• Category Archives Berichte
  • Wasserspektakel 2019 in Bad Kleinen

    Am Samstag fand in Bad Kleinen das jährliche Wasserspektakel statt. Hier sind eine Reihe von Vereinen mit Attraktionen und Bespaßung vertreten. Auch unser Verein hat wortwörtlich Flagge gezeigt. Wir waren mit einem Pavillon und unserem Optikarusell vor Ort an Land. Außerdem wurde für Kinder auch ein Schnupper-Segeln in unseren kleinen Optis angeboten. Wir haben ordentlich Werbung für unseren Verein gemacht.

    Unser Angebot wurde ordentlich genutzt und Thomas E. war den ganzen Nachmittag damit beschäftigt Kinder vom Badesteg raus aufs Wasser zu fahren und wieder zurück. Dort draußen warteten unterdessen unsere Hanna und Emma in ihren Optimisten um Passagiere spazieren zu fahren. Der Wind war für so ein Unterfangen genau richtig. Gerade so viel Wind um segeln zu können, aber nicht so viel um irgendjemanden unnötig Angst zu machen. Die beiden haben, bis auf eine kleine Pause während der Badewannenregatta, ab der Eröffnung bis zum Ende durch gemacht. Das war bei deutlich über 30° gar kein leichtes Unterfangen. Vor allem, da sie die 3km Anfahrt vom Verein aus kreuzend und auch den Rückweg ebenfalls im Boot zurückgelegt haben (an dieser Stelle wäre deutlich mehr Wind schon schön gewesen).

    Vielen dank auch an Moni, die an Land die Koordination und Werbetrommel gerührt hat. Und auch an Fiete und Leon, die auf einen Sprung mit der Hanse-Jolle vorbei gekommen sind.


  • Elbe-Damm-Regatta 2019

    Am letzten Wochenende waren wir mit der versammelten Mannschaft nach Hamburg aufgebrochen. Der Mühlenberger Segelclub hat zur traditionellen Elbe-Damm-Regatta gerufen. Eine feine Veranstaltung ganz ohne großes Brimborium. Am Freitag Nachmittag starteten wir von Hohen Viecheln aus um uns dann nach 2 Stunden Autobahn durch die Hamburger Innenstadt zu quälen. Um Punkt 19:00Uhr waren wir dann endlich beim MSC angelangt. Wir konnten unser kleines Camp dann auf der Jollenwiese zwischen den dort gelagerten Lasern, 420ern und anderen Jollen aufschlagen. Da wir die einzige Gruppe von Außerhalb waren, war unser Camp recht überschaubar. Aber so konnten wir uns die besten Plätze mit der besten Aussicht aussuchen um unsere Zelte aufzuschlagen.

    Am Samstag war der erste Start erst für 13:30 angesagt. Also hatten wir mehr als ausreichend Zeit um die Boote klar zu machen und alles für das Auslaufen vorzubereiten. Viel früher konnten wir sowieso nicht auslaufen, da gegen 12:00 Uhr gerade genug Wasser im Hafen war um mit dem Motorboot raus zu kommen. Bei Niedrigwasser war der Hafen zumindest an den hinteren Liegeplätzen nahezu leer gelaufen.

    Das Wetter war uns während der Vorbereitungsarbeiten nicht so wirklich holt. Es regnete den ganzen Morgen und wurde erst gegen Mittag etwas freundlicher. Später kam es auch immer wieder zu Schauern und selbst am Abend regnete es immer wieder ein mal.

    Die Wettfahrten waren dagegen straff durchorganisiert. Es gab keine großen, langwierigen Umbauarbeiten. Das verlegen der Tonnen klappte wie am Schnürchen. So waren die ersten zwei Wettfahrten problemlos abgewickelt. Während der dritten Wettfahrt kam dann eine dicke Wand von hinten angerollt und das halbe Feld lag mit der ersten Bö plötzlich im Wasser. Sämtliche bis dahin erkämpften Platzierungen waren damit hinfällig und es wurde richtig spannend wer dann am Ende das beste herausholen konnte. Unseren Anfängern machte dabei die ungewohnte Welle reichlich Probleme. Aber genau diese war ein Grund hier her zu kommen, haben wir doch auf unserem heimischen Binnenseerevier recht selten mit Wellengang zu kämpfen.

    Am Sonntag war dann Sonnenschein angesagt. Schon am frühen Morgen wurde es dadurch unangenehm warm in den Zelten und so waren alle früher als eigentlich geplant wach. Nach dem Frühstück haben wir dann unser Lager schon einmal abgebaut und alle Zelte eingepackt. Der erste Start war dann für 14:00Uhr angesagt. Relativ spät. Bei anderen Regatten waren wir um die Uhrzeit schon fast auf dem Heimweg. Aber die Tide lässt hier keine andere Wahl. Die letzten beiden Wettfahrten starteten dann auch noch etwas verspätet, war der Wind doch etwas wenig und das was wehte, drehte fleißig. Der Wind nahm zu, aber die Drehungen blieben. Zwischen den beiden Wettfahrten wurde der Kurs dann um beinahe 180° gedreht.

    Um 16:30Uhr war dann der letzte Zieldurchgang und wir machten uns auf den Weg in den Hafen. Dies war gar nicht so einfach, fuhren doch gerade in diesem Augenblick mehrere große Containerfrachter und ein halbes duzend Schlepper, Zoll- und Lotsenboote vorbei. Irgendwann waren wir dann doch im Hafen und fingen direkt damit an die Boote zu verladen. Alles war bereits im Vorfeld durchgeplant und es klappte wie am Schnürchen. I nur knapp über einer Stunde waren alle Boote verladen und gegen 19:00Uhr waren wir abmarschbereit.

    Zwischendurch waren wir natürlich noch zur Siegerehrung. Auch diese war knapp und erfreulich kurz gehalten. Unsere beiden Standardpiloten haben sich mit Dominik auf Platz 1 und Fiete auf Platz 2 wacker geschlagen. Aber auch unsere 4.7-Anfänger haben sich mit Joni auf Platz 5 und Leon auf Platz 6 tapfer geschlagen. Hanna musste sich leider mit Platz 11 von 13 Teilnehmern zufrieden geben. Bei Punktgleichheit mit den Plätzen 9 und 10. Gerade in der hinteren Hälfte war die Abstände zwischen den Platzierungen sehr sehr klein.

    Alle hatten ihren Spaß, auch wenn es am Sonntag noch echt spät wurde. Vielen Dank an alle Betreuer und auch an den MSC, der uns so freundlich aufgenommen hat.

    Alle Ergebnisse hier.


  • Ergebnisse 40. Insel-Lieps-Pokal – Update

    So schnell kann es gehen: das war er dann auch schon, unser 40. ILP.

