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  • Stärkster Segler 2017

    Am letzten Wochenende fand der traditionelle „Stärkster Segler“ in der Laufhalle Rostock statt. Hier ging es darum sich in einigen der typischen Disziplinen des Wintertrainings zu messen. So durften unsere Kleinen (und auch Größeren) sich in Rumpfbeugen, Dreiherhopp, Medizinballstoßen, Lienen-Pendel-Lauf und Seilspringen versuchen und dabei jeweils möglichst weit, schnell oder viele zu erreichen. Dies klappte auch mal mehr und mal weniger gut.

    Für zwei unserer acht Teilnehmer klappte dies zumindest so gut, dass sie in ihrer Altersklasse jeweils den ersten bzw. den zweiten Platz abräumten. Je mit nur einem Punkt Abstand eine ziemlich knappe Entscheidung. Generell war die Leistungsdichte in einigen Disziplinen recht hoch. Vor allem vor dem Hintergrund, dass hier keine Sportarten vertreten sind, die unsere kleinen Helden regulär betreiben, ist das mal erwähnenswert.

    Für die Fahrer war dann die Heimreise eine „sportliche“ Herausforderung, kam es in der Zwischenzeit doch zu einem schönen, feinen Eisregen, der nicht nur die Autos mit einer zentimeterdicken Eiskruste versah, sondern auch die Straßen. Glücklicherweise sind, auch dem funktionierenden Winterdienst sei dank, alle heil und glücklich wieder nach Hause gekommen.

    Wir freuen uns auf jeden Fall auf den nächsten „stärksten Segler“ in 2018. Dann in der schönen Residenz- und Barlachstadt Güstrow.


  • Winterzeit – Zeit für die Weiterbildung

    Nun hat uns die kalte Jahreszeit voll im Griff. Die Häfen sind leer, die Boote verpackt auf den Trailern und die Jugend turnt statt auf ihren Optis nur noch in der Halle rum. Doch diese Ruhige Zeit will auch genutzt werden, also haben sich ein paar unserer Mitglieder die Aus- und Weiterbildung auf die Fahnen geschrieben. So wurden die letzten beiden Wochenenden genutzt um den theoretischen Teil des Aufbaukurses für den Trainer-C-Breitensport zu absolvieren. Dieser findet in jedem Jahr beim Segelverband MV in der Sportschule Warnemünde statt.

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    Mit Ausblick direkt auf die dem Ort namensgebende Mündung der Warnow ließ sich sogar dem ein oder andere Schauer und der zwischenzeitlich ziemlich klamme Kälte draußen etwas abgewinnen. Heißer Kaffee und Tee im gut geheizten Schulungsraum machen es möglich.

    Zwei verlängerte Wochenenden hat alleine dieser Aufbaulehrgang gekostet. Bedingung war ein Grundkurs sowie ein Erste Hilfe-Kurs, die unsere beiden Teilnehmer schon im Vorjahr ableisteten und dort auch schon mehrere Wochenenden für opferten. img_3046

    Im Kurs konnte man prima Kontakte knüpfen und sich ausführlicher mit den Menschen unterhalten denen man zwar sonst auch auf den diversen Regatten begegnet, wo allerdings meist weniger Zeit ist um sich gegenseitig auszutauschen. Viel neues haben wir gelernt und auch eine Menge an neuen Ideen haben wir mitgebracht. Übungen für das Training auf dem Wasser waren zwar der Schwerpunkt, aber auch für das Hallentraining haben wir viel neues an Ideen und Übungen mitgebracht. Viele Tipps aus der Praxis der anderen „angehenden“ Trainer gab es obendrauf. Denn die meisten sind schon lange in der Ausbildung tätig und haben hier nun nur noch ihre offizielle Legitimation erworben.

    Nun können wir es kaum erwarten, dass es wieder aufs Wasser geht. Schließlich können wir erst dann unsere noch zu absolvierende Hospitationen absolvieren. In der Zwischenzeit können wir uns aber schon mal nach entsprechenden Möglichkeiten dafür umsehen.

    Alles in Allem war dies ein toller Kurs. Hat ehrlich gesagt richtig Spaß gemacht.

