturm für Nikolas habe ich dann doch ein bischen Bedenken gegen eine letzte Tour bekommen.

    Den Opties und Lasern kann der Sturm nichts mehr anhaben. Sie werden jetzt von zwei schönen neuen Schuppentoren geschützt.

    Euch allen eine besinnliche Adventszeit. Und denkt dran, Weihnachtsfeier ist auch irgendwann.

    D.V.


  • interessante Bootstaufe im Verein

    Bootstaufe KJENNING

    Es ist vollbracht, das kleine Faering aus unserer Zickhusener Bootswerft, gebaut von Benni, dem – wie er sich selber nennt – fremden und freireisenden Bootsbau-Wandergesellen, schwimmt!

    Der Herbst zeigte noch einmal Charme und auch wir gaben alles: Taufe, Stapellauf, Jungfernfahrt, Ruderwettfahrt mit OSTER,  Schmausen und abendliche Gemütlichkeit mit Erinnerungen an die Bauphase und so manche abenteuerliche Sommertour … das hält nicht nur Leib und Seele zusammen, sondern macht auch Lust auf mehr, und so sind wir schon ganz gespannt, wie der kleine Norweger sich nächstes Jahr mit einem 8 m² Spritsegel inWind und Welle verhalten wird.

     

    Technische Details: 5,60 x 1,40 x 064

     

    (Wer mehr über die Entstehung des Bootes erfahren möchte: www.rahsegel.de, auch unangemeldet bei facebook zu verfolgen)

    Bilder

    (0 )  Benny tauft sein Werk mit klarem Aquavit auf den Namen – KJENNING

    (1)   … Stapellauf – jeder darf mal anfassen

    (2)   Der Faering ist rank, liegt aber mit seinen zwei Ruderern nicht tief.

    (3)   Irgendwann verschwinden wir alle zum Tauf-Essen. Es gibt eine deftige Bohnensuppe

    und Lammkeulen. KJENNING liegt stolz und schön in der Novembersonne

    (4)   Wir sitzen noch ein bisschen zusammen und schwelgen in Erinnerungen…


  • Athletikwettkampf „Stärkster Segler des SVMV“

    Am 18. Januar im kommenden Jahr findet erneut der durch uns ausgerichtete Athletikwettkampf „Stärkster Segler des SVMV“ in der Mehrzweckhalle Dorf Mecklenburg, Karl-Marx-Straße 12 23972 Dorf Mecklenburg statt.

    Anmeldung ist ab 8:30 Uhr (ausschließlich vereinsweise), Beginn ist ab 10 Uhr und es werden verschiedene Stationen mit unterschiedlichen Disziplinen durchlaufen. Wertungen erfolgen nach Altersklassen, es wird eine Mannschaftswertung erfolgen und natürlich eine Gesamtsiegerin gekürt, es werden Preise und Pokale vergeben.

    Teilnahmegebühr ist 10 € inkl. Mittagessen. Die Veranstaltung endet um ca. 14 Uhr.


  • Allgemeine Jollengruppe

    Hallo an alle interessierten Baldsegler,

    nach einigen Abstimmungen haben sich die ersten Interessierten für eine allgemeine Jollengruppe im SVHV auf die ersten beiden Schulungswochenenden geeinigt.

    Die Kurse 1 und 2 finden im Januar und Februar statt.

    Kurs 1 – Samstag den 4. Januar und Sonntag den 5. Januar 2014,

    Kurs 2 – Samstag den 22. Februar und Sonnatg den23. Februar 2014

    Beginn jeweils 10 Uhr, Ende je nach Konzentration und Fortschritt. Ort Jugendraum SVHV.

    Kursgebühren für Kurs 1 u 2 zusammen 65, 00 € pro Teilnehmer mit Vereinsbezug (Mitglieder, Eltern, Spender). Vereinsexterne Teilnehmer zahlen 120,00 €.

