Vereinschronik

[Ausschnitt aus der Broschüre 825 Jahre Hohen Viecheln 2003]
Zu Beginn der siebziger Jahre war der Schweriner Außensee und die Hohen Viecheler Bucht am Nordende des Sees kaum als Wassersportrevier bekannt. Dass man sich auf diesem Seeteil schon früher wassersportlich betätigte, war damals lediglich aus Berichten des Fischers Andreas Prignitz über seine aktive Zeit als Ruderer bekannt geworden.

Was lag näher,als diesem Vorbild nachzueifern. Und so schmiedeten vor nunmehr 30 Jahren, im Mai 1973, sein Neffe, der damalige Fischer Fritz Prignitz, Horst Fitzer und Udo Treuer erste Pläne. Man wurde sich einig, auch hier den aktiven Segelsport zu betreiben. Also musste ein Trägerbetrieb (im heutigen Verständnis ein Sponsor) mit einer Sportgemeinschaft gefunden werden,in die eine Segelsportsektion integriert werden konnte. In Erich Tack, dem damaligen Direktor des Volkseigenen Gutes Groß Stieten, fand man einen uneingeschränkten Befürworter. So wurde am 1. April 1974 die Sektion Segeln der BSG Traktor Groß Stieten in Hohen Viecheln gegründet. Aber bereits im Jahr zuvor hatte man mit der Arbeit begonnen. Von der Fischereischeune aus, in der drei von der TSG Wismar geliehene Opti-Jollen untergestellt wurden, begann man sieben Kindern das Segeln nahe zu bringen.

Was ist nun aus den Anfangsbemühungen geworden?
Trotz aller Höhen und Tiefen sowie einer gewissen Fluktuation der Mitglieder kann man wohl nach 30 Jahren davon sprechen, dass sich in der Gemeinschaft der Segelsportler immer eine Gruppe gefunden hat, die bereit war, überwiegend Kinder und Jugendliche zu betreuen und segelsportlich auszubilden. Sie hat damit vielen jungen Menschen in Hohen Viecheln und seinen Nachbarorten eine sinnvolle und sportliche Betätigung gegeben. Von den ersten aktiven Segelkindern im Alter zwischen sieben und elf Jahren (Peter Kasbohm, Tobias Prignitz, Mario Franke, Sabine und Ralf Fitzer, Irene Petzold und Ullrich Dittmer) sind heute fast alle, meistens auch ihre Kinder, noch direkt oder indirekt mit dem Segelsport verbunden. Das setzte sich auch in den folgenden Jahrgängen so fort.

Doch ohne Fleiß kein Preis. Neben der sportlichen Ausbildung mussten u.a. die dafür erforderlichen baulichen Voraussetzungen geschaffen werden. Das war jedoch nur in mehreren Etappen möglich, aber auch weil viele Mitglieder fleißig mit Hand angelegt und sowohl die Trägerbetriebe (ab 1980 das Gut Losten) als auch die staatlichen Stellen (Kreis und Land) die Arbeit finanziell unterstützt haben.
Bis Ende 1979 wurden auf dem jetzigen Segelhafengelände (ehemalige Bleiche) das Hafenbecken ausgebaggert sowie eine Winterhalle mit Werkstatt und Klubraum und die Bootshäuser fertig gestellt.

Im August 1985 erlitt der Segelverein dann mit dem Brand des Clubraumes in der Nacht nach der Pokalregatta einen argen Rückschlag. Glück im Unglück, dass bezeichnenderweise es gerade der damals bereits 86-jährige Fischer Andreas Prignitz war, der, von seinem morgendlichen Gang vom Aalfang kommend, den Brand entdeckte und die Feuerwehr informierte. Der Klubraum war dennoch komplett zerstört. Zur Kreisspartakiade im Juni des folgenden Jahres 1986 war der Schaden wieder behoben. Zur gleichen Zeit wurde eine feste Toilettenanlage mit Auffangbehälter errichtet. Für die Befestigung der Hafenausfahrt wurde im Winter 1988 das Holz eingeschlagen. Im Frühjahr wurde es eingespült und damit die Molenausfahrt befestigt. 1989 wurde die Krananlage errichtet. Sie wurde und wird bis heute als einzige am Schweriner Außensee gerne und viel für das Ein- und Aussetzen größerer Boote genutzt.

In den Jahren nach Neugründung des Vereins 1990 wurde wieder verstärkt daran gearbeitet, die Vereinsanlagen umzubauen, zu erweitern oder zweckmäßiger zu gestalten. Der Clubraum und die Küche wurden umgestaltet, aus der Werkstatt wurde ein Schulungszimmer, das bei Veranstaltungen als Organisationsbüro genutzt wird. Die Winterhalle wurde aufgeteilt in eine Werkstatt und einen Umkleideraum für die Segler. Der Anschluss von Wasser und Abwasser an das öffentliche Netz ersparte das aufwändige Abfahren.

2003 wurden zusätzliche Sanitäranlagen mit Duschen errichtet. Für die Liegeplätze wurden einheitliche Festmacher eingesetzt und damit die Ordnung und Sicherheit für die Anlieger und Gäste wesentlich verbessert.
Das ansprechende Vereinsgelände sowie die idealen Bedingungen des Binnenreviers nutzten befreundete Vereine zur Durchführung von Trainingslagern. Insbesondere mit dem Anglerverein Hohen Viecheln pflegen die Segler eine gute Zusammenarbeit. Die Anglerbälle anlässlich des Preisangelns und aus anderen Anlässen finden schon seit langem auf dem Seglergelände statt. Die 1999 gemeinsam veranstaltete Jubiläumsfeier der Hohen Viecheler Vereine Volkstanzgruppe (40.), Anglerverein (50.) und Segler (25. Jubiläum) war ein Höhepunkt in der Vereinsarbeit in Hohen Viecheln.