    Das Wetter war besser als die Prognosen, der Wind spielte halbwegs mit, so dass wir am Wochenende immerhin 6 (7) Wettfahrten segeln konnten.

    Bei den Laser 4.7 gewann den Kampf um Ranglistenpunkt P. Rathmann vom SSV gefolgt von L. Przybyl (SSV) und J. Mager (MSC).
    Bei den Radis konnten ebenfalls Ranglistenpunkte ersegelt werden. Es siegte O. Kuphal vom SHM vor N. Kössling (LSV) und P. Conradi/ (UYC).

    UPDATE: leider haben wir am 02.05.2019 die Nachricht der DLAS erhalten, dass aufgrund einer Beschwerde „eines Segler über das Vorgehen der
    Wettfahrtleitung“ und dann weiter „Die Regatta ist vorerst nicht in die Rangliste aufgenommen worden, bis wir den Sachverhalt geklärt haben.“

    Wir haben natürlich dagegen Einspruch erhoben und unsere Position dargelegt, wir werden euch weiter auf dem aktuellen Stand halten.

    Wir drücken die Daumen, dass im Sinne der Teilnehmer eine Lösung
    gefunden und diese grundlose Beschwerde nicht zur Aberkennung der
    RL-Punkte führen wird.

    Update #2: wir haben gerade (am 05.06.2019) von der DLAS erfahren, dass der Vorwurf geklärt wurde und die Ranglistenpunkte anerkannt werden.

    Bei den Lasern (Std) waren die „Großen“ unserer Trainingsgruppe unter sich und lieferten sich mit ihrem Trainer packende Duelle. Hier siegte J. F. Schulz vom Segelsportverein Hohen Viecheln. (alle Ergebnisse unter raceoffice.org)

    Über die Teilnahme und Ergebnisse unserer Segler freuen wir uns natürlich ganz besonders:
    J. Nowotny auf dem 6.
    H. Rehwald auf dem 18. Rang bei den 4.7
    und A. Sebastian auf dem 5. bei den Radies.

    Da sehr fair gesegelt wurde, waren kaum Proteste zu verhandeln. Die Punkte wurden auf dem Wasser erstritten, so dass zügig nach der Siegerehrung alle in den wohlverdienten Restsonntag entlassen werden konnten. Leider hat es bei der Verladung am Ende dann noch eine Verletzung bei einem Betreuer gegeben: wir wünschen gute Besserung und drücken die Daumen, dass alles glimpflich abgegangen ist!

    Wir bedanken uns bei allen Seglern, den zahlreichen engagierten Unterstützenden und freuen uns, auch im nächsten Jahr (gern mehr) Teilnehmende begrüßen zu dürfen.

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  • Frühjahrsregatta Ratzeburger See 2019

    Am letzten Wochenende war unsere kleine Regattagruppe mit einer Abordnung nach Ratzeburg gereist. Es sollte eine Ranglistenregatta für 4.7er, Radis und Standard-Laser werden. Leider waren die Anmeldungen bei den 4.7er und den Radis so knapp bemessen, dass sich die Wettfahrtleitung dazu entschlossen hat, diese beiden Klassen abzusagen. Davon haben wir uns aber nicht abhalten lassen und sind mit der geplanten Besatzung an den Ratzeburger See gereist, war doch das Standard-Feld in den letzten Tagen vor der Regatta noch ordentlich angewachsen. So musste unsere kleine Hanna sich dann eben im Standard-Feld behaupten. Neben den Lasern waren noch Piraten und Finns die um Ranglistenpunkte in ihren jeweiligen Klassen kämpften. In Summe waren so rund 55 Boote auf dem Wasser.

    Die Anmeldung und Eröffnung am Samstag war, für uns, die wir normalerweise fast nur an reinen Jugendregatten teilnehmen, relativ spät. So wurde erst um 11:30 eröffnet und der erste Start war dann um 13:00Uhr bei angenehmen Temperaturen und reichlich Wind. Es wurden einfache Up’nDown-Kurse gefahren und der Kurs streckte sich der Länge nach über den See. So war Platz genug für Teilnehmer und auch für den normalen Bootsverkehr auf dem recht kleinen See. Und es gab relativ viel Bootsverkehr dort.

    Unsere Helden kämpften erbittert um Plätze und konnten auch den ein oder anderen hinter sich lassen. Was allerdings nicht funktionierte war sich nach ganz vorne zu arbeiten. Dafür waren die beiden Spitzenreiter ganz vorne im Feld einfach zu stark. Vereinsintern war die Sache allerdings nicht so eindeutig und so kämpften unsere drei Standard-Piloten um jeden Platz um ja den jeweils anderen hinter sich zu lassen.

    Am Abend gab es ein sättigendes Abendessen für die Segler und gemütliches Klönsnacken mit ganz viel Seglerlatein und Fußball auf der Leinwand. Erzählungen nach, soll das Ganze zum Teil bis halb 3 am Morgen gedauert haben. Die Teilnehmer an dieser langen Nacht waren dann am nächsten Morgen entsprechend ruhig.

    Der Sonntag startete nahezu ohne Wind. Bis zum geplanten ersten Start am Morgen frischte es ein wenig auf, aber nicht ausreichend genug um segeln zu können. Auf dem Wasser waren trotzdem schon einige Piraten unterwegs um sich die wenigen Windstriche nutzbar zu machen. Meist standen sie allerdings wie Eimer draußen rum und kamen keinen Meter vorwärts. Eine knappe halbe Stunde später hatte sich die Sache aber geändert und das Signal zum Auslaufen ertönte. Also schnell rauf aufs Wasser…

    Im Startgebiet ging es dann auch Schlag auf Schlag. Den Wind nutzen bevor er wieder weg ist. Trotz einiger Startabbrüche durch Winddreher schaffte es die Wettfahrtleitung noch die 2 ausstehenden Wettfahrten durchzuführen. Da der Wind am heutigen Sonntag Quer zum Verlauf des Sees wehte, war der Kurs auch recht schnell abzusegeln. Unsere eigenen Segler kämpften auch heute wieder um die Rangfolge untereinander. Je nach Sichtweise auch erfolgreich :-D.

    Am Ende standen dann für Friedemann ein 3. Platz, für Dominik ein 6. und Matze hat den 7. Platz auf der Ergebnisliste. Und unsere kleine Hanna hat als einziges Mädchen mit ihren 12 Jahren und dem kleinen 4.7er-Segel  unter den vielen erfahrenen „Silberrücken“ den vorletzten Platz ersegelt.

    Alle Ergebnisse sind unter raceoffice.org zu finden.

    Vielmals möchten wir uns auch beim ausrichtenden Segler Club Hansa für die unkomplizierte Bereitstellung des Motorbootes bedanken. Ohne dieses wäre eine Teilnahme der Jüngsten und auch die zahlreichen Bilder gar nicht möglich gewesen. Vielen Dank dafür.