    Anmeldungen sind bis Freitag den 3. Januar 2014 möglich.  (bitte per Mail – dirk.voigt@segelverein-hohen-viecheln.de )

     

    Allgemeine Jollengruppe

    Ausbildung Teil 1 theoretische Grundlagenschulung  (12 -15 Stunden)

    1. Segelphysik
    2. Bootsteile
    3. Kurse
    4. Manöver
    5. Sicherheit
    6. Allgemeine Verhaltensregeln
    7. Wegerecht

    Ausbildung Teil 2  theoretische Bootsschulung (6 Stunden)

    1. Richtiges Auftakeln
    2. Ab- und Aufslippen
    3. Ab- und Anlegen
    4. Übungsabläufe zu 2. und 3.

    Ausbildung Teil 3  Einweisung Boote herrichten (4 Stunden)

    1. Bootszustand und Material sachlich beurteilen
    2. Planerstellung für Winterlagerarbeit
    3. Selbstständiges Herrichten der Boote (nicht Schulungsbestandteil)
    4. Erneute Beurteilung der Bootsbestände

    Ausbildung Teil 4  praktische Einweisung Segeln

    1. Die praktische Einweisung erfolgt inhaltlich jeweils nach den vorhandenen Wetterbedingungen. Es werden die Grundlagen wie Wenden, Halsen, Kurs halten, Manöver fahren, Verhalten auf der Jolle gelehrt.

    Nach der Grundeinweisung soll die Gruppe soweit eigenständig sein, das das Üben selbstständig, parallel zu meinen Trainingszeiten stattfindet. So ist gesichert, dass ich Fehler sehen kann und dass die jeweils übenden Crews durch das trainerboot gesichert sind. Ziel ist es, die Gruppe soweit anzuschieben, dass sie als eigenständige Gruppe sich organisiert und seglerisch entwickelt. Wenn wir dann bei unseren Segelveranstaltungen 2 Jollen mehr am Start haben, ist alles gut.

     

    30.10.2013, Hohen Viecheln

    Dirk Voigt


  • gemeinsames Trainingslager 2014

    Die Boote sind soeben eingelagert und schon wird die neue Saison vorbereitet.

    Nach den sehr guten Erfahrungen die Kinder, Eltern und Betreuer dieses Jahr im Trainingslager in Sternberg sammeln konnten, wurde auf der Elternversammlung beschlossen, das gemeinsamme Trainingslager aller Trainingsgruppen auch 2014 wieder in Sternberg sattfinden zu lassen.

    Nachdem uns der Termin der IDJM der Laserklasse einen Strich durch unsere bisherigen Planungen gemacht hat, steht nun die letzte Fereinwoche der Sommerferien 2014  fest.

    Eine interne Rückfrage beim Sternberger Segelverein war positiv.

    Das TL 2014 ist vom Samstag den 16. August 2014 bis zum Sonntag den 24. August 2014.

    Für Schulanfänger, Lehrer und sonstige Schulgebundene ist es natürlich möglich vorzeitig abzureisen. Das klären wir dann induviduell.

    Zumindest haben wir jetzt Planungssicherheit und die Urlaubsreisen können gebucht werden.

    D.V.


  • Barcley gewinnt Wettfahrt

    wettf1 Der Kleinste der Piraten hat seine erste Wettfahrt gewonnen. Beim letzten Training vor der Hallensaison gingen die Kinder mit ihren Papieropties auf dem Clubtisch an den Start. Gemeinsam wurde der Kurs ausgelegt und die Windrichtung festgelegt. Und dann kullerten die Würfel. Zentimeter für Augenzahl schoben sich die Opti´s voran. Das glücklichste Händchen hatte Barcley. Es hat allen Spaß gemacht und wir werden weitere Wettfahrten folgen lassen. Die Großen nahmen es mit einem Lächeln, der Kleine hat sich sichtlich gefreut. Und ganz nebenbei haben wir wieder etwas über Wegerecht und Windrichtungen und Segelstellungen gelernt.

    Ab Dienstag sehen wir uns dann in der Sporthalle der Schule Bad Kleinen.

    Ich freu mich drauf!

    wettf2

    D.V.


  • Piraten gingen noch einmal auf den See

    aufsee1Die Sonne lachte und der Wind wehte gleichmäßig mit 3 Bft über den Aussensee. Da die Piratenmeute ihre tollen neuen Optimisten schon für den Winter eingelagert haben, wurde kurzerhand entschieden, wir segeln mit der Eikplast. Die 4 Piraten Hanna, Johanna, Jonathan und Pacey können schon eigenständig segeln. Darum haben die 4 dienstags zusätzliche Segelstunden. Gestern wurde also die Eikplast aufgetakelt und los ging es. Wenden üben, Vorsegel kennenlernen und dann wurde die Ruderpinne der Reihe nach weitergereicht. Jeder hatte mal die Geschicke der Jolle in der Hand. Man merkte deutlich den Respekt, aber niemand hatte Angst. Das ist ein guter Erfolg. Und erfreulicherweise konnte ich den Kids auch die Schönheit des Sees im Herbst beweisen. Die Sonne tat ihr Bestes um stilvoll unterzugehen. Kurz vor dem Dunkelwerden waren alle zufrieden und mit bester Laune wieder an Land.