     


  • Glashäger Segel-Vereins-Cup 2016

    Zum nun schon dritten mal wurde der von der Glashäger-Brunnen GmbH und dem Segelverband MV getragene Segel-Vereins-Cup MV ausgetragen. Hierbei treten die kleinen Segler nicht einzeln gegeneinander an, sondern als Team. Jedes Team besteht dazu aus je 3 kleinen Seglern des gleichen Vereins, deren Punkte am Ende zusammen die Teamwertung ergeben. Spannend vor allem deshalb, weil auch ein konstanter vorderer Platz eines Seglers nicht automatisch bedeutet, dass man auf dem Treppchen stehen darf. Allerdings heißt es auch, das selbst am Ende des Feldes um jeden Platz gekämpft wird, da gerade hier dann die entscheidenden Punkte herausgesegelt werden die über Wohl und Wehe entscheiden.

    Dieses mal ging es nun also nach Röbel an die Müritz, nach dem es in den beiden Vorjahren nach Rerik und Greifswald ging. Gesegelt wurde nicht auf dem für Röbel üblichen Revier weit draußen auf dem offenen See, sondern direkt vor dem Stadthafen auf dem Binnensee. Dies war auch ganz gut so, konnte man an der Engstelle die den Binnensee von der Bucht zur eigentlichen Müritz, schon einen Eindruck von den sich stolz auftürmenden Wellen bekommen die dort „draußen“ herrschten. Nix für kleine Optis. Doch auch hier, direkt vor der Kirche von Röbel wehte ordentlich Wind, die auch die ein oder andere Kenterung zu Folge hatte.

    Ordentlich Wind in Verbindung mit einem kurzen Up-and-Down-Kurs sorgten dafür, dass vier sportliche Wettfahrten ausgetragen werden konnten und trotzdem alle pünktlich zu den warmen Nudeln wieder an Land waren und vorher sich noch um die Boote kümmern konnten.

    Die direkt daran folgende Siegerehrung wurde dann schön kurz und ohne viele langwierige Redebeiträge über die Bühne gebracht. Natürlich wurde alle Teams ausführlich geehrt. Und auch eine Tombola gab es noch, bei der zwei nigelnagelneue Opti-Segel verlost wurden. Leider war uns die Losfee nicht holt und wir gingen dieses mal leer aus.

    Es war wieder eine tolle Veranstaltung und die Organisation war top. Danke an der Röbeler Segelverein für die Orga und auch an Glashäger für die Aktion als solche. Nächstes Jahr sind wir definitiv wieder dabei.


  • Blaues Band 2016

    Auch in diesem Jahr fand das Blaue Band mit zahlreich angereisten Surfern statt und war nicht zuletzt wegen des herrlichen Wetters mit Wind zwischen 3 und 5 bft aus NO auch dieses Mal ein voller Erfolg. Die Wettfahrt wurde zum 23. Mal auf unserem Revier ausgetragen zumindest, wenn man den Einträgen auf den entsprechenden Wimpeln folgt).

    Es wurde die traditionelle Acht um die Inseln Lieps und Rethberg gesegelt, diesmal verwirrender Weise allerdings anders herum.

    Das Orga-Team um Monika, Micha und Rainer hatte mal wieder alles im Griff und so konnte nach der Wettfahrt schnell zum gemütlichen Teil mit selbst gebackenem Kuchen vom beeindruckenden Büffet, Kaffee und mehr 😉 übergegangen werden.

    kuchengrill

    Der Abend wurde dann in großer Runde mit gemeinsamen Grillen abgerundet.

    Das Blaue Band des Schweriner Außensee ging an den Hobie Tiger 777 mit Jens Krüger und Thomas Deutzmann, beide SVHV. Das blaue Band der Surfer konnte der Letztjahressieger Bernd Neumann (GER 9) aus Hamburg verteidigen.