  • Sternberger Städtevergleichswettkampf 2019

    Während auf unserem Vereinsgelände nach wie vor der Nachwuchs tobt, waren unsere Laser 4.7-Einsteiger am letzten Wochenende in Sternberg zum jährlichen Städtevergleichswettkampf angetreten. Leider konnten krankheitsbedingt nur 2 unserer kleinen Großen daran teilnehmen.

    Am Freitag wurden die Trailer angehängt und es ging los nach Sternberg. Nach Ankunft noch schnell Boote abgeladen und vorbereitet bzw. das Motorboot gewassert. Dann war erst mal ausspannen angesagt. Der Samstag morgen begrüßte uns dann mit ein paar Wolken und ein wenig Wind der dann noch auffrischen sollte. Ideale Segelbedingungen waren zu erwarten. Allerdings war für den Abend auch Sturm angesagt. Also ging es nach der recht frühen Eröffnung auch gleich aufs Wasser und nach ein wenig einsegeln wurde der erste Start auch fast pünktlich angekündigt. Kurze, aber spannende Wettfahrten sollten es heute werden. Ixylon dann Laser dann Optis war die Startreihenfolge. Die Ixylons mit dem längsten und die Optis mit dem kürzesten Kurs. Dies führte dann regelmäßig zu einem wilden Gewusel an der Tonne vor der letzten Kreuz und beim Zieldurchgang. Die Zielschiffcrew hatte aber alles im Griff.

    Auf Grund der Wettervorhersage blieben die drei Wettfahrten am heutigen Tag recht kurz und es ging relativ frühzeitig wieder an Land. Nach Ankunft erst mal herrlich leckeren Kaffee und Kuchen von den Damen des Vereins und am Abend dann leckeres vom Grill sowie selbst gemachte Salate für die Segler. Danke an die fleißigen Helfer dafür.

    Der Sonntag begann recht neblig und ohne Wind. Der Nebel lichtete sich dann recht schnell, der Wind mochte aber nicht einsetzen. Wir waren trotzdem pünktlich auf dem Wasser und haben ein paar Übungen bei Schwachwind gemacht und das herrliche Frühsommerwetter genossen. Irgendwann erlosch auch die letzte Hoffnung auf Wind und wir warteten den Abbruch an Land ab. Im Anschluss hieß es wieder Boote einpacken und Equipment verstauen, was wir pünktlich bis zur Siegerehrung schafften.

    Unser Jonathan hat bei dieser Regatta den hervorragenden ersten Platz gemacht und darf damit den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Hanna hat den 6. Platz erringen können. Glückwunsch dazu.

    Vielen Dank auch Matze für die Betreuung und die hilfreichen Tipps auf dem Wasser.

    Und, liebe Sternberger, ihr könnt euch den Wanderpokal dann im nächsten Jahr auf unserem Insel-Lieps-Pokal abholen :-D


  • Lerne segeln! II

    Bereits zum zweiten Mal hieß es „Leinen los!“ für die Teilnehmer der Aktion „Lerne segeln“ am letzten Samstag. Der Segelsportverein Hohen Viecheln bietet damit interessierten Kindern die Möglichkeit, diese Sportart kennen zu lernen.

    Das Wetter meinte es wirklich gut und so ging es bei bestem Segelwetter auf das Wasser. Bereits letztes Wochenende wurden dafür die Grundlagen gelegt:
    Begriffe wie Schot, Ruder, Luv und Lee wurden gelernt und der eine oder andere Knoten geknüpft.

    Aber in der Praxis erwies es sich doch als nicht so einfach, Schot und Ruder gleichzeitig zu bedienen! Zum Ende des Tages gelang es aber einigen schon recht gut, den Kurs zu halten und Wenden zu fahren.
    Spaß schienen alle aber trotzdem zu haben!


  • Saisonabschluss 2018

    Tja, das war‘s dann wieder! Nachdem bei der Saisoneröffnung Schietwetter war, hat uns dieser Segelsommer mit bestem Wetter regelrecht verwöhnt!

    Da kann man beim traditionellen Absegeln und stürmischem Wetter die Wurst, den Kuchen und die Sonne auch mal in unserem Hafen genießen.

    Hier dann noch ein Hinweis zum nächsten, allgemeinen Arbeitseinsatz, der für den 17.11.2018 geplant ist.

    Text&Fotos: Jens K, Thomas E. (vielen Dank)


  • Wenn hinten keiner segelt, kann vorne keiner gewinnen

    Beim diesjährigen Blauen Band vom Schweriner Außensee waren 21 Surfer und sechs Segelboote am Start.

    Bei gewohnt reviertypisch drehenden Winden wurde pünktlich um 13:00 Uhr die traditionelle „8“ um die Inseln gestartet: zunächst ging es auf der Bad Kleiner Seite an der Lieps vorbei, um anschließend den Rethberg zu runden. Die lange Kreuz war geprägt von zunehmend böigen und drehenden Winden, ein ums andere Mal bekamen die Teilnehmer den Dreher nach der Wende direkt auf die Nase.

    Von Westen zog bereits eine tiefgraue Front heran, die den Teilnehmern auf dem Rückweg satt Wind bis an die Grenze des Segelbaren lieferte. Dazu kam dann noch eine ausgiebige Dusche mit erheblichen Sichteinschänkungen. Zwischenzeitlich fiel es schwer die nächsten Tonnen auszumachen.

    Bei der Rückkehr in die Bucht vor Hohen Viecheln nahm dann der Wind stetig ab, die Front war durch, ganz nach der alten „Weisheit“: Wind vor Regen – Skipper kann sich schlafen legen.
    Kurz vor dem Ziel vor Hohen Viecheln kam es dann zwischen dem führenden Katamaran und einem Surfer zu einem nervenaufrebenden Nullwind-Duell, dass schließlich der Surfer mit der eigenwilligen, überlegenen Schwachwindtechnik der Surfer kanpp für sich entscheiden konnte.

    Glückwunsch an den diesjährigen Gewinner desBlauen Band:Bernd Neumann mit GER-9 vom WC HH mit einer Stunde und 30 Minuten Segelzeit!