Das Segeln wurde dabei nicht vernachlässigt. Damals wie heute stand und steht die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Vordergrund. Zunehmend konnten sowohl das Training als auch die Ausrichtung der eigenen Regatten ohne fremde Unterstützung erfolgen, da sich Mitglieder als Übungsleiter, Schiedsrichter und Wettfahrtleiter qualifizierten. Es wuchs so eine Stammmannschaft heran, auf die Verlass war. Sie war dann auch in der Lage, größere Regatten mit überregionaler Beteiligung zu organisieren. Bereits 1977 wurden in Hohen Viecheln drei größere Regatten ausgerichtet.
Ab 1978 wurden die Insel-Lieps-Pokalregatta (Ende April) und die Pokalregatta (Ende August) ständiger Bestandteil des hiesigen Veranstaltungsprogramms. Mit der letzten Insel-Lieps-Pokalregatta im April 2003 sind daraus bereits 51 größere Veranstaltungen geworden.

Erst wenn man weiß, dass neben dem Training (auch im Winter) in der Saison jährlich bis zu 5 eigene Regatten und ein Trainingslager ausgerichtet werden, die aktiven Segler an bis zu 10 Regatten in auswärtigen Revieren teilnehmen und dorthin mit den Booten gefahren und über das Wochenende betreut werden, kann man ein wenig ermessen, welcher Aufwand hier erforderlich ist. Bei der Organisation der eigenen Regatten werden für jede Veranstaltung ca. 25 Mitglieder über mindestens zwei Tage benötigt. Dazu kommt, dass auch das z. T. teure Boots- und Ausrüstungsmaterial ständig gepflegt und repariert werden muss.
Die Übungsleiter und Trainer, ohne deren Arbeit dieses gar nicht möglich wäre, sind bis auf wenige Ausnahmen überwiegend aus dem eigenen Nachwuchs hervorgegangen. Die Motivation der Mitglieder, eine derartig aufwändige Vereinsarbeit zu leisten, kann bei einem Sportverein in erster Linie durch die sportlichen Ergebnisse seiner Aktiven erhalten bleiben. Mit ihnen wächst auch der Bekanntheitsgrad des Vereins.
Bereits 1975 machten die Segler aus der Startmannschaft auf sich und auf Hohen Viecheln aufmerksam. Tobias Prignitz gewann die erste Kreisspartakiade zu Hause im Opti. Ralf Fitzer (im Opti) sowie Peter Kasbohm und Mario Franke (im Cadet) gewannen die Herbstregatta in Schwerin. Danach gab es so manche Siege und Platzierungen u. a. bei der Stralsunder Segelwoche oder auf dem Süßen See in Sachsen.
1985 wurde Joachim Poppe in der Optimist-Klasse Bezirksmeister des damaligen Bezirkes Rostock und nahm mit Kirsten Hecht im gleichen Jahr als erste Segler aus Hohen Viecheln an einer DDR-Meisterschaftteil. 1986 wurden Ralf Fitzer und Bert Malzahn in der 420er Klasse Vize-Bezirksmeister und nahmen im gleichen Jahr an der DDR-Meisterschaft uf dem Müggelsee in Berlin teil.

In den neunziger Jahren drängte der eigene Nachwuchs immer mehr darauf, seine Erfahrungen in einer eigenständigen Jugendabteilung des Vereins einzubringen. Konsequent wurde daran gearbeitet, die Bootsklassen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb auf drei Bootsklassen zu verringern. Zunehmend entstanden Probleme, das überalterte Bootsmaterial zu erhalten. Zukünftig waren nur noch die Optis sowie die Laser-Jolle als Laser-Radial und Olympische Laser-(Standard-) Klasse vertreten. Diese Umstellung, mit der auch der finanzielle Aufwand verringert werden konnte, war sehr erfolgreich.

In der Klasse Opti B (Anfänger- und Aufbauklasse) errangen sowohl Cord Prignitz als auch David Pissowotzki und Martin Fitzer beachtliche Erfolge. Schon im zweiten Trainingsjahr 1999 nach dem Umstieg in die Laser-Klasse nahmen Cord Prignitz und David Pissowotzki an der Deutschen Jugend-Meisterschaft in Bayern teil. Cord belegte in der Wertung unter 17 Jahren einen beachtlichen 4. Platz und er wurde in der Gesamtwertung Zwölfter. Aufgrund der guten Ergebnisse wurde Cord ab 1999 in den Landeskader der Laser-Radial-Klasse berufen, dem er auch nach seinem Umstieg in die Olympische Laser-Klasse ab 2001 angehört. Weitere herausragende Ergebnisse erzielte Cord für den relativ kleinen ländlichen Verein mit einem 6. Platz 2001 und einem 3. Platz 2002 in der Wertung der unter 19-jährigen Segler bei den Internationalen Deutschen Juniorenmeisterschaften sowie mit seinen Teilnahmen an den Junioren-Europameisterschaften 2001 in Polen und 2002 in Dänemark. Nach seinem Auftaktsieg beim Insel-Lieps-Pokal 2003 in Hohen Viecheln ist Cord in das Segelteam „M-V 2012” berufen worden.

1999 und 2000 machte eine starke Opti-Gruppe (Anne und Patricia Batke, Michel Kade, Benjamin Franke, Tim Voigt und Christopher Prignitz) mit Siegen und guten Platzierungen auf sich aufmerksam. Vier von ihnen erreichten 2000 bereits die Qualifikation für die A-Gruppe. Seit dem Frühjahr 2000 trainierten Antje Preuß und David Pissowotzki beim Schweriner Yachtclub in der olympischen 470er Klasse. Antje erreichte im selben Jahr mit ihrer Steuerfrau Claudia Schäfer die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in der Schweiz.