    1 HC Tiger 777 Jens Krüger, Thomas Deutzmann
    2 Surfer GER 9 Bernd Neumann
    3 Surfer GER 884 Hubertus Tesdorpf
    4 Surfer GER 30 Gregor Behrbohm
    5 Surfer GER 239 Rainer Fröhböse
    6 Surfer GER 227 Aaron Eckstaedt
    7 Surfer GER 702 Helmut Mannsbarth
    8 Surfer GER 810 Dieter Leitsch
    9 Surfer GER 2211 Manuela Buch
    10 Surfer GER 147 Rainer Becker
    11 Surfer GER 305 Susanne Striepe-Langer
    12 Surfer GER 392 Siggi Büschler
    13 20er JK R 1960 Fam. Zarncke
    14 Feeling GER 622 Jakob Sabban und Crew
    15 20er JK R 279 Dr. Regina Krüger und Thomas Schleif
    16 Surfer I Michael Crull
    17 Surfer E 8118 Ingo Tralles
    18 Surfer 4 Marcel Teichert
    19 Tandemsurfer Eike Bialas
    20 Jantar 21 Birgit und Mario Franke
    21 Surfer GER 816 Rolf de Veer
    22 Surfer 142 Siggi Brüggemann
    23 Ypton Jens Pfahl und Crew
    24 Jantar 21 Thomas Rehwald und Crew
    25 Sportina 680 Monika Bürvenich und Crew
    26 Jantar 21 Isolde und Michael Lückstädt
    27 Eickplast Ulf Malzahn
    28 HelLo Marlies Undemann, Rolf Klemko
    (29) DNF Surfer G51 Klaus Kohlmeyer
    (29) DNF Surfer ohne Nummer Christof Langer

    Allen, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben einen großen Dank … bis zum nächsten Jahr hoffentlich!

    Danke für die Bilder an Monika Bürvenich, Dr. Regina Krüger, Thomas Rehwald, Michael Lückstädt, Thomas Deutzmann.


  • Landesjugendmeisterschaft 2016

    Das letzte Wochenende stand wieder voll unter den Zeichen des sportlichen Wettkampfes. Dieses Mal ging es in die schöne Hansestadt Greifswald zu den Landesjugendmeisterschaften 2016. Bereits am Freitag Nachmittag reisten wir an, ist es doch von unserer Landesseite bis nach Greifswald schon eine kleine Weltreise. Abfahrt aus unserem Heimathafen war für die ersten kurz nach 16:00Uhr. Ankunft in Greifswald dann ca. 19:00Uhr, einige auch deutlich später. Am späten Abend konnten wir zumindest unser Camp aufbauen und die Boote abladen. Zum auftakeln und slippen der Motorboote wurde es dann aber doch schon zu dunkel. Also auf morgen vertagen. Aber anmelden und noch einmal tief Luft holen ging dann doch noch.

    Am Samstag früh hieß es dann alle Boote klar machen, umziehen und auf Wind hoffen. Auf Grund des nicht vorhandenen Windes startete die Veranstaltung zwar um 10:30Uhr pünktlich, aber auch direkt mit einer Startverschiebung.

    Es frischte dann deutlich auf und auf dem Bodden herrschte eine knappe 2-3 bft. Ca. 13:00Uhr kam dann das Signal zum auslaufen. Also alles raus aufs Wasser. Eine halbe Stunde später dann der erste Start für die Cadets, der dann aber nach einer halben Bahn direkt wieder abgebrochen werden musste. Noch drehte der Wind lustig um bis zu 90° hin und her. Es dauerte aber nicht lange, bis sich die Windrichtung stabilisierte und es drei, für die Cadets ganze vier, schöne Wettfahrten gab. Ein paar Fehlstarts, allgemeine Rückrufe und BlackFlags gab es natürlich auch. Unsere Helden konnten sich aus diesen Disqualifikationswürdigen Gemengelagen aber gut heraushalten. Im Gegenzug fehlten dann allerdings die entscheidenden Quentchen Glück bei der Taktik. So landeten unsere Kleinen dann doch nur im Mittelfeld. Allerdings konnte die kleine Hanna hier die besten Wettfahrten ihrer bisherigen Seglerkarriere hinlegen. Unser Laserhelden hielten sich ebenfalls gut im Mittelfeld. Allerdings waren die Regattafelder im Vergleich zu den Opti B mit ihren 83 Seglern deutlich übersichtlicher (18 Radial und 31 4.7). und die Leistungsdichte recht hoch.

    Das Abendprogramm der Wettfahrtleitung bestand dann aus vielen, vielen Protestverhandlungen. Dadurch kamen die Zwischenergebnisse erst nach 22:00Uhr an die Tafel. Für die kleinen Segler also meist schon nach der Zubettgehzeit. Aber immerhin konnten sich alle Sportler und Helfer bei ordentlicher Livemusik und großem Buffet die Zeit vertreiben und die eigenen Leistungen des Tages feiern. Hier hat die Orga wirklich ganz Großes aufgefahren.