    Der Abend wurde wie üblich in großer geselliger Runde gemeinsam am Grill begangen. Auch weitere sportliche Aktivitäten wie beispielsweise das Tische und Stühle um die Wette tragen, damit man vorm Regenende im Trockenen ist, kamen dabei nicht zu kurz. :-)

    Zieldurchgangsliste:

    1 Surfer Bernd Neumann GER 9 Hamburg
    2 Segler Thomas Deutzmann und Jakob Sabban HC 777, Tiger SVHV
    3 Surfer Lars Mühmel GER 357 Hamburg
    4 Surfer Rainer Frohböse GER 239 Hamburg
    5 Surfer Hubertus Testorpf GER 884 Hamburg
    6 Surfer Stefan Johannsen GER 168 Kiel
    7 Surfer Sören Hartenstein GER 74 Hamburg
    8 Surfer Ralf Thieme GER 864 Magdeburg
    9 Surfer Aaron Eckstaedt GER 227 Kiel
    10 Surfer Dieter Leitzsch GER 810 Berlin
    11 Surfer Gregor Behrbohm GER 30 Berlin
    12 Surfer Rainer Becker GER 147 Schwerin
    13 Surfer Bernd Garke 26 Magdeburg
    14 Segler Thomas Schleif und Regina Krüger 20er JK, Grusgrus SVHV
    15 Segler Oliver Denzer und Bärbel Sebastian 20er JK, Bertha SVHV
    16 Surfer Marcel Teichert 4 Magdeburg
    17 Surfer Siggi Büschler GER 392 Lübeck
    18 Surfer Torsten Schachtmeyer Bad Oldesloh
    19 Surfer Niklas Gärtner Schwerin
    20 Surfer Maria Logan Schwerin
    21 Segler Michael und Isolde Lückstedt Jantar 21, Baba Jaga SVHV
    22 Segler Monika Bürvenich, Mandy Deutzmann, Dominik Eichler Sportina 680, Mrs BIG SVHV
    23 Surfer Eike und Dietrich Biallas Tandem Schwerin
    24 Surfer Martin Scribba 52 Schwerin
    DNF Segler Rolf 15er JK, Teufelchen Lübstorf
    DNF Surfer Suse Striepe-Langer GER 305 SC Kiel
    DNF Surfer Cris Langer Hamburg

    Erste Bilder (Danke Moni, Mandy, Regina):

    Wie üblich allen fleißigen Helfern, Unterstützern, Organisatorinnen und Küchenkünstlern einen herzlichen Dank! Ihr habt aus der Regatta wieder einmal ein rundum gelungenes Event gemacht!


  • 6. Güstrower Einhandpokal

    Alle Beteiligten waren sich einig: es war ein schönes und erfolgreiches Regattawochenende.

    Wieder gings bei WVG1928 in Güstrow mit 41 Teilnehmern im Opti B und immerhin fünf Laser 4.7 auf die Regattabahn.
    Bei den 4.7 hat Elias Hackbart eien zweiten Rang nach sechs Wettfahrten mit nur einem Punktchen hinter dem Sieger erkämpft.

    Im Opti B haben sich Leon Mitschard einen 6., Jonathan Nowotny den 15., Hanna Rehwald den 18., Jessika Natzius den 28. gefolgt von Jonathan Biesalski auf 29 erkämpft. Herzlichen Glückwunsch!

    Dank gebührt natürlich auch den Eltern und Betreuern, die mit ihrem Einsatz die Teilnahme ermöglicht haben.

     


  • Blaues Band 2017

    Monika berichtet:

    Elf Surferinnen und Surfer (mit zehn Surf-Brettern) und immerhin 15 Seglerinnen und Seglern – ab jetzt gilt immer auch gleichzeitig die weibliche Form – auf acht Segelbooten trafen sich vergangenen Samstag im Segelsportverein Hohen Viecheln e.V. , um das Blaue Band auszusegeln.

    Start war um 13.00 Uhr, die Wettfahrt ging in an der Lieps vorbei, in einer Acht um den Retberg und wieder zurück. Wie im schon im letzten Jahr gewannen das Blaue Band der Segler in 1 Stunde und 57 Minuten Thomas Deutzmann und Jens Krüger auf dem Hobie Cat Tiger. Das Blaue Band der Surfer holte Aaron Eckstaedt in zwei Stunden und 5 Minuten.

    Insgesamt eine herrliche Tour bei 3 bft aus SSW bei spätsommerlichen / frühherbstlichen Temperaturen. Am Nachmittag wie immer Kaffee und Kuchen und anschließend Grillen.

    1. (14.57 h) HC Tiger 777 Thomas Deutzmann und Jens Krüger
    2. (15.05 h) Surfer GER 227 Aaron Eckstaedt
    3. (15.07 h) Surfer GER 702 Helmut Mannsbarth
    4. (15.09 h) Surfer GER 864 Ralf Thieme
    5. (15.11 h) Surfer GER 147 Rainer Becker
    6. (15.16 h) Surfer GER 305 Susanne Striepe-Langer
    7. (15.20 h) 15er JK 1265 Dirk und Andrea Voigt
    8. (15.22 h) Surfer GER 392 Siggi Büschler
    9. (15.25 h) Surfer I Michael Crull
    10. (15.28 h) Surfer 26 Bernd Garke
    11. (15.35 h) 20er JK R 279 Thomas Schleif und Regina Krüger
    12. (15.53 h) Surfer E 8118 Ingo Kralles
    13. (16.06 h) Jantar Michael und Isolde Lückstedt
    14. (16.06 h) 20er JK R 1008 Oliver Denzer, Bärbel und Antonia Sebastian
    15. (16.08 h) Ypton Jens Pfahl und Ulf Malzahn
    16. (16.18 h) Sportina 680 Monika Bürvenich und Jana Krüger
    17. (16.29 h) Surfer Tandem Eike und Dietrich Biallas
    DNF Oceaan HelLo Marlies Undemann, Rolf Klemko

    Bilder (vielen Dank!): Regina, Dieter, Micha


  • Bericht von der Melges 24 WM

    Till und Antonia waren vom bis zum 26.07 bis zum 06.08. bei der Melges 24 Weltmeisterschaft in Helsinki (Finnland), Till berichtet:

    Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber dennoch möchte ich hier kurz von unserer Tour nach Finnland berichten. Die Prüfungen und mein anstehendes Auslandssemester haben dafür gesorgt, dass es ein bisschen länger gedauert hat als geplant, diesen Bericht zu schreiben.

    2015 waren Antonia und ich bereits einmal zur Melges WM in Dänemark. Dort hatten wir die Segler des Sputnik Segelkombinats aus Stralsund um Steuermann Conrad Brinkmann kennengelernt. Etwas überrascht und sehr erfreut waren wir Ende letzten / Anfang diesen Jahres als Conrad uns fragte, ob wir nicht fester Bestandteil des Teams werden wollen. Nach recht kurzer Überlegung stand der Entschluss fest und so dürfen wir uns nun Segel-Kosmonauten nennen. Für den Jahreshöhepunkt, die Weltmeisterschaft in Finnland wurden wir beide in die Mannschaft berufen.

    Nach kleineren Organisationsschwierigkeiten bezüglich der Besorgung eines geeigneten Zugfahrzeugs, konnten wir uns dann am 26.07 direkt nach Antonias letzter Prüfung im Auto meines Vaters mit der Sputnik hinten dran auf den ca. 1900 km langen Weg zur Fähre nach Tallin machen. Ein erstes spannendes Rennen, das wir aber mit 3h Reserve und einer kleinen Stadtbesichtigung von Tallin abschließen konnten.