1999 stieg dann das ehemals jüngste Gründungsmitglied Ralf Fitzer wieder in den aktiven Wettkampfbetrieb ein. Mit seinem Schweriner Steuermann Stefan Claus vom SSV erreichte er als Regattagemeinschaft in der Ixylon-Klasse im Jahr 2001 mit dem 3. Platz die erste Medaille eines Hohen Viechelner Seglers bei einer Deutschen Meisterschaft. 2002 krönten beide diese Serie und wurden Deutscher Vizemeister. Sohn Martin indessen schaffte es 2001 bereits in seinem ersten Jahr in der Laser-Radial-Klasse an der Deutschen Jugendmeisterschaft in Berlin teilzunehmen. 2002 war dann sein bislang erfolgreichstes Jahr. Im Frühjahr wurde er in Wismar Dritter bei der Landesmeisterschaft M-V, Diese Platzierung sowie das gute Ergebnis bei der Internationalen deutschen Jugendmeisterschaft in Warnemünde und der Gewinn des Sparkassencups in Sternberg führten dazu, dass er in der Rangliste seiner Altersklasse in Deutschland weit oben zu finden ist. Auf dem Landesjugendseglertag im Januar 2003 in Ribnitz wurde Martin ebenfalls in den Landeskader berufen. An den sehr guten Ergebnissen hatten auch in den letzten Jahren zuallererst die Übungsleiter und Trainer einen entscheidenden Anteil. Sie waren allerdings auch nur dadurch erreichbar, weil der Jugendwart unermüdlich an den organischen Strippen gezogen hat und manches „Unmögliche” ermöglichte.

Aber nicht nur die Kinder- und Jugendregatten, sondern auch mit den Segelveranstaltungen für den Erwachsenenbereich, wie z. B. die seit 1995 im Juni veranstaltete Jollen- und Jollenkreuzerregatta, das jährliche Blaue Band vom Schweriner Außensee im September und die seit 1990 zum absoluten Abschluss und als gewisser Höhepunkt der Segelsaison am letzten Wochenende im November veranstaltete „Glitschregatta” (für Erwachsene über 25 Jahre in Kinder-Optimisten), haben dazu beigetragen, den Verein und damit Hohen Viecheln weiter bekannt zu machen. Die Pokalgewinne von Regina Krüger und Thomas Schleif mit ihrem P-Kreuzer „PIPER” und Joachim Poppe mit seiner H-Jolle in Schwerin haben dieses Bild vervollständigt.

Als Fazit einer 30-jährigen Vereinsarbeit kann man feststellen, dass trotz vieler zu überwindender Schwierigkeiten eine Kontinuität in der Arbeit kennzeichnend war. Die Mitgliederstärke bewegte sich trotz einer ständigen Fluktuation durchgehend zwischen 40 und 65, wobei immer mehr als ein Drittel der Mitglieder Kinder und Jugendliche waren. Wenn man heute die Mitgliederlisten der verschiedenen Jahrgänge interessiert betrachtet, so ist es schon erstaunlich, wie viele Bürger alleine aus Hohen Viecheln in den 30 Jahren mehr oder weniger aktiv mit dem Segelsport in ihrem Heimatort verbunden waren. Man könnte meinen, dass in fast jeder Familie in Hohen Viecheln einer auch das „SEGELEINMALEINS“ im Segelverein erlernt hat. Im Februar 2003 übergab die Führungscrew unter Regina Krüger und Horst Fitzer das Ruder der Vereinsführung komplett an Mitglieder, die aus der Jugendabteilung hervorgegangen sind. Den Vorsitz übernahm der bisherige Jugendwart Jens Pfahl. Alberto Müller, der selbst das Segeln in einem Opti im Segelverein Hohen Viecheln erlernte, ist nun Jugendwart. Was vor 30 Jahren mit den Eltern und Kindern begonnen hat, setzen nun bereits die Enkel fort.

Die Frage „Wo liegt eigentlich Hohen Viecheln?”, die unseren Seglern bei Segelregatten auswärts anfangs oft gestellt wurde, ist seltener geworden. Heute ist Hohen Viecheln (53°46’25“N 11°30’57“E) besonders unter Seglern nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern bekannt und beliebt, also eine „gute Adresse” geworden.

Horst Fitzer
[Fotos: Fitzer, Schnell, Prignitz]

2019
Lerne Segeln!
Bei der turnusgemäßen Vollversammlung wird ein neuer Vorstand gewählt: Monika Bürvenich als Vorsitzende Ulf Malzahn als stellvertretender Vorsitzender Alberto Brüning als Regattawart Thomas Eichler als Jugendwart (war vorher wie üblich durch die Jugend bereits gewählt, wurde bestätigt) Michael Lückstedt für die Liegenschaften Thomas Rehwald als Kassenwart Thomas Schleif stand nach 18 Jahren Kassenführung ebenso wie die uns 2017 helfend zur Seite gesprungene Regina Krüger gemäß ihrer Vorankündigung für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung und wurden mit viel Beifall und Danksagungen entlastet. Die Initiative „Lerne segeln“ startet und versucht Kinder für den Wassersport zu gewinnen.
2017
Vorstandswirren

Aufgrund des Rücktritts des langjährigen Vorsitzenden springt Dr. R. Krüger als Vorsitzende interimistisch für zwei Jahre bis zur nächsten ordentlichen Wahlversammlung nochmal ein, um eine kontinuierliche Vereinsarbeit gewährleisten zu können.

2013
Piratenmeute

Unsere Jüngstengruppe, die Käpt`n Jacks Piratenmeute, die Spielgruppe für Vorschulkinder und Schulanfänger, startet im Februar mit Trainer Dirk Voigt.

Antonia Sebastian gewinnt bei der Distriktmeisterschaft Ost  in Röbel an der Müritz den Damentitel und wurde gesamt Dritte.

2012
Jugendmeisterin

Unser neuer Umkleideraum kann endlich eingeweiht werden. Die Optigruppe freut sich über zwei neue Boote und Antonia Sebastian wird vor Überlingen am Bodensee Deutsche Jugendmeisterin im Laser 4.7

2010
weitere Erfolge

Nils-Thore Heilmann erzielte mit seinem Schweriner Steuermann Malte Winkel einen überragenden ersten Platz in der 420er-Klasse. Am Ende strichen sie nach sechs Wettfahrten einen zweiten Platz und wurden mit fünf ersten Plätzen Landesjugendmeister in Rerik. Christian Kulle wird Vizelandesmeister bei den Laser 4.7.

Als gesamt 12. gewinnt unser Laser-Trainer Bernd (Otto) Guericke die Masterwertung der Travemünder Woche im Laser Standard.