    Am Sonntag begrüßte uns dann wieder leichter Wind ohne die Tendenz zu Mehr. Also war heute Schwachwindsegeln angesagt. Eigentlich so gar nichts für unsere Kämpfer. Unsere Optis konnten ihre Platzierungen vom Vortag nur mit Mühe verteidigen. Kassierte BFD-Strafpunkte machten das nicht leichter. Trotzdem war es ein gutes Rennen und ehrlich erarbeitete und verdiente Platzierungen. Die Laser konnten dagegen Boden gut machen und rutschten in ihrer Ergebnisliste deutlich nach vorne. Gut gemacht!

    Die Siegerehrung zögerte sich dann bis ca. 18:00Uhr raus, was viele dazu nötigte schon vorher abzureisen. Hieß es doch für fast alle Teilnehmer am nächsten Morgen wieder zur Schule zu müssen und viele hatten noch einen stundenlangen Heimweg vor sich. Trotzdem kann man sagen, das dies eine schöne und vor allem gut organisierte Veranstaltung war. Ein Dank gebührt dafür dem ganzen Orga-Team und den engagierten und stets freundlichen Helfern.


  • 40. Freundschaftspokal 2016

    Das war er also nun, der Freundschaftspokal 2016. Schon das 40. Mal fand nun dieser Wettkampf der Optis auf unserem kleinen See statt. Insgesamt 33 Segler und Seglerinnen kämpften in der Opti-A Klasse und 36 bei den B-Optis um Punkte in ihrer jeweiligen Rangliste.

    Das Wetter versprach für dieses Wochenende keinen Sonnenschein, aber trocken bei mittleren Windgeschwindigkeiten sollte es werden. Dies traf auch größtenteils zu, so dass am Samstag die erste Wettfahrt am Samstag pünktlich um 12:00 Uhr, bei 10, in Böen 15 Knoten Wind, gestartet werden konnte. Der Wind frischte nämlich gerade während der Vorbereitungen und in der Vorstartphase ordentlich auf. Die erste Wettfahrt war dann zum Wachwerden auch schön knackig kurz, woraufhin für die folgenden Wettfahrten der Kurs erst einmal wieder umgelegt wurde. Bis auf leichte Anpassungen im Bereich der Startlinie blieb der Wind dann aber stabil. Durch die Kürze der Runden im allgemeinen war es möglich, am Samstag schon ganze 6 Wettfahrten durchzuführen, womit am Ende des Tages auch schon aussagekräftige Ergebnisse zur Verfügung standen.

    Der Sonntag wurde dann mit reichlich diesigem Wetter bei leichten Regenschauern gestartet. Der Wind war zwar etwas schwächer als am Vortag und er ließ im Laufe der Veranstaltung auch weiter nach, für die verbliebenen 2 Wettfahrten gab es allerdings noch genug davon, bevor zum Mittag hin der See immer ruhiger wurde.

    Um 12:02 fuhr dann der letzte Opti ins Ziel und es ging wieder an Land, um noch ein paar Proteste zu verhandeln und die Ergebnislisten auszurechnen. Die Siegerehrung wurde dann schnell und unkompliziert durchgeführt, so dass schon um 15:00 Uhr fast alle Wettkampfteilnehmer den Platz verlassen hatten und auf der Heimreise waren. Immerhin dürfte für die meisten Teilnehmer am nächsten Tag das neue Schuljahr wieder beginnen.

    Sieger bei den Opti A wurde Emil Sperling vom Schweriner Yachtclub vor Carl Krause und Caspar Ilgenstein. Bei den Opti B siegte Louis Holst vom SSV von 1894 vor Mattes Weichbrodt und Mats Parlow.

    Ein großes Dankeschön auch an alle unsere Mitglieder, Helfer, Sponsoren und Unterstützer die unsere kleine Regatta zu einer erfolgreichen Veranstaltung werden ließen. Ohne diese Unterstützung wäre dies nicht möglich.