    Nachts kamen wir in Helsinki auf dem Clubgelände an. Der Helsingfors Segelklub hatte uns netterweise erlaubt auf dem Gelände zu zelten. Zur Clubausstattung gehörten, finnlandtypisch auch zwei Saunen, die wir auch häufig genutzt haben.

    Nach zwei Tagen Training bei recht wenig Wind startete die WM. Zum Regattagebiet musste man zwar fast eine Stunde rausfahren, damit man nicht auf irgendwelchen Felsen landet. Da die Strecke aber meist gesegelt werden konnte, ging das in Ordnung.

    Ich durfte als Vorsegel Trimmer und Taktiker fahren, Antonia war auf Postion eins vor allem mit dem Setzen und Bergen des Spinnakers betraut. Gerade taktisch war das Revier sehr anspruchsvoll, was sich auch in unseren Einzelplatzierungen gezeigt hat. Mit fast 60 Schiffen an einer Startlinie ist es schon ein besonderes Gefühl, gerade wenn die meisten sehr gut segeln können. Die Qualität des Feldes zeigte sich auch oft nach der ersten Kreuz, wo es sich lohnte mit bis zu 10 Längen Überhöhe an die Luvtonne zu kommen: Das um dem Gedrängel an der Tonne zu entgehen, wo teilweise 8 oder 9 Schiffe im Pulk feststeckten. Uns gelang es jedoch meistens gut, durch das Feld zu wuseln und immer im Mittelfeld anzukommen. Das ganze auch relativ konstant bei viel und wenig Wind. So konnten wir die Regatta auf Platz 30 im 59 Schiffe starken Feld abschließen und gleichzeitig 11. Amateurteam werden. Ein sehr schönes Ergebnis. Mein persönliches Fazit:

    Bei 25 Knoten Wind mit 15+ Knoten unter Gennaker die Wellen runterzusurfen, während um einen rum alles voller Boote ist, ist einfach geil!

    Ein persönliches Anliegen noch: Unsere Stralsunder Trainingspartner waren leider in einen schweren Unfall auf dem Wasser verwickelt. Ihr Boot ist ein Totalschaden und sie sind auf Spenden angewiesen um im nächsten Jahr wieder einzusteigen. Wenn ihr ein oder zwei Euro übrig habt überlegt es euch bitte! Hier die Kontaktdaten:
    Lennart Burke
    Laika.segelkombinat@outlook.de

    Für Spenden:
    Gemeinnützige Arbeit und Segeln e.V.
    IBAN: DE40 1505 0500 0100 0728 01
    Verwendungszweck: Spende Laika


  • Freundschaftspokal 2017

    das war er also, der 41. Freundschaftspokal.

    Mit 67 Teilehmerinnen und Teilnehmern, vielen Betreuern, Eltern und Unterstützern konnten bei – nennen wir es mal – schwierigen Windverhältnissen am Samstag nach dem Warten auf Wind vier und am Sonntag immerhin noch eine Wettfahrt gestartet werden. Zudem organisierte der KreisSportBund Nordwestmecklenburg e.V. in Zusammenarbeit mit 17 ausrichtenden Vereinen die diesjährigen Jugendsportspiele in 12 verschiedenen Sportarten und diese Regatta fand auch in diesem Rahmen statt.

    Ein großer Dank gebührt allen Teilnehmern und Unterstützern, erst mit ihnen werden solche Veranstaltungen möglich!

    Wertung der Kreisjugendsportspiele NWM, Optimist B U9:

    Gold:       Maria-Celina Stümer vom SVHV
    Silber:     Nina Mitschard vom SVHV

    Wertung der Kreisjugendsportspiele NWM, Optimist B:

    Gold:     Jonathan Nowotny vom SVHV
    Silber:    Leon Mitschard vom SVHV
    Bronze:  Kilian Bremer vom YCW 61

    (Bürgermeister Lothar Glöde (links im Bild) und unser Ehrenvorsitzender Horst Pfitzer, der seinerzeit den
    1. Freundschaftspokal (mit)initiierte)

     

     

    Gesamtwertung Optimist A:

    1. Carl Krause vom RSC 92
    2. Jakob Porthun vom SSV v. 1894
    3. Franz Krause vom RSC 92
    4. Reamonn Theiner vom SSH
    5. Aleke Köhn vom SCE / KYC
    6. Eric Hahn vom WSC 1925

    Gesamtwertung Optimist B:

    1. Jesse Mo Mett vom MYCR
    2. Louis Holst vom SSV v. 1894
    3. Jonathan Nowotny vom SVHV
    4. Jonathan Schmidt vom SSV 1894
    5. Malte Buddenhagen/ vom SSV
    6. Leon Mitschard vom SVHV

    Und hier noch einige Bilder:

    Bilder: Thomas Rehwald, Erich Ehrlich (vielen Dank!)


  • der Schwan fliegt wieder!

    leider hat es länger gedauert als ursprünglich gedacht und geplant und es war noch viel arbeitsaufwändiger als befürchtet, aber unser Schlauchboot Schwan ist wieder im aktiven Dienst!

    Allen Unkenrufen zum Trotz und jenseits (auch meiner) Bedenken gelang es das 2009 mit dafür extra eingeworbenen Spendengeldern gekaufte Schlauchboot wieder nutzbar zu machen. Massenhaft Stunden und privat(!) getragene und ungezählte Kosten, einige Erfahrungen, Rückschläge gehörten dazu – wie bei jedem Projekt, aber letztlich war diese Energieleistung erfolgreich und die auch nicht billige Verschrottung des Bootes konnte abgewendet werden.

    Das gelang vor allem Dank des Einsatzes von Thomas Rehwald, Dirk Voigt, Frank Mitschard und Erik Ehrlich, die alle jeweils ihr fachliches Können und Erfahrungen einbrachten. Dazu kamen, teils aufgabenbezogen noch weitere helfende Hände.

    So ganz „nebenbei“ wurde das Schlauchboot auch noch an die Bedingungen in der Trainings- und Betreuungspraxis angepasst und umgebaut: beispielsweise wurde der Steuerstand versetzt, um „Arbeitsraum“ zu haben und zu verhindern, dass unsere Trainingsteilnehmer versehentlich am Gashebel hängen bleiben.

    Fazit nach einem ersten Härtetest im vergangenen Trainingslager in Hohen Wieschendorf auf der Ostsee und bei der gerade erfolgreich veranstalteten Regatta (Freundschaftspokal 2017): Das Boot ist dicht und hält die Luft – endlich! Der Schwan versah zuverlässig und tadellos seinen Dienst.