    Vielleicht haben wir ja noch so einen schönen Nachmittag in diesem Jahr. Auf alle Fälle bleibt die Eikplast bis zum Frosteinbruch aufgeriggt.

    aufsee2

    D.V.


  • allgemeine Jollengruppe

    Da das Thema immer wieder neu aufflammt, hier noch mal mein Vorschlag an alle Erwachsenen, Elternteile oder andere dem Verein verbundene Segellernwillige.

    Ich habe mich bereiterklärt eine solche Gruppe mit Einweisung und Theorie zu unterrichten. Ich bin bereit dieser Gruppe  ein Konzept für die Vorbereitung der Boote zu erarbeiten und dabei teilweise anzuleiten. Ich bin bereit im Frühjahr diese Gruppe auf dem Wasser in die Gänge zu bringen.

    Jedoch die Gruppe als allgemeine Jollengruppe muß sich schon selber zusammen finden. Wenn sich mindestens 6 Leute zusammenfinden, können wir über Termine und Abläufe reden.

    Je nach dem wie wir die Zeiten gemeinsam festgelegen werden, müssen wir noch im Novenber starten, um im April fit zu sein.

    Also wenn dieser Bedarf nun in richtige Bahnen gelenkt wird, kann es von mir aus losgehen.

    Sprecht bitte z.B. Bärbel oder Thomas Eichler  oder Maren an.

    Viel Erfolg

    Dirk


  • Wintertraining in der Sporthalle

    Die Wassersaison ist Geschichte, zumindest für die meisten Jollensegler, und wir müssen die körperliche Grundlagen für die nächste Saison erarbeiten:

    Winterzeit ist Sporthallenzeit für unsere Segelkinder. Ab November geht es wieder in die Sporthalle der Schule Bad Kleinen.

    Dienstags von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr sind Opti`s auf dem Parkett.

    Donnerstags von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr haben wir für die Käptn Jack´s Piraten Meute die Halle zum Toben und Rennen.

    ! Da sich einige Kinder der Gruppe sehr gut entwickelt haben und sicher bald in der Optigruppe trainieren werden, wünsche ich mir noch 2 bis 3 Erstklässler für die Piraten. Also bitte sprecht ruhig Bekannte oder Freunde an, von denen ihr glaubt, der wunderschöne Segelsport ist etwas für sie.

    Donnerstags von 18.00 Uhr bis 20 Uhr können dann die Laserhelden beim Kraftkreis bewundert werden.

    Die Termine für die jeweilige theoretische Ausbildung werden gesondert bekannt gegeben.

    D.V.


  • Absegeln 2013 – das wars

    … noch lange nicht. Immerhin stehen noch einige Regatten aus und bestimmt noch ein paar schöne Herbstsegeltage. Aber der offizielle Teil wurde am vergangenen Donnerstag bei teilweise stark böigem Wind aus Südost begangen.

    Wie üblich bei der Windrichtung hatten wir fette Dreher, erstaunlich viel Welle und Windspitzen, die mit bis zu 50 km/h dokumentiert wurden. Somit kam es wie es kommen musste, ein rundweg feuchtes und erfrischendes Vergnügen.

    Nachdem alle wieder wohlbehalten an Land waren, die Boote verstaut, die Klamotten gewechselt waren, wurde in erfreulich großer Runde der gemeinsame Grillabend eingeläutet. Schnell wurden Tische im Windschutz aufgestellt, die Grills angefeuert und die hungrige Meute abgefüttert. Ein winig erinnerte die Szenrie an alte Werbespots, in denen französischer Käse in ländlicher Idylle beworben wurden.

     

    Schön wars!

    Bilder: Regina, Tom
    Text: Tom


  • erstes Trainingslager: Piratenmeute findet Schatz

    Trainingslager der Käpt`n Jacks Piraten Meute.