2003
neue Stegliegeplätze

Beginn der Bauarbeiten zur Erweiterung der Sanitäranlagen am 21.03. und Fertigstellung zur 825-Jahrfeier Hohen Viecheln vom 05. bis 07.09, der der sich der Verein erfolgreich mit Umzug, eigenem Präsentationsstand und Schnuppersegeln beteiligt.

Cord Prignitz und Martin Fitzer werden im Ribnitz auf dem Landesseglertag zu Landeskadern berufen. Beide Segler und Tim Voigt nehmen in diesem Jahr am Trainingslager in Heyres teil.

Die Bemühungen um den Erbbauvertrag sind bis zum Neuabschluss des notariell beurkundeten Vertrages erfolgreich.

Cord Prignitz und Martin Fitzer nehmen vom 10.4. bis 14.4. am Europacub teil, fallen leider beide krankheitsbedingt aus.

Am 21.02. werden in den Vorstand

Vorsitzender: Jens Pfahl
Stellvertretende: Ulf Malzahn
Jugendwart: Alberto Müller
Kassenwart: Thomas Schleif

gewählt.

In Herbst- und Winterarbeit können Dank des Eises unter Initiative und überwiegender Tätigkeit von Reinhard Thal die Stegplätze komplett mit neuen Festmacherpfählen bestückt werden (Abschluss der Arbeiten am 05.04.).

2002
mehr Medaillen

Die größten Erfolge in diesem Jahr sind der Vizemeistertitel bei der DM in der Ixylon – Klasse von Ralf Fitzer und Stefan Klaus.

Bei den Jugendseglern sind dies die Bronzemedaille bei der DJM U19 von Cord Prignitz in Warnemünde und sein 33. Platz bei der Jugendeuropameisterschaft in Dänemark Im Laser Standard.

Martin Fitzer mit dem Laser Radial belegt bei der DJM in Warnemünde den 16. Platz U17 und den 3. Platz U16. Er wird Landesjugendmeister U17 und gewinnt den Sparkassenpokal in Sternberg.

Auf die stark ansteigende Teilnehmerzahl bei den vom SVHV ausgetragenen Regatten muss besonders im sanitären Bereich reagiert werden. Besonders der Insel Lieps Pokal hat kontinuierlich steigendeTeilnehmerzahlen. Die Fördermittel für einen entsprechenden An/Umbau wurden beantragt.

2001
Bronze bei der DM im Ixy

Am 19.02. wählt die MV zum Vorstand:

Vorsitzender: H. Fitzer
Stellvertretende: Dr. R. Krüger
Technik, Orga, Regattasport: Jörg Pissowtzki
Jugendwart: Jens Pfahl
Kassenwart: Thomas Schleif

Am 24.2. wird Cord Prignitz in den Landeskader Laser Standard berufen.

Ralf Fitzer und Stefan Klaus gewinnen ihre erste Medaille (Bronze) bei der DM mit einer Ixylon.

In der Opti B Gruppe qualifizieren sich 4 Segler für den Opti A. Dies sind Anne und Patricia Batke, Tim Voigt und Michel Kade.

2000
Training intensiviert

Ab 15.02. ist Peter Schäfer für zwei Jahre als sog. SAM („Stukturanpassungsmassnahmen“) beim Verein beschäftigt.

Bisher war die Werkstatt nur logisch aufgeteilt, es gab den Umziehbereich, den Bereich für die Segel und der eigentliche Werkstattbereich. In diesem Jahr wurde die Werkstatt vollständig neu strukturiert. Die Elektrik wurde teilweise erneuert und Zwischenwende eingezogen. Es gab ab sofort ein separates Org-Büro, einen Umzugsraum und eine vollständig abgetrennte Werkstatt.

Am 07.04. wird die Klubraumordnung beschlossen, Ulf Malzahn wird Klubraumwart.

Das Optitraining wird von Peter Schäfer und Katja Preuß durchgeführt.

Von den A-Opties trainierte Martin Fitzer beim Schweriner Segelverein Schwanenhalbinsel. Die Regattaergebnisse sind sehr gut, reichen in diesem Jahr aber nicht für die Qualifikation zur IDJüM. Es findet ein Trainingslager am Gardasee mit Martin Fitzer, Christopher Prignitz und Michael Kade statt. Ein weiteres im Sommer auf dem Gelände des SSH.

Die Lasergruppe ist mit sieben aktiven Seglern eine der größten Trainingsgruppen in Mecklenburg Vorpommern und das kontinuierliche Training ist gewährleistet, wird aber nicht immer intensiv genug genutzt. Das Landestrainingslager der Laser wird von mehreren unserer Segler in diesem Jahr besucht. Das Kadertraining der Laser wird von Matthias Schulz aktiv unterstützt. Das Landestrainingslager zur Vorbereitung auf die IDJM wird von Dirk Voigt als Trainer entscheidend mit geprägt.

Bei den 470er nimmt Antje Preuß vom SVHV als Vorschoterin an der WM 2000 in der Schweiz teil.

Stephan Poppe, Alberto Müller, Ralf Fitzer und Matthias Schulz verlängern ihre Fachübungsleiterlizenzen und machen parallel dazu ihre Grundausbildung zum Wettfahrtleiter und Schiedsrichter. Horst Fitzer verlängert seine Lizenz als Wettfahrtleiter für hochrangige Regatten.

Dirk Voigt absolviert die Ausbildung zum Fachübungsleiter Segeln und Katja Preus und David Pissowotzki qualifizieren sich zum Trainer C, alle FÜL werden verlangert (Stephan, Alberto, Ralf, Mathias) und Stefan Poppe, Mathias Schulz, Alberto Müller und Ralf Fitzer absolvieren die Grundausbildung Wettfahrtleiter und Schiedsrichter, Horst Fitzer erhält die Verlängerung der Lizenzen für hochrangige Veranstaltungem.

Der Wettkampfbetrieb wird wieder zunehmend intensiver und die Erfolge lassen somit nicht lange auf sich warten.

Im Opti A erzielt Martin Fitzer gute Ergebnisse, schaft aber leider die Quali zur IDJüM nicht und steigt im Herbst auf den Laser Radial um.

Im Opti B wird die Regattatätigkeit am deutlichsten gesteigert mit dem diesjährigen Höhepunkt bei der LJM/ LJSp.