    Wenn es Fragen zu Erfahrungen, zum Bootszustand oder zu eingesetzten Materialien und Techniken gibt, wie das alles finanziert wurde oder was auch immer: die Beteiligten stehen sicher gern mit Antworten, Rat und Tat zur Seite.


  • SommerCamp 2017 in Hohen Wieschendorf

    Kaum aus Plau abgereist, ging es auch fast direkt in unser jährliches SommerCamp. Dieses Jahr hatten wir die herausragend grandiose Möglichkeit bekommen erstmals in Hohen Wieschendorf direkt auf der dortigen Mole in den Konferenzräumen unterzukommen. Die gesamte oberste Etage war unsere. Platzmäßig hätten wir auch doppelt so viele Segler unterbringen können. Aber auch so waren die 19 teilnehmenden Kinder schon eine Herausforderung für uns vier Betreuer/Trainer.

    Gruppenbild in Timmendorf

    Am Montag vor der Abreise haben wir uns schon mit (fast) allen Eltern im Seglerhafen getroffen und alles verpackt und aufgeladen was wir an Ausrüstung so mitnehmen wollten. Am Ende hatten wir 5 Anhänger die mitgenommen werden wollten. Am Dienstag morgens gegen 11:00Uhr ging es dann in einer Kolonne los an die Ostsee. Vor Ort angekommen begannen wir dann auch gleich damit alles wieder Segelfertig zu machen und die Boote zu slippen. Bei der wilden Bande zog sich dies dann bis zum Abend hin und so ging es am heutigen Tag erst einmal nicht mehr aufs Wasser sondern es wurde nach dem Abendessen noch ein wenig die Gegend erkundet und am Strand gespielt oder die Anleger unsicher gemacht.

    Auftakeln und Kontrolle

    Dafür war am nächsten Morgen dann früh aufstehen angesagt. Der Tag begann dann für alle mit Frühsport inklusive kleinem Bad in der doch recht kalten Ostsee bevor dann beim Frühstück der Tagesplan erläutert wurde. Der Tag wurde vor allem von den Trainingseinheiten am Vor- und Nachmittag auf dem Wasser geprägt. Da sich das Training am Nachmittag recht weit in den Abend zog, hatte auch keiner mehr Lust noch große Unternehmungen am Abend zu machen. Statt dessen gab es ein bisschen Fußball am Strand und ein Eis für alle.

    Donnerstag wurde dann das Training langsam verschärft. Es gab die ersten Wertungswettfahrten und Kurstraining für die Großen Optis. Die Laser sind erstmals auf die offene See vor der Bucht gesegelt und die Kleinen haben fleißig Vorfahrtsregeln gelernt und Wenden und Halsen geübt. Dies haben wir dann am Freitag weiter vertieft und am Abend gab es dann noch eine Runde Geocaching.

    Auf zur Dosenjagd

    Der Samstag war einer der Höhepunkte der Woche. So ging es geschlossen im Verband nach Timmendorf zum Eis essen. Fast drei Stunden je Fahrtrichtung haben wir bei knappen 1 bis 2 Windstärken gebraucht. Dabei war uns der Wind holt und präsentierte sich uns am Morgen schon als Anleger, so dass wir die gesamte Strecke auf Vor- und Halbwindkurs zurücklegen konnten. Vor Ort haben wir die Boote dann in 2 langen Linien vor Anker gelegt und sind in den Timmendorfer Hafen mit den Motorbooten gefahren (die Meute Optis und Laser würde keiner der Liegeplatzgäste als Nachbarn haben wollen).

    Timmendorf

    Während wir dann in Timmendorf unser wohlverdientes Eis vernascht haben, drehte sich der Wind um 180° und wir konnten genau so entspannt zurück, wie wir her gekommen sind. So waren wir auch schneller wieder in Hohen Wieschendorf als geplant und konnten dann in aller Ruhe unser Abendliches Elterngrillen vorbereiten. Nebenbei begann bereits der DLRG, THW und Katastrophenschutz Vorbereitungen für den Sonntag auf unserer Mole zu treiben während wir uns das Grillfleisch, Würstchen und die leckeren Salate der Eltern schmecken ließen.

    „Elterngrillen“

    Der Sonntag wurde dann vollkommen anders als ursprünglich geplant. Recht kurzfristig haben wir nämlich erfahren, dass ausgerechnet in dieser Woche das alljährliche Wismaraner Buchtschwimmen hier statt finden würde. Von unseren drei Motorbooten haben wir dann 2 bei dieser Veranstaltung zur Absicherung der Schwimmer mit samt Fahrer abgestellt. Die kleinen Optis durften als Ausgleich dann auf den ebenfalls teilnehmenden Segelyachten mitfahren, während unsere Regattagruppen sich das ganze Spektakel auf eigenem Kiel anschauen durften. Vorher gab es für sie aber noch ein paar Kurse zu fahren. Hierbei kam es dann bei knackigen 5 bis 6 Windstärken auch gleich zu zweifachem Ausfall bei den Lasern. Zuerst einen brach der Mast von Fietes Laser auf der ersten Startkreuz. Kaum in den Hafen geschleppt und die nächste Wettfahrt gestartet, brach dann von Elias Ruder die Halterung auseinander. Für die beiden war der Tag damit erst einmal gelaufen. Die anderen durften sich dann noch die mittlerweile an unserer Seite der Bucht ankommenden Schwimmer anschauen („das ist Langweilig, da sieht man nur Arme“) bevor wir zur verspäteten Mittagspause an Land gingen. Am Abend war dann Wahlprogramm. Entweder eine kleine Runde laufen oder noch einmal gemütlich raussegeln. Die kleine Runde waren dann knapp 5,5km und segeln wollten nur 2 unserer Mädels, die dann entspannt bei mittlerweile nur noch angenehmen 2 Windstärken die 1,5 Seemeilen bis zur Tonne 25 fuhren, was dann aber auch fast 2 Stunden dauerte. Anschließend hieß es dann für alle Teilnehmer ausruhen und früh ins Bett, sollte doch am Montag für alle die SommerCamp-Regatta stattfinden.

    Sightseeing

    Am Montag früh begann der Tag dann wieder mit Frühsport bevor es nach dem Frühstück dann direkt auf den Kurs ging. Olympisch sollte es sein und 4 Wettfahrten sollten es sein und wurden durchgeführt. Hierbei zeigte sich, dass auch die Anfangs schwächeren Segler mittlerweile einiges dazu gelernt hatten und auch unsere „Erstsegler“ aus der Anfängergruppe konnten sich ziemlich gut behaupten. Aber es war auch genau zu sehen, wer die Tage davor sich versuchte zu drücken und dadurch seine nun plötzlich auf hinteren Plätzen landete. Am Nachmittag gab es dann eine Runde auf der „Couch“ für alle. Der Spassfaktor war dabei ganz groß geschrieben und es gab durch die Bank weg ein breites Grinsen in allen Gesichtern. Der Abend wurde dann entspannt mit Auswertungen und verschiedenen Spielen in kleinen Gruppen begangen bevor es dann zur letzten Nacht über ging.