    9 kleine Piratenlehrlinge haben am Wochenende (27.-29.September) ihr erstes Trainingslager absolviert. Am Freitag war 19 Uhr Treff im Segelverein. Eigentlich war Probezelten vorgesehen, aber wegen der zu erwartenden Nachtfröste zogen wir in den Clubraum um. Die Tische wurde verschoben und eine große Plane ausgelegt. Darauf bauten alle Kinder, mit Unterstützung der Eltern ihre Schlafgemächer auf. Die Eröffnung erfolgte dann ganz förmlich mit der Hissen der Piratenflagge und dem gemeinsamen Einstimmen auf Einigkeit und gegenseitiges Helfen. Die Nachtruhe verlief ohne Probleme. Das war schon ein gutes Zeichen. Nächsten Morgen 7 Uhr haben wir gemeinsam die Strecke bis zum Fischer unter die kleinen Füße genommen. Erstaunlich mit welcher Begeisterung alle mitgemacht haben. Wieder im Segelhafen zurück fanden wir den Frühstückstisch gedeckt und herrlich duftende aufgebackene Brötchen vor. Die lieben Mamas hatte schon alles vorbereitet.

    Am Vormittag stand eine Segeleinheit an. Wir haben uns ein weiteres Boot von den Opti`s gekapert und sind mit 5 Schiffen ausgelaufen. Bei schönstem Sonnenwetter wie etwas wenig Wind, haben die kleinen Piraten mit Geduld trotzdem versucht eine komplette Regattabahn abzusegeln.

    Zum Mittag gab es selbstgekochte Nudeln mit Jägerschnitzel und Tomatensauce. So lautlos wie es war, muss es allen hervorragend geschmeckt haben. Natürlich mit entsprechendem Nachtisch und frischem Obstteller. Die Mittagsruhe wurde von den Piraten skeptisch gesehen. Komischerweise schliefen einigen dann doch schnell ein.

    Nachmittags dann die zweite Einheit auf dem Wasser. Diesmal mit wesentlich mehr Wind. Für einige dann doch etwas zu viel. Aber wir haben alle Boote wieder sicher in den Hafen gebracht und keiner hat aufgegeben. Zur Kaffeezeit sind noch einige Eltern dazugekommen. Und so stand dann auch ordentlich viel Kuchen auf dem Tisch.

    Nach dem Kaffee haben die Kinder die Boote intensiv von innen und außen gescheuert und gereinigt. Höhepunkt war natürlich das Ausspritzen der Boote mit dem Schlauch. Boote sauber, Kinder nass aber zufrieden.

    Mit Hilfe der Väter und Tom vom Verein, wurden die Boote dann auch poliert und ordentlich ins Winterlager gestapelt.

    Danach haben wir zusammen den KOLIBRI aufgetakelt und überprüft. Wir wollten doch nächsten Morgen einen Schatz suchen fahren. Alle Kinder haben eine Einweisung zu Verhalten und Sitzposition auf dem Boot bekommen. Danach haben sie ausgiebig schon mal segeln und entern auf dem Segler gespielt.

    Die Eltern haben derweil den Grill angeschmissen und das Abendessen vorbereitet.

    Nach dem Grillen wurde Verstecken gespielt. Lass sie toben, dachten wir uns.

    20 Uhr ging es in die Betten. Fast alle haben den Film von Vicki und den starken Männern nicht mehr bis zu Ende gesehen. Die Müdigkeit hat selbst die tapfersten Piraten in den Schlaf geholt.

    Sonntagfrüh, 7 Uhr, 2 Grad. Die Piraten machen sich fertig zur großen Schatzsuche. Unser Begleitschutz Tom auf dem Trainerboot hatte den Schatz schön unsichtbar sichtbar am Ufer der gegenüberliegenden Wildnis „versteckt“. Es war so ein wundervoller Morgen. Es war so schön zu erleben, wie sich die Kinder über die Schönheit des Sees freuen konnten. Die Sonne ging gerade über den Bäumen auf. Leichte Nebelschwaden zogen über den See, ein ganz leichte Brise ließ uns lautlos über den See segeln und alle Augen waren mit dem absuchen des Ufers beschäftigt. Daaaaaa!  Entdeckt. Klar zum Anlanden!  Welch eine Aufregung. Kaum an Land ging es los zur Nachbarbucht, wo wir die Kiste entdeckt hatten. Allerdings verlangsamte sich der Zug doch etwas. Die Kinder hatten den Urwald wohl nicht so dicht und unheimlich erwartet. Schließlich haben wir die Kiste geöffnet und uns gleich daraus bedient. Der Rest wurde mit der Kiste wieder zurück ins Lager gebracht. Die Winde für die Rückfahrt waren günstig. So konnte Piratenlehrking Pacey das Steuer übernehmen und unter wachsamen Augen seine Kumpane das Boot über den See steuern. Nun ich war erfreut, hatte meinen Arm aber immer griffbereit zum Eingreifen.