Bei den Lasern Radial vom SVHV gab es einige Erfolge im Jahr 2000.

Bei der LJM SA gewann Cord Prignitz, 4. wurde Andreas Richter, 5. Armin Burgardt und 12. Matthias Schulz.

Die LJSp gewann Cord Prignitz und zweiter wurde Fabian Böhling.

Bei der IDJM belegte Cord Prignitz den 22. Platz (9. bei den U17).

Somit hatte Cord Prignitz die Qualifikation für die LJM 2001 geschafft. Er nahm 2 mal an einem Europa Cup teil und wurde als Landeskader 2000 bester U17 in der Rangliste von MV (Platz 25). Im Herbst stieg er um auf Laser Standard (Olympische Klasse). Andreas Richter musste verletzungsbedingt im 2. Halbjahr ausfallen, Fabian Böhling nahm an keiner Regatta nach der IDJM mehr teil.

Der Flottenbestand verzeichnet

5 Opti Winner
2 Grünheide Baujahr 1989
2 Grünheide Baujahr Mitter 80er
und weitere ältere, aufgearbeitete Boote
2 Laser, gute Regattaschiffe im Vereinsbesitz
2 Regattalaser im Privatbesitz mit Vereinsriggs
3 nur bedingt regattafähige Laser

Am 26./27. August wurde der 25. Freundschaftspokal ausgerichtet.

1999
25 Jahre Segelsport

Mitte Februar 1999 wird Peter Schäfer als ABM angestellt. Mit ihm wächst in den folgenden Jahren die Qualität des Trainings.

Die Mitgliederversammlung am 19.02. wählt zum Vorstand:

Vorsitzender: H. Fitzer
Stellvertretende: Dr. R. Krüger
Technik, Orga, Regattasport: Joachim Poppe
Jugendwart: Jens Pfahl
Kassenwart: Reinhold Berg

25 Jahre organisierter Segelsport werden am 10.04.1999 gefeiert. Es ist eine bunte Veranstaltung mit vielen Gästen.

In diesem Jahr finden auch die Vorbereitungen und die Durchführung der Arbeiten zum Abwasseranschluss (Pumpwerk) und Neuanschluss des Wassers statt. Die Bauleitung übernehmen Sabine und Frank Meier. Damit geht die Ära des Abpumpens des Abwassertanks zu ende.

Bei der Deutschen Jugendmeisterschaft 1999 wird Cord Prignitz 12. (4. U17) und David Pissowotzki 42.

1996
erstes Laser TL

Im April 1996 findet in Hohen Viecheln das erste Laser-Trainingslager statt. Das Sommertrainingslager auf der Insel Lieps mit den neuen Betreuern Matthias Schulz, Stefan Poppe und Ralf Fitzer wird zum Erfolg.

Die Ixylon wird an Alberto Müller verkauft.

Am 23.08.1996 wird Jens Pfahl offiziell ein neues Mitglied des Vereins, am 06.12. wählt die Mitgliederversammlung den Vorstand:

Vorsitzende: Dr. R. Krüger
Stellvertreter: H. Fitzer
Jugendwart: Jens Pfahl
Kassenwart: G. Fitzer

1995
Erbbauchrechtvertrag

Am 22. März 1995 ist ein weiteres Etappenziel bezüglich des Grundstücks erreicht: Es erfolgt die erste Beurkundung des Erbbauchrechtvertrages beim Notar Dr. Woellert.

Im Frühjahr 1995 über die jungen Vereinsmitglieder Kritik an der aktuellen Jugend- und Trainingsarbeit. Darauf wird reagiert und am 20.05.1995 wird ein neues Jugendkonzept vorgestellt und mit der Umstrukturierung begonnen.

Jens Pfahl stellt sich am 23.8.1995 erstmals im Verein vor.

Während der Pokalregatta im am 02.09. erinnert Hohen Viecheln, anläßlich des 1000 jährigen Bestehens Mecklenburgs, an den Durchzug Kaiser Otto des II mit einem Umzug und „Heerlager“ am See. Die Regatta bildet als Kulisse den Hintergrund. Die Aktiven auf dem Wasser mussten genau hinhören, welchen akkustischen Signalen zu folgen sind. Nicht selten werden an Land Kanonen abgefeuert.

1994
20jähriges Jubiläum

20 Jahre Segelsport (1.04.1994) in Hohen Viecheln feiert der Verein am 09 und 10.04.1994. Von Sabine Meier wurde eine Chronik mit Bildern erstellt.

Der Verein engagiert sich beim Fischerfest am 28./29.05 und beim Volleyballtunier.

Als Übungsleiter werden Th. Schleif, Th. Reichenbach, Ralf Fitzer, Peter Wendt, Stefan Gauer und David Pissowotzki geführt, im August wird ein Trainingslager auf der Insel Lieps veranstaltet.

Die Ergebnisse der Vorstandswahlen:

Vorsitzende: Dr. R. Krüger
Stellvertreter: H. Fitzer
Kinder- und Jugendsport: Thomas Schleif
Technik und Orga: Thomas Reichenbach
Kassenwart: Brigitte Schumann

1993
Sturmschäden

Im Januar wütete ein schwerer Sturm und deckte das Dach der Unterstellhalle ab. Die herunterfallenden Teile beschädigten mehrere Boote. Besonders schwer traf es den 420er von Gerd Leinweber.

Mit Beschluss Nr. 182-61/13 der GV in Hohen Viecheln wurde ein 10-jähriger Pachtvertrag ohne Pachtzins vereinbahrt.

Bei einem Arbeitseinsatz werden die Fenster und der Fußbodenbelag getauscht, die Nachtspeicherheizungen entsorgt und Außenwandgasheizungen installiert.

1992
Kücheneinweihung

Herr Nowatschin übernimmt auf Stundenbasis teilweise die Aufgaben eines Hafenwartes.

Die erste Top-Cat-Regatta in Hohen Viecheln wird am 4. und 5. Juli durchgeführt.

Vom 15.8. bis zum 21.8. fand auf der Insel Lieps erstmalig ein Trainingslager statt.