     

    Ragattamodus
    Spass auf der „Couch“

    Am Dienstag morgen dann hieß es erst einmal ausschlafen bevor wir uns daran machten sämtliche Boote wieder abzutakeln, einzupacken und aufzuladen. Dann sämtliche anderen Sachen einpacken, die Verwüstungen beseitigen und alles einmal durchfegen. Zum Abschluss gab es dann noch die Verabschiedung von unseren Gästen und unseren Gastgebern bevor wir dann wieder in Richtung Heimathafen aufbrachen, wo es dann wieder hieß: „alles auftakeln“. Immerhin findet schon am nächsten Wochenende unsere eigene Heimregatta für unsere Optimisten statt.

    Abschlussbild

    Wir möchten uns ausführlich und herzlichst bei unseren Gastgebern von der Marina Hohen Wieschendorf bedanken, dass sie uns so freundlich aufgenommen und umfangreich unterstütz haben und uns so den Zugang zu diesem herausragend guten Trainingsrevier mit den kurzen Wegen zur offenen See überhaupt erst ermöglicht haben. Wir würden sehr sehr gerne wieder kommen.

    Außerdem möchten wir uns bei allen teilnehmenden Trainern und Eltern für die Unterstützung bedanken sowie beim Partyservice Rehwald für die überreichliche Bewirtung und Versorgung die ganze Woche über. Einen Dank auch an die Vereinsmitglieder die uns das ein oder andere Boot durch die Gegend gefahren und Ersatzteile zwischendurch geliefert haben.


  • Plauer Neptunregatta 2017

    Mitten in den Sommerferien hat es unsere kleine Regattagruppe zur Plauer Neptunregatta verschlagen. Eine Regatta mit offener Bootsklasse und entsprechend bunter Beteiligung. So fanden sich neben den Opti B und den 2.4mR, die hier beide jeweils um Ranglistenplätze kämpften, vom Laser bis hin zum 29 Fuß Kielschiff (Vindö32) recht viele Boote ein.

    Das Opti B-Feld war nicht so groß wie sonst bei den Regatten, da aber B und C-Optis in einem Feld starteten, kam es trotzdem zu spannenden und schwierigen Rennen unserer B-Helden. Ok, gegen C-Optis ein Rennen zu bestreiten sollte keine Kunst sein, allerdings starteten hier ausschließlich eigentlich als A-qualifizierte Optimisten bis hin zum IDJüM-Meister 2017 Mic S K. Mohr und seinem Bruder Roko die dann aber auch konsequent als erste am Zielschiff ankamen. Im Gesamtfeld haben sich unsere Optis nicht so schlecht geschlagen. Am Ende stand dann ein 4., ein 5. und ein 7. Platz für unsere drei nach insgesamt vier ausgeschriebenen Wettfahrten auf der Wertungsliste.

    Alles in allem eine Super-Veranstaltung und das Rahmenprogramm am Abend war super. Da konnte auch der ein oder andere Regenschauer, der uns vor allem am Freitag Nachmittag und Abend immer mal wieder ärgerte nichts daran ändern. Über den Samstag und auch am Sonntag herrschte aber strahlender Sonnenschein.

    Am Sonntag konnten wir dann, nach Beendigung des offiziellen Teils, in aller Ruhe alles zusammenpacken und vor der Abfahrt gab es dann noch einen abschließenden Schlenker in die Stadt zur historischen Hubbrücke um dort ein Eis zu essen.


  • MV Meisterschaft der Segelvereine – Act 1

    Am vergangenen Wochenende fand im Rahmen der 27. Hanse Sail in Rostock die erste Regatta der Mecklenburg-Vorpommern Meis­ter­schaft der Segel­ver­eine statt, die gemeinsam vom SVMV, dem Hanse Sail-Büro, dem Aka­de­mi­schen Segel Verein War­ne­münde und dem Röbeler Segler Verein Müritz aus­ge­richtet wird.

    Das Format ist für 12 Vereine aus­ge­schrieben, sieben Vereine aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich dem neuen Segel­format angeschlossen und sind um den Titel „MV Meister der Segel­ver­eine“ gesegelt. Es standen vier J70 bereit, auf denen jeweils auf einem Boot nach der Wettfahrt die Crew gewechselt wurde. So konnten alle auf allen Booten gegen alle Gegner je 16 Wettfahrten an zwei Tagen segeln und insgesamt 28 WF durchgeführt werden. Das Format war deutlich angenehmer als die Erfahrungen seinerzeit aus der Bundesliga-Relegationen, da man jeweils vier Wettfahrten vor der fälligen Pause absolvieren konnte.

    Diesmal wurde auf der Warnow bei ziemlich herausfordernden Bedingungen (sagen wir mal „reviertypisch“) in der Segelarena in kurzen, knackigen und intensiven up-and-down-Kursen um die Plätze gekämpft. Innerhalb weniger Bootslängen komplett unterschiedliche Windeinfallswinkel und Windstärken, Böen, die man kommen sieht und sich einfach vor einem auflösen, schlicht nicht mehr da sind – das war teilweise nervenzerreißend.

    Es war toll, mal wieder
    – diesen Nervenkitzel bei den Starts zu durchleben
    – gegen einige Bundesligamannschaften und Konkurrenten aus den Relegationen zu segeln
    – die gemeinsame Verzweiflung bei misslungenen Manövern und die Begeisterung bei gelungenen zu erleben
    – gemeinsam mit Antonia, Jakob und Till Rennen fahren zu können (ein tolles Team!)

    Wie immer bei uns lagen Genie und Wahnsinn eng beisammen, passten immer auf das kleine Boot :-) – manchmal sogar zeitgleich. Vor allem Vordecksmann Tom hatte auf einem der Boote immer wieder technische Probleme zu bekämpfen (bei nahezu jedem Genackersetzen rauschte der Baum wieder ins Schiff) und hat leider viel zu spät die Ursache entdeckt.

    Eine Wettfahrt wurde uns von einem anlegenden Traditionsschiff tüchtig verhagelt – war es die ROALD AMUNDSEN? – die just bei unserer Annäherung ans Luvfaß ihren Anleger fuhren und uns den Weg versperrten. Wir kamen nicht vor dem Bug rum (welch ein Klüverbaum!), auch nicht mehr hinter ihnen durch. Die Schrankwand fing dann an zu drehen, alle anderen schlüpften schnell ums Fass … wir waren abgebackt.

    Der von Steuermann Till geforderte „epische Sieg“ in der letzten Wettfahrt wurde in einer äußerst engen, spannenden und nochmal alles bietenden Wettfahrt eingefahren, die Platzierung „vordere Hälfte“ leider nicht, wir beendeten die erste Serie in der Mitte als Vierte mit nur zwei Pünktchen hinter Röbel.