    Als wir alle zufrieden und mit bester Laune ankamen war wieder dieser schöne Duft von Brötchen im Clubraum.

    Danach wurde mit Hilfe vieler Mamas aufgeräumt und geputzt. Als Abschluss wurde die Schatzbeute geteilt. Neun gleiche Häufchen wurden aufgeteilt und eingesteckt.

    Die Kinder tobten noch ein wenig und ich konnte noch eine kleine Elternberatung durchführen.

    Abgeschlossen wurde das Trainingslager mit dem Einholen der Piratenflagge. Obwohl den Kindern die Erschöpfung anzusehen war, haben doch alle Spaß und tolle Erlebnisse gehabt.

    Ich als Trainer kann auf eine gute Sommersaison zurückblicken. Es hat sich als absolut richtig herausgestellt, diesen Weg mit den Kindern so zu gehen. Die Entwicklungsschritte sind wirklich groß und breit gefächert. Und dass noch 9 von 10 Kindern dabei sind, spricht doch für sich.

    Ich möchte mich an dieser Stelle ganz besonders auch noch mal bei den unterstützenden Eltern bedanken. Ohne helfende Eltern wäre das für mich und den Verein nicht zu bewältigen. Und auch an die Unterstützer aus unserem Verein ein ganz persönliches Danke schön.

    Zufrieden mit dem Trainingslager und zufrieden mit der Entwicklung dieser Trainingsgruppe, gehe ich die Wintersaison an.

    Die Piraten sind den Oktober noch im Verein mit Knoten, Theorie und Beobachtungen beschäftigt. Ab November geht es wieder in die Sporthalle.

    D.V.


  • Das Blaue Band bleibt in Hohen Viecheln

    Am vergangenen Samstag wurde wieder um das Blaue Band des Schweriner Außensees gesegelt.
    Bei herrlichem Wetter und schönsten Jollenbedingungen konnten 18 teilnehmende Boote und Bretter begrüßt werden. Um etwa 13 Uhr wurde gestartet und das Feld drängelte sich am Bojenende der Linie, da diese früh gelegt werden musste und nicht mehr wegen der Winddrehung verlegt werden konnte. Es kam, wie es kommen musste, ein Boot fuhr durch den Surferpulk und trug einen der Kollegen quasi zum Nullstart auf seinem Bug über die Linie. Dieses Manöver musste natürlich mit zwei Extrarunden bestraft werden, nach den obligatorischen Kringeln war es im Feld dann auch merklich ruhiger und disziplinierter.
    Entgegen der Tradition wurde diesmal „andersherum“ gefahren, also zwischen Ostufer und Insel Lieps zum Rethberg, welcher backbord liegen blieb um dann zwischen Westufer und Lieps Richtung Ziellienie zu fahren. Erfreulich war die Teilnahme der acht Surfer, die unser Revier kennenlernen und auch gleich einen Sonderpreis, das Blaue Band der Surfer aussegeln wollten. Bemerkenswert war auch, dass unsere Gäste schon auf einigen Veranstaltungen mit Rang und Namen als Teilnehmer zu verzeichnen waren. So war beispielsweise die Surferin Suse Striepe-Langer gerade vor wenigen Tagen von der Raceboard-WM in Novo Mlyny (Tschechien) als Sechste zurückgekehrt

    Auf der Ziellinie kam es beim Kampf um den Zehnten noch zu einem Herzschlagfinale, auf dem sich die Baby Blue mit der Grus grus um den entscheidenden Millimeter stritt. Letztlich war nicht zu beurteilen, wer die Nasenspitze vorn hatte und so wurde beschlossen, den Platz doppelt zu vergeben.
    Auf der Siegerehrung konnte der Besatzung der Hello das Lob für die meiste Zeit auf dem Wasser ausgesprochen werden, das Blaue Band der Surfer als Sonderpreis ging an Bernd Neumann aus Hamburg. Das Blaue Band konnte erfolgreich von Jens Küger und Thomas Deutzmann auf dem HC Tiger classic verteidigt werden.