  • Das waren die 12 Stunden vor Hohen Viecheln 2016

    Am letzten Samstag war es wieder so weit. Zum bisher dritten mal fanden die „12 Stunden vor Hohen Viecheln“ statt. Bei angenehm trockenen Wetter und schön gleichmäßig wehenden 9 Knoten Wind ging es pünktlich morgens um 6 los. Die ersten Runden waren schon nach jeweils 35-45 Minuten in der Spitzengruppe ersegelt. Bis gegen ca 10 Uhr blieb es dabei und es wurden die Runden abgespult. Dann fing es plötzlich an „etwas“ böig zu werden. Die Spinnaker wurden weggelassen, große Genuas gegen kleine Focks gewechselt. Außer bei Blaubär, hier wurde die Halse an Tonne 2 unter Spinnaker zum Ereignis des Tages, denn der 20er Jollenkreuzer hatte aufgrund eines crewinternen Kommunikationsmissverständnis plötzlich eine waagerechte Haltung angenommen. Die Crew der führenden Feeling sowie der bopohehok brachen sofort zur Rettung und Bergung auf. In Mühevoller Arbeit wurde die Blaubär wieder aufgerichtet, näher in Richtung Ufer gezogen und dann leer gepützt. Zum Glück war der Tiefgang an der Unglücksstelle nicht all zu tief, so dass diese Bergung auch funktionierte.

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    Randvoll

    Der Rest des Feldes hat, natürlich nach Nachfragen ob noch Hilfe benötigt wird, das Rennen weiter bestritten. Zwischenzeitlich stießen auch noch ein paar weitere Boote hinzu. Zumindest bis kurz nach 12:30 Uhr drehten alle weiter ihre Runden. Dann zog ziemlich schnell eine ziemlich dunkle Wolke über den See und von Süden her schob sich eine undurchsichtige Wasserwand auf unser kleines Regattafeld zu. Die Blaubär, wieder schwimmfähig und fast vollständig, wurde zu diesem Zeitpunkt gerade erfolgreich in den Hafen geschleppt. Als dann das Unwetter über uns hereinbrach. Dies ging alles so schnell, dass nicht mal jemand Zeit hatte dies auf Foto festzuhalten. Der Versuch in den rettenden Hafen noch vor dem Wolkenbruch einzulaufen, klappte für die kleine Hanna in ihrem Opti, Bärbel im Norweger Regin sowie Dirk auf seinem 15er und Thomas auf sarna nicht mehr ganz Rechtzeitig. Der Opti lief nur voll, konnte aber noch problemlos in den Hafen geschleppt werden. Die Regin hat es dann direkt vor dem Hafen umgeworfen, so ganz ohne Schwert oder Kiel war den Sturmböen nichts mehr entgegen zu setzen. Die Blue Baby und die sarna haben dann die schlimmsten Böen vor Anker abgewettert und danach den Hafen angelaufen.

    die kleinste im Feld

    Anschließend, der Spuk dauerte keine halbe Stunde, wurden erst mal reichlich Klamotten, Polster und Segel zum trocknen aufgehängt. Der See war nun spiegelglatt. Eine weitere halbe Stunde später frischte es wieder auf und einige Crews, allen Voran die der Feeling, brachen wieder auf um Runden abzuspulen. Allerdings war es extrem böig, was es sogar der Crew der Feeling abnötigte zu reffen. Und das obwohl auf dem Schiff einige Meistertitel versammelt waren. Für uns Schönwetter-Segler reichte es dann nur noch für ein, zwei Proberunden um dann genervt abzubrechen. Nur die Crew der Vivat hat eisern durchgehalten und ist bis zum Schluss durchgesegelt, was ihr auch den verdienten 2. Gesamt-Platz einbrachte. Sieger aller Klassen war übrigens am Ende die Feeling. Auch ohne die ihr von der Wettfahrtleitung für die Unterstützung bei der Bergung der Blaubär zuerkannten 4 Runden, hatte sie mit 17 echten gesegelten Runden, die mit Abstand meisten Runden auf dem Klemmbrett, als um 18:00Uhr die Kirchturmuhr das Ende der Regatta verkündete.

    Badetag
    Badetag

    Beim anschließenden Grillen und Fachsimpeln wurden dann noch die erlittenen Verluste ausgetauscht (so viele waren es dann doch nicht) und in fröhlicher Runde gefeiert und geklönt.