Horst Fitzer wurde zum Ehrenmitglied am 28. August, die Mitgliederversammlung am 29.10. wählte folgenden Vorstand:

Vorsitzende: Dr. R. Krüger
Stellvertreter: Ch. Poppe
Kinder- und Jugendsport: Thomas Schleif
Technik und Orga: Thomas Reichenbach
Kassenwart: Brigitte Schumann

Mit der Fertigstellung der Küche wurde  der Clubraum komplettiert und am 28.11. fand die Glitschregatta wieder statt

1991
DSV Mitgliedschaft

Seit dem 26.01.1991 wird der Verein unter MV009 im Vereinsregister des DSV geführt.

Nach einstimmigen Mitgliederbeschluss wurde ein Kaufantrag des Grundstücks (Flur 230) wurde am 27.01.1990 an die Treuhandanstalt gestellt und Klaus Damm wird ABM-Kraft von Mai bis Dezember.

Die Regionalvereinigung Wismarer Bucht wurde am 24.01.1991 gegründet.

Durchführung einer Segelfreizeit durch Werner Grützmacher aus Nottensdorf im Juli.

Der erste Opti Winner wurde am 30.08. gekauft.

Während der Pokalregatta am 7.09. erschien der Weltumsegler Wilfried Erdmann mit seinem Schwertzugvogel. Es folgen interessante Gespräche am Abend und seine Eindrücke, inkl. des entstandenen Gruppenfotos sind in seinem Buch „Mein grenzenloses Seestück“ wiederzufinden.

Ende November startet die erste Glitschregatta für die Jugend ab 25 in Optis.

1990
Gründung e.V.

Der Verein muss sich den Herausforderungen der neuen Zeit stellen. Es gibt im Frühjahr erste Überlegungen bezüglich der Gründung eines „e.V.“.

Es wird versucht mit Lübecker Vereinen Kontakte aufzubauen.

Der Hafen muss entschlammt werden.

Eines der größten Themen der nächsten Jahre wird der Kampf um das Gelände des Vereins, der in diesem Frühjahr beginnt. Der Antrag auf Überführung in kommunales Eigentum wird von der Gemeinde gestellt. Nicht genug des Ganzen müssen auch noch die restlichen Eigentumsfragen mit dem VEG Losten geklärt werden. Diese Gespräche sind besonders nervenzerreißend.

Es werden eine Reihe von Versicherungen abgeschlossen und erste Entwürfe einer Vereinssatzung (hier ist das Datum 18.07.1990 geführt), Hafenordnung, Beitrags- und Gebührensatzung ausgearbeitet.

Am 31.07. die Gründungsversammlung statt. Der erste Vorstand des Sgelsportverein Hohen Viecheln e.V. wird von folgenden Mitgliedern gebildet:

Vorsitzende: Dr. Regina Krüger
stellv. Vorsitzender: Klaus Damm
Schriftführer: Dieter Henseleit
Schatzmeisterin: Brigitte Schumann
Regattasportwart: Thomas Schleif
Freizeitsportwart: Christian Poppe
Pressebeauftragte: Reinhold Berg und Thomas Bonkowski

Der Eintrag in das Vereinsregister erfolgte ebenfalls zum 31.07.1990 (lfd. Nr.: 83). Die Gemeinnützigkeit wurde am 6.08.1990 durch die Gemeinde Hohen Viecheln und am 20.09.1990 durch das Finanzamt Wismar bestätigt.

Der Verein besteht inzwischen aus 56 Mitgliedern. Davon sind 15 Kinder und 5 Jugendliche.

Die Gemeinde Hohen Viecheln gibt dem Verein eine Vorabgenehmigung zur Nutzung der Sporteinrichtung Segelhafens am 17.09.1990.

Im September wird der SVHV Mitglied im LSV MV.

Der Unterstellhallenbau wird vorbereitet und Unibai Dorf Mecklenburg erstellt einen Kostenvoranschlag.

Alf Jünemann erhält einen Vertrag als Starthilfe in die Selbständigkeit über die Nutzung des Clubraums zu Schulungszwecken für Fahrschüler von September bis Dezember (wird bis Mai 91 erweitert).

1987
Flaggenmast gestellt

Der Flaggenmast im Verein wird 1987 gestellt.

1988 wird Sebastian Paus zum Sportclub SC Traktor Schwerin delegiert. In diesem Jahr nimmt der Verein an einem Schwimmwettkampf in der Neptunhalle in Rostock teil.

Im Winter 1988 werden Schleete für die neue Mole geschlagen und im ersten Abschnitt eingespült. Im Zuge dieser Baumaßnahmen werden auch die Platten der neuen Terrasse verlegt.

Um die Ordnung auf dem Vereinsgelände und in den Hallen in den Griff zu bekommen wurde Klaus Damm 1989 eingestellt. Das positive Ergebnis war schnell sichtbar.

Im Herbst 1989 wurde die Kranbahn aufgebaut. Somit verfügte nun auch der nördliche Bereich des Schweriner Sees über eine Kranbahn und man muss zum Kranen nicht mehr nach Schwerin.

Als Neuaufnahme in den Verein ist Rolf Klemkow aufgeführt.

Im November wurde der Vorstand neugewählt (Reiner Jünemann und R. Thal scheiden aus):

Vorsitzender: H. Fitzer
Stellvertreter und Technik: K. Damm
Regattasprot und Fahrtensegeln: Ch. Poppe
Kinder- und Jugendsport: E. Krüger
Kindersport: Th. Schleif
Jugendsport: Th. Reichenbach
Kasse: Gerda Sloboda

1986
erfolgreichste Sektion

1986

Der Clubraum wird pünktlich zur Kreisspartakiade im Juni wieder aufgebaut und mit einem Toilettenanbau mit Auffanggrube mit Unterstützung von Lutz Plebla (SAZA Losten) versehen.

Bei der Kreisspartakiade in Hohen Viecheln werden die Segler mit 6 x Gold, 5 x Silber und 6 x Bronze die erfolgreichste Sektion.