    Nach der Siegerehrung wurde bis spät in die Nacht zünftig gegrillt und gefeiert, es war eine tolle Stimmung auf dem Platz! Allen Unterstützern, Gästen undTeilnehmern dafür ein herzliches Dankeschön!

    Weitere Bilder in  der Bildergalerie.


    Die Ergebnisse:

    Rang Boot Segelnummer Besatzung
     1  HC Tiger classic  777  Thomas Deutzmann / Jens Krüger
     2  Surfer  GER 9  Bernd Neumann
     3  Surfer  GER 810  Dieter Leitzsch
     4  16er Jollenkreuzer  S 436  Angelika Hergt, Friedrich Beckmann
     5  Surfer  GER 305  Suse Striepe-Langer
     6  Sympathy  GER 622  Till Zarncke, Jakob Sabban, Matthis Waack
     7  Surfer  GER 392  Siggi Büschler
     8  Surfer  GER 51  Klaus Kohlmeier
     9  Surfer  XRace  Aaron Eckstaedt
     10  15er Jollenkreuzer  P 1265  Dirk Voigt, Mandy Schlabe
     10  20er Jollenkreuzer  R 279  Thomas Schleif, Dr. Regina Krüger
     12  20er Jollenkreuzer  R  Calle Daunicht, Jens Buchner
     13  Surfer  Ger 305 w  Chris Langer
     14  Surfer  GER 147  Rainer Becker
     15  20er Jollenkreuzer  R 1008  Oliver Denzer, Bärbel Sebastian
     16  Ixylon  2235  Dominik Eichler, Chris Schnell
     17  Sportina  Mrs Big  Monika Bürvenich, Heidi Jäger
     18  Ocean  Hello  Rolf und Marlies Klemkow

    Text: Tom
    Bilder: Regina, Tom


  • Hier geht nichts verloren

    tonneFast pünktlich zu den Feierlichkeiten zum 40jährigen Vereinsbestehen tauchte die Lieblingstonne des ehemaligen Vereinsvorsitzenden, Vereins(mit)gründers und jetzigem Ehrenvorsitzenden Horst Pfitzer wieder auf.

    Dieses revolutionäre Bahnmarkierungsgerät war schon als unwiederbringlich verloren geglaubt, nachdem ein unerfahrener Übungsleiter vor vielen Jahren in voller Souveränität die Tonne überbord warf. Allerdings hatte dieser vergessen, sich zuvor von der Wassertiefe zu überzeugen. Normalerweise wäre erst das Grundgeschirr versenkt und dann die Sicherungsleine an der patentwerten Befestigung der Tonne angeschlagen worden, bevor die Markierung ausgebracht wird. Sei es, wie es war, das Ding ging auf Grund und ward viele Jahre nicht mehr gesehen. Bis zu einem der letzten von Lukas, der nun für ein Jahr auf der anderen Seite (Australien) weilt, geleiteten Optitrainings. Da zog er mit der ausgebrachten Übungstonne die lang verloren geglaubte, reichlich mit Muschelschmuck versehene Lieblingstonne unseres Altvordern Horst an die Oberfläche und staunte nicht schlecht. Allerdings vermutete er zunächst einen Munitionsfund. Erst ältere 🙂 Semester der Trainingsgruppen wussten den Fund zu identifizieren und die dazugehörige Mär zu berichten („jo, pass uff, da is ne Geschichte dazu …“).

    Leider ist die rotweiße Fahne, die den Top der Tonne schmückte verloren gegangen, aber eventuell taucht sie ja auch wieder auf. Sicherlich wird die Tonne zur 40Jahrfeier im kommenden Sommer aber ausgestellt werden.

     

    Bild: Jakob
    Text: Tom


  • Ein super Regatta-Wochenende

    Der 37. Freundschaftspokal fand am vergangenen Wochenende bei herrlichen Wetterbedingen statt. Die 42 Teilnehmerinnen mit ihren Optimisten konnten bei gutem Wind aus östlichen Richtungen und strahlendem Sonnenschein die ausgeschriebenen acht Wettfahrten bis zum Sonntag erfolgreich absolvieren. Bei der Siegerehrung am Sonntag gab es entsprechend viele zufriedene und strahlende Gesichter zu sehen. Es hat wieder großen Spaß gemacht. Wir gratulieren Gunnar Kröplin zu seinen 1. Platz und bedanken uns bei allen Spendern, aktiven Helfern und Unterstützern, ohne deren große Unterstützung solche Veranstaltungen nicht erfolgreich durchgeführt werden können.
    (die weitere Ergebnisse finden sich hier) Bilder folgen hoffentlich noch.