    Danke an die Orga für die tolle Veranstaltung. Wir freuen uns auf die vierte Ausgabe dieser Regatta im nächsten Jahr.

    ein großes Danke für die zusätzlichen Bilder an Bärbel, Moni und Michael.


  • Sommercamp 2016 in der Hansestadt Wismar

    Unser diesjähriges Trainingslager fand in diesem Jahr zu Gast bei der Seglerjugend der Hansestadt Wismar statt, welche auf dem Gelände des Yachtclub Wismar 61 e.V. beheimatet ist.

    Tag 1 des Trainingslagers bot viel herrlichen Sonnenschein mit viel Wasserkontakt. Es wurde viel geplanscht und es wurden reichlich Starts mit kurzen Wettfahrten geübt. Noch ein bisschen mehr Wind in den nächsten Tagen wäre allerdings schön…

    Unser zweiter Tag im Trainingslager führte uns am Morgen auf einen „kleinen“ Ausflug in das 5,5 sm entfernte Kirchdorf auf der Insel Poel. Natürlich jeder im eigenen Boot. Eine Kenterung der Kleinsten und ein paar Stunden nach Abfahrt aus Wismar gab es dann erst mal ein leckeres Eis für jeden. Der Rückweg war dann bei Vorwind etwas fixer zu bewältigen, dauerte aber auch knapp 3 Stunden. Am Abend, bevor alle in die Falle gehen, gab es noch eine ordentliche Schnitzeljagd im Dämmerlicht mit vielen Rätseln und einer richtigen Schatzkiste am Ende in der sich für jeden was Süßes und auch eine Kleinigkeit zum Spielen fand.

    Tag drei in Wismar war geprägt von großen Schiffen. Am Morgen noch Regattatraining direkt neben der Fahrrinne direkt neben den Ein- und Auslaufenden Frachtern und Segeljachten. Der Nachmittag war dann erst einmal Entspannung, bevor es am Abend gemeinsam mit vielen anderen großen Segelyachten zur Mittwochsregatta ging. Mitten durch die Dickschiffe schlängelten sich unsere Optis und die Laser haben die komplette Regatta mitgemacht. Pünktlich mit dem letzten Boot ging auch unser letzter Opti und der letzte Laser über die Ziellinie. Es war für alle ein großartiges Erlebnis. Nach dem alle wieder im Hafen waren, hieß es nur noch Essen fassen und dann ging es auch schon fast direkt ins Bett. So ein langer Tag schlaucht…

     

    Nach dem der Ausflug am Dienstag nach Kirchdorf so erfolgreich war, haben wir am Tag Vier einen weiteren längeren Ausflug in das 6,8 sm entfernte Timmendorf auf der Insel Poel gemacht. Knapp 7 Stunden reine Segelzeit bedeutete dies auf den kleinen Optis. Die Laserpiloten waren etwas schneller unterwegs und durften ihren „Vorsprung“ dann mit Halbwindeinheiten auf der offenen Ostsee vor Timmendorf ausgleichen. Der Hafen dort war etwas zu voll für unsere kleine Gruppe, also „parkten“ wir die Boote außerhalb vor dem Strand. Die Boote haben wir in gebührendem Abstand vom Strand auf Anker gelegt. Dies bedeutete dann eine kleine Wanderung durchs hüft- bis halshohe Wasser. Natürlich gab es dann auch wieder das obligatorische Eis bevor es wieder zurück in den Heimathafen und dann, nach einem kurzen Abendessen, auch fast beinahe direkt ins Bett ging.

    Am Tag fünf gab es, nach der langen, ausdauernden Erkundungsfahrt nach Timmendorf ,zur Abwechslung mal etwas kurzweiliges auf dem Programm. Nach dem wir am Morgen die Flautephase mit Winkingerschach am Strand und baden überbrückten, ging es dann auf dem Wasser darum, möglichst schnell extrem kleine, kurzweilige Dreiecke und Trapezkurse zu fahren. Am Nachmittag wurden die Kurse dann etwas länger, dafür wurde aber noch viel verbissener in jeder Wettfahrt um jeden Platz gekämpft. Der Abend wurde dann mit herzhaften Burgern und Fußballspielen beendet.