Eine eigene Delegation fährt in diesem Jahr Charzykowy (Polen). Aus den Aufzeichnungen geht hervor: „Autoausleihe (ZBO) und Auffahrunfall kurz danach: Horst! Bootsausfuhr in Pomellen“

Ralf Fitzer und Bert Mahlzahn werden Vizebezirksmeister und nehmen an der DDR-Meisterschaft teil.

Es werden nun weitere Ehemalige oder Aktive zu Übungsleitern, bzw. Assistenten ausgebildet. Darunter befinden sich T. Schleif (1986 neues Mitglied), R. Berg, R. Block, Ro. Schnell, R. Völter, R. Fitzer und B. Mahlzahn.

Trotz der vielen Erfolge, zeigt dieses Jahr auch auf, dass es zunehmends gravierende Probleme mit dem überalterten Material gibt.

1985
Feuer im Clubraum

Das Fundament für die Unterstellhalle wird gegossen.

Joachim Poppe wird Bezirksmeister in der AK 11 Optimist und mit Kirsten Hecht hat der Verein erstmals eine Teilnahme des Vereins an den DDR-Meisterschaften.

Mareile Völter wird als erste Seglerin des Vereins an die KJS (SC Traktor Schwerin) delegiert.

Erstmals muss die Teilnehmerzahl für die Freundschafts- und Pokalregatta kontingentiert werden. In den Jahren hat sie sich bewährt und ist als Aufbauregatta für das jeweils folgende Wettkampfjahr sehr begehrt. Vor allem auch, weil sie neben der IOR die einzige Regatta ist, die bezirksoffen ausgeschrieben wird. Seit 1983 sind auch regelmäßig Teilnehmer der polnischen Seglerjugend aus Charcikowy zu Gast.

Nach dieser Regatta kommt es zu einem Brand im Clubraum. Das Feuer wird glücklicherweise rechtzeitig durch „Onkel“ Andreas Prignitz auf seinem Gang vom Aalfang gesehen und so kann Schlimmeres verhindert werden.

1981
Trainingslager

1981 – 1984

In diesen Jahren ist der Verein weiterhin sehr aktiv bei der Teilnahme an Regatten und der Ausrichtung eigener Veranstaltungen. U.a. auf der „Süßen See“ und den „Stralsunder Segelwochen“. Ein mutmaßlich erstes gemeinsames Trainingslager mit Schifffahrt Rostock findet bei den Viechelnern statt.

1982 werden Joachim und Stefan Poppe Mitlieder im Verein.

Die Kreisspartakiade 1983 in Hohen Viecheln gewinnen Ralf Fitzer und Bert Mahlzahn im 420er. Für Ralf Fitzer ist es die inzwischen 60. Regatta.

1984 wird Joachim Poppe Kreisspartakiadesieger in der Altersklasse 10 bei den Optimisten, Klaus Peter Schumann wird Mitglied.

1980
Kreisspartakiade in HV

An neuen Mitgliedern werden Regina und Echart Krüger geführt, ebenfalls kurzzeitig der Bürgermeister Heis Köster mit seinen beiden aktiven Töchtern, die Familien Vetter und Lengler.

Die Kreisspartakiade dieses Jahres findet in Hohen Viecheln statt.

Eine neue Anfängergruppe wurde gegründet, u.a. waren darunter Mareile Völter, Reinhold Berg, Rando Sloboda, Phillip Aldinger und Thurit Mollenhauer.

Am 20. November wurde die Sektion Segeln von der neu gegründeten BSG SAZA Losten übernommen.

1979
Zufahrt zum Gelände

Regina und Eckart Krüger werden erstmals auf dem Schweriner See mit ihrem Piraten gesichtet.

Walfried Knauf wird Hafenwart und mit dem Startschuss zum Insel Lieps Pokal durch seinen Sturz ins nasse Element auch Hafenmeister.

Die noch heute bestehende Abfahrt zum Segelhafen wird fertig gestellt und hat sich bis heute nicht wesentlich geändert.

1978
Insel-Lieps-Pokal

Die Winterhalle und die Bootshäuser im Hafen sind fertiggestellt und der Bau des Clubraums („Sozialgebäude“) wird heiß diskutiert. Die Welten liegen weit auseinander und reichen vom Hotel bis zur Minimalvariante, wie sie bis 2003 existierte.

Die Insel-Lieps Pokalregatta wird das erste Mal mit starker Unterstützung durch den Bezirkstrainer veranstaltet und wird in den darauffolgenden Jahren zu einer festen Bezirkspokalregatta für 420er und OK.

Es sind die Aufnahme des 11jährigen Thomas Reichenbach und Dr. Peter Reumschüssel als akzentsetzender Aktiver, Übungsleiter und Vater verzeichnet.

Das Rettungsboot PIRÄUS soll als Start- und Zielschiff ausgebaut werden, das Unterfangen scheitert aber und wird später durch den Käufer Reinhard Thal zum persönlichen Traumschiff ANGI gemacht.

Im August werden Christian Poppe und etwas später Dr. Peter Reumschüssel in die Leitung integriert.

Bei der 800 Jahrfeier in Hohen Viecheln beteiligt sich der Verein aktiv an der Gestaltung, u.a. am Umzug.

1977
Umzug auf das neue Gelände

Im Winterhalbjahr erfolgte der zweite Segelscheinlehrgang in Hohen Viecheln mit 11 Teilnehmern.

Neue Mitglieder u.a. Christan Poppe und Reinhard Thal.

Vorbereitungen zum Umzug an den Standort des jetzigen Vereinsgelände. Der Hafenbereich wird ausgebaggert und es wird überlegt, der Schlepper „SUFFI“ wird als Clubraum an Land vorgesehenund es wird mit dem Aufbau einer Winterhalle begonnen.

Erstmalig veranstaltet der Verein 3 Regatten, die Kreisspartakiade (18./19.06.), die Bezirksmeisterschaft (in Gallentin am 25./26.06.) und den Freundschaftspokal (20./21.08.).

An der Internationalen Osteseeregatta in Wismar nimmt Ralf Fitzer mit einem 15. Platz von 85 Teilnehmern teil.

Die Aufzeichnungen verzeichnen den Verlust des Außenbordmotors Neptun und Heiner Hass wird als Hafenwart eingestellt.