    Bemerkenswert waren auch die beiden Seriensieger, die punktgleich und mit der gleichen Anzahl an Siegen aus der Serie gingen. Es entschied dann ein zweiter Platz mehr für die Mannschaft aus Schwerin vor dem ASVW, beides Teams aus der Segelbundesliga. Sobald die offiziellen Ergebnisse verfügbar sind wird hier aktualisiert.

    Die Entscheidung fällt dann demnächst (2./3. Oktober wahrscheinlich nach dem Matchrace) in Waren im zweiten Teil des Formats: ein dritter Rang ist noch drin, zumindest wenn wir bis dahin einen Ersatzsteuermann finden, da Till in der Zeit wegen seines ja lange angekündigten Auslandssemsters fehlt. Ich bin nun erstmal froh, dass ich meinen Muskelkater und die blauen Flecke in den kommenden Bürotagen kurieren kann (wozu sind bloß diese verd@%%&€$ Winschen auf dem Boot, wer braucht die überhaupt und warum rammte ich mir bloß ständig die Curryklemmen ins Knie?) >:-(

    (Fotos: Mandy, Benny, Dirk – vielen Dank!)


  • das waren die 12h vor Hohen Viecheln 2017

    Pünktlich um 6:00Uhr trat eine Reihe übermüdeter aber motivierter Segler an um zum nun vierten male 12 Stunden lang im Kreis zu segeln. Ohne größere Überraschungen durch aufkommende Stürme oder totaler Flaute ging es nun recht angenehm immer um die Tonnen in unserer kleinen, geschützten Bucht am Nordende des Schweriner Sees.

    In diesem Jahr gab es kaum Ausfälle (ein Mast ist leider runter gekommen und ein sich selbst zerlegender Block an einer Genua hat für einen kleinen Ausflug ins Schilf gesorgt). Und es wurde wirklich bis zur letzten Minute durchgesegelt. Leider waren die Titelverteidiger von der Feeling in diesem Jahr nicht dabei. Die Crew befand sich zumindest zu Teilen auf u.a. auf der Melges24-WM in Helsinki wo sie sich als „Held vom MIttelfeld“ exakt auf den 30. von 59. Plätzen segelten.

    Aber zurück in unser Heimatrevier. Zum Abend hin ließ der Wind langsam nach und es wurde, dank Landabdeckung, zusehends schwerer die Kreuz an der Wendemarke vor dem Heimathafen zu nehmen. Ansonsten war durchgehend gutes Segelwetter auch wenn morgens um 6 noch einige Segler mit eingezogenem Reff ablegten.

    Sonne satt und ordentlich Wind sorgten so für annähernd gleichbleibenden Segelspaß. Zumindest wenn man von den diversen blauen Flecken und Schwielen an Händen und Gesäßen absieht. Für einige der Teilnehmer ist dies vielleicht auch noch mal eine Erinnerung daran, was unsere Kleinsten so leisten, wenn sie auf ihren Regatten meist auch um die 8 Stunden am Stück und das an mindestens 2 Tage hintereinander aushalten müssen. Und das auf ihren meist deutlich unkomfortableren Nussschalen. Da ist dann auch nix mit Kaffeekochen und Schnittchen schmieren auf Vorwindkurs. Apropo Kleinsten. Kleinste Teilnehmerin war die 7jährige Maria, die im Frühjahr bei uns angefangen hat und nun auf ihrem Käpt‘ Rot alleine bis zur ersten Tonne und zurück segelte (also 1/2 Runde) sowie eine weitere Runde als Optivorschoterin zusammen mit Hanna.

    Ab 18:00Uhr trudelten dann die Segler wieder im Heimathafen ein und dann wurde der Grill angeschmissen. Der Abend wurde dann aber nicht mehr so lang, da die meisten Teilnehmer schon deutlich mit mit Müdigkeit zu kämpfen hatten. So verabschiedeten sich nach und nach dann einer nach dem anderen.

    Gesamtsieger in diesem Jahr wurde übrigens die Baby Blue mit Dirk und Anni Voigt mit insgesamt 19 Runden und 1 Tonne.

    Im nächsten dann wieder auf ein neues. Wir freuen uns jetzt schon drauf.


  • Optispaß auf dem Vereinsfest

    Unsere Vorsitzende zog ein kurzes Resümee:

    Das Vereinsfest in unserem 43. Jahr liegt nun hinter uns. Diese Gelegenheit wollen wir nutzen, um ein kleines Resümee zu ziehen und uns bei Euch allen und auch unseren Gästen zu bedanken, dass Ihr

    • trotz fast nur Dauerregen gekommen seid und durchgehalten habt,
    • so ein tolles Kuchenbüffet gezaubert und uns alle in Erstaunen versetzt habt,
    • unermüdlich, mit Wasser von oben und unten mit den Optis, ob groß oder klein, leicht oder schwer ständig zum Gaudi aller, um die Tonnen gesegelt seid: das nächste Mal muss es unbedingt Preise geben …
    • neue Bekanntschaften geknüpft und alte Bekannte getroffen habt, besonders unsere langjährigen Mitglieder aus der Schweiz (Wilfried und Silva Hasselberg) und unsere Teilzeit-Südafrikaner (Brigitte und Peter Schumann) trugen zum „internationalen Flair“ bei.

    Ein großes Dankeschön möchten wir weitergeben an Herrn Rolf Natzius, der sein Geburtstagsgeld unserer Vereinsjugend gespendet hat, damit das Trainingslager der Kinder im August auch richtig gut gelingt.
    Von Frau Andrea Voigt (ehem. Hoffmann, Geschäftsführerin der Fa. Schweißgeräteservice Lechner) gab es einen extra großen Koffer, damit das Ordnunghalten und auch das Zusammenhalten von Werkzeugen endlich klappt, auch dafür ein großes Dankeschön.

    Wir bedanken uns dafür,

    • dass es vom Partyservice Rehwald so ein leckeres, zartes und reichliches Schwein gab, und dann noch die vielen tollen Salate und Beilagen, die Ihr alle dazu bereitet habt.
    • dass Reinhold und Steffi Berg den Musiker Heiko dazu bewegen konnten, uns noch ein Konzert am Abend zu bieten, damit auch die Kultur nicht vernachlässigt werde.

    Selbst als zum Schluss nur noch wenige durchgehalten haben, dem Konzert lauschten und der Regen endlich aufhörte wurde uns doch ein schönes Fest bescheinigt.
    Für alle die nicht dabei sein konnten: beim nächsten Mal wird es noch besser, auf alle Fälle werden wir am Wetter arbeiten müssen…

    Euch allen eine schöne Ferienzeit und eine gute Segelsaison
    wünscht im Auftrag des Vorstandes
    Regina Krüger