    fp2013_1 fp2013_2

     

     

     

     

     

     

     

     

    Text und Bilder: Tom


  • wieder ein gelungenes Sommerfest!

    dsc_0770Es wurde gesegelt, bedankt, gefeiert und getauft. Es fehlte nicht an Kuchen, Keksen, Kaffee und abends wurde gemeinsam ein Ferkelchen seiner Bestimmung zugeführt, das alles mit Bergen von leckeren Beilagen, die alle von freiwilligen Helfern zubereitet wurden.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    dsc_0762Ein neuer Besen fliegt in Hohen Viecheln, der neueste regattafähige Optimist-Zugang konnte an Fiethe übergeben werden und hört auf den Namen Sauberwisch2013.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Auch die Trainingsflotte der KJPM konnte durch die Piraten nun endlich getauft werden. Da die meisten Teilnehmer altersbedingt noch nicht lesen können, wurden die Boote und ihr Zubehör farblich gekennzeichnet und erhielten die passenden Namen dazu: Kpt Gelb, Kpt Blau, Kpt Grün und Kpt Rot.

     

    dsc_0744Kräftig bedanken konnte sich unser Verein bei Lukas – Luki – Guericke für seinen Einsatz als Übungsleiter und beim letzten Trainingslager, bevor er nun für ein Jahr nach „Down Under“ reist und auch auf der anderen Seite unsere Vereinsfarben präsentiert.

     

     

     

     

     

     

     

     

    dsc_0741Auch bei Anne Schulz konnten wir uns für die Betreuung beim Trainingslager herzlich bedanken. Ohne all diese Formen von Unterstützung und tätiger Mithilfe wären die meisten unserer Vereinsveranstaltungen schlicht nicht durchführbar.

    Bilder: Olli
    Text: Tom


  • Perun auf großer Fahrt

    Am kommenden Samstag startet Kai mit der originalgetreu nachgebauten „Perun“ und einigen Mitseglern gen Wolin (PL). Der Rahsegler, welcher nach alter Bootsbaukunst nur aus gespaltenem Holz und Holznägeln auf der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin von Kai und jugendlichen Helfern gebaut wurde, wird an diesem Wochenende bei Wismar in See stechen. Das sieben Meter lange und etwa 1,80 Meter breite Schiff wurde seinerzeit mit Unterstützung durch das Landesamtes für Kultur- und Denkmalpflege und der Beruflichen Schule Schwerin mit sonderpädagogischer Aufgabenstellung in alter Tradion gefertigt. Die Teilnehmer dieser Reise haben sich vorgenommen, möglichst nah auf Routen der vergangenen Zeiten zu reisen. Ebenso wird sich die Kleidung und Nahrung an historischen Vorbildern orientieren, ein harter Verzicht auf Sherry, Pizza und Bier steht bevor. Lächeln Alles soll sich möglichst authentisch an den Überlieferungen orientieren. Was die Besatzung wohl an Handelsgütern an Bord haben wird?

    Auf dem 300 km langen Weg nach Wolin wird das Boot am Salzhaff und nahe Wustrow über den Strand getragen werden müssen: die Besatzung freut sich dann sicher über viele hilfreiche Hände.
    Rechtzeitig vor Beginn des neuen Stücks „Die Inselweiber“ auf der Freilichtbühne am See zum 9. August ist das Ende der Abenteuerfahrt geplant. Die „Theatercompagnie der Fischer MV“ führt dann ein Stück des Autors und Regisseurs Niels Hamann über die Zeit kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg auf, in dem es um die Unruhen 1654 nach der Ziehung der Fischereigrenze in Hohen Viecheln durch den Schweriner See geht. (Karten und weitere Informationen unter inselweiber2013@web.de ).
    Nach Abschluss der Vorführungen wird die „Perun“ dann den Projektträgern vom Schweriner Marineclub e.V. zur weiteren Verwendung übergeben. Wir hoffen, das Boot kommt in gute Hände und freuen uns nun erst einmal auf einen hoffentlich interessanten Reisebericht.
    Gute Reise!

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    Text: Tom