Am 28.11. wird eine neue Sekttionsleitung gewählt:

Vorsitzender: Horst Fitzer
Stellvertreter: R. Jünemann
Kinder und Jugend: D. Jezorke
Technik und Material: R. Thal
Wettkampf und Org: D. Hanseleit
Kasse: G. Fitzer
Schriftführer: Sabine und Fritz Prignitz

1976
Freundschaftspokal wird geboren

Im Winterhalbjahr erfolgte der erste Segelscheinlehrgang in Hohen Viecheln (in der Schule). Im Mai wechselt Dieter Jezorke von Wismar nach Hohen Viecheln als Trainer und Schiedsricher.

Rainer Jünemann wird als Mitglied ständiger Vertreter für D. Marth im Vorstand auf Anordnung des Trägerbetriebs und D. Laukner kündigt seinen Rücktritt an.

In diesem Jahr gibt es für die aktive Jugend ein volles Wettfahrtprogramm:

– Teilnahme an Ranglistenregatta in Ribnitz (24./25.04.1976) – die Aufzeichnungen notieren „Sauwetter, Schneetreiben, Kind vermißt, Horst Fitzer hat ein Fahrrad aus dem Bodden geborgen“
– Frühjahrwettfahrten in Wismar und Schwerin: 4. und 1. Platz durch Ralf Fitzer
– Kreismeisterschaft im Juni
– Internationale Ostseeregatta in Rerik

Und der Verein veranstaltet zum ersten Mal (am 28./29.08.) die Freundschafts- und Pokalregatta in Hohen Viecheln. Seit dem findet diese Regatta einen festen Platz im Terminplan unseres Vereins. Den ersten Platz im Optimist gewinnt Ralf Fitzer.

– Herbstregatten in Wismar, Schwerin und Sternberg im September

Die Aktiven fahren bei diesen Wettfahrten einige Siege ein und sind ansonsten in der Regel auf den vorderen Plätzen platziert.

Der Verein wächst um weitere Mitglieder: Gerda und Helmut Sloboda, D. Hanseleit, Gisela und Siegfried Pick, Ingrid und „Hanser“ Schult, Bodo Schulz, Kurt Bisalski.

1975
Erste Regatten

Die Kreisspartakiade fand in Hohen Viecheln statt. In diesem Jahr bewiesen die Mitglieder des Vereins ihr Potential. Erster Sieger Hohen Viechelns wurde Tobias Prignitz. Bei dieser Veranstaltung passierte allerdings auch ein Missgeschick: Der Wettfahrtleiter Peter Frank (TSG) schoss mit einer Signalpistole ein Bootsschuppendach in Brand, der allerdings schnell entdeckt und gelöscht wurde.

Tobias Prignitz nahm als erster Viechelner an der Internationalen Ostseeregatta (IOR) in Rerik teil, aber der Einsatz nahm wegen eines „Bettensturzes“ ein frühzeitiges Ende.

Die Herbstregatta in Schwerin gewannen Ralf Fitzer im Opti   (1974 noch mit Abstand Letzter) und Peter Kasbohm/ Mario Franke (Cadet) mit einem Eisenruder vom Dorfschmied Ewald Kölzow.

In diesem Jahr wurde auch erstmals am Städtevergleich in Sternberg teilgenommen.

1974
Gründung

In diesem Jahr wurde die Sektion Segeln einer Betriebssportgemeinschaft am 01. April gegründet. Hohen Viecheln (Mecklenburg-Vorpommern) bot mit seiner Lage einen geeigneten Trainingsplatz.

Die Wahl zur ersten Sektionsleitung:

Vorsitzender: Dietmar Laukner
Stellvertreter: Dieter Marth
Kinder- und Jugendsport: Horst Pfitzer
Technik und Material: Fritz Prignitz
Organisation und Wettkampf: Udo Treuer
Kassiererin: Sabine Prignitz
Schriftführerin: Gertrud Fitzer
ehranamtliches Leitungsmitglied: Erich Tack

Der Vorsitzende und Stellvertreter wurden vom Trägerbetrieb mit der Vereinsbildung beauftragt.

In den Sommerferien nahmen Peter Kasbohm, Tobias Prignitz und Sabine Fitzer im Rahmen der Kreisspartakiade auf der Wismarer Bucht an der ersten Regatta teil.

Es wurde ein gemeinsames Trainingslager mit der TSG Wismar in Hohen Viecheln durchgeführt. Als Betreuer Rudi Boremski, „Püppi“ Herrmann, Horst Fitzer. Dabei wurde Rudis Anker mit dem Tonnengeschirr versenkt, der Jahre später im Netz des Fischers wiedergefunden wurde.

Horst Fitzer absolvierte im Yachtclub Warnemünde die erste Übungsleiterausbildung.

Im Herbst wurden vom TSG Wismar ausgesonderte Cadets (C 157 und 150) übernommen.

1973
Am Anfang gab es eine Idee

als Alternative zum Fußball muss es doch noch etwas anderes geben. Im Frühjahr 1973 hatten Horst Fitzer und Gerd Leinweber (SH Rostock) die Idee, das Segeln anzubieten. Zusammen mit Fritz Prignitz und Udo Treuer gab es anschließend einen regen Ideenaustausch und schließlich suchte man im Sommer den Kontakt zu Herrn Tack, dem Direktor des VEG Groß Stieten und späterem Trägerbetrieb des Vereins.

Im Sommer erfolgte die Kontaktaufnahme zu Peter Frank, Gerd Przybilla und Fiete Westfahl (TSG Wismar) zur Unterstützung dieses Vorhabens.

Mit der Unterstützung durch den TSG Wismar erhielt man drei Leihopties aus Holz und veranstaltete ein erstes Schnuppersegeln im September mit einer Kindergruppe. Die Gruppe bestand aus den Teilnehmern Peter Kasbohm, Tobias Prignitz, Sabine und Ralf Fitzer, Irene Petzold, Ulli Dittmer und Mario Franke und es wurde auf drei geliehenen Holzoptis von der TSG Wismar geseglt. Die Fischereischeune Prignitz diente als Trainingsort.



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