    Der sechste und letzte Trainingstag begann mit fiesem Regenwetter und ordentlicher Briese. Ideal zum Kurstraining auf dem Wasser. Das bisschen Regen kann uns doch nicht die Stimmung vermiesen. Nach dem Mittag gab es dann einen kleinen Ausflug in Richtung Stadt und Hafen. Gestartet bei leicht bewölktem Himmel, fing es direkt nach verlassen des Yachthafens an zu schütten. Zu spät um wieder umzukehren. Wollte auch niemand, denn das Ziel war hier, wie kann es anders sein, wieder eine Eisdiele. In direkter Hafennähe war aber nichts mit Segeln, da hieß es eher paddeln und wriggen. Wind war zwischen den Häusern nämlich keiner.  Es regnete auch fleißig weiter, bis wir unseren Ausflug beendet haben. So konnten wir am Abend dann das offizielle Abschlussgrillen mit Eltern und Unterstützern zumindest bei trockenem Wetter feiern. Für die Teilnehmer gab es Urkunden und die Regattacrews wurden mit neuen Laibchen für die Schwimmwesten überrascht. Es war ein schöner Abend. Morgen noch alles verladen und dann geht es nach Hause…

    Nach der langen Woche segeln und trainieren war für alle heute Abschied nehmen angesagt. Es wurden alle Zelte abgebaut, Wohnwagen vollgeräumt, Boote abgetakelt, abgespült und verladen (und daheim auch wieder abgeladen und weggeräumt). Es war eine anstrengende, aber auch ausgesprochen schöne Woche.

     

    Das einstimmiges Fazit der Woche unter allen Teilnehmern war Super! Vielen Dank an unsere lieben Trainer Dirk, Chris und Matze und vor allem an die Landcrew, die dieses Trainingslager erst möglich gemacht haben. Danke auch an den Rehwalds-Partyservice, der uns die ganze Woche fleißig mit allem versorgt hat was wir für das leibliche Wohl brauchten. Danke auch an die Seglerjugend der Hansestadt Wismar und das Hafen-Team vom Yachtclub Wismar 61 e.V. für die Gastfreundschaft.

     

     

     

     


  • 12h vor Hohen Viecheln 2016 – Segelanweisung

    Am 6.8. ist es wieder so weit. Zum dritten mal werden die 12 Stunden vor Hohen Viecheln ausgetragen.

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    In der Wertung haben auch die weniger schnellen und kleineren Segler eine realistische Chance auf einen der vorderen Plätze in ihrer Bootsklasse. Damit ist diese Regatta explizit für alle Optis, Laser, Jollen und Jollenkreuzer und auch für die „Dickschiffe“ geeignet und gedacht.

    Natürlich muss niemand die ganzen 12 Stunden durchsegeln. Am Ende zählen die insgesamt gesammelten Runden.

    Die Regeln:

    • jeder startet und beendet das Rennen nach eigenem Ermessen jedoch nicht vor 6:00 Uhr bzw. nicht mehr nach 18:00 Uhr
    • ein Besatzungs-/Bootswechsel ist nicht erlaubt
    • Bootsklassen: alle Segelboote (mechanische Antriebe sind nicht zulässig).
    • Strecke
      • Start-/Ziellinie zwischen Steg und orangener Tonne
      • Tonne 1: rot, höhen Wallensteingrabeneinfahrt
      • Tonne 2: grün, gegenüber dem Verein
      • Tonne 3: grün, höhe Fischer
      • Versorgung/Boxengasse: durch Helfer nur im Bereich zwischen den Stegen
    • Kurs: S – 1 – 2 – 3 – Z (siehe Skizze)
    • Runden:
      • Anzahl und Rundenzeiten sind selbst zu zählen/messen (Vertrauensprinzip)
      • auch längere Pausen sind erlaubt und gehen nicht in die gemessene Fahrtzeit ein
      • Zählung beginnt ab erstem Start-/Zielliniendurchgang nach/um 6:00Uhr
      • die Wettfahrt darf für Pausen nur im Bereich des Hafens unterbrochen werden
    • Start der Wettfahrt mit Schallsignal   6:00Uhr
    • Ende der Wettfahrt mit Schallsignal 18:00Uhr (Glockenschlag)
    • Gewonnen hat die höchste Gesamtrundenanzahl, Klassensieger werden ebenfalls prämiert
    • Zählung endet mit der letzten passierten Tonne nach Abbruch oder Wettfahrtende
      • Wertung von Teilrunden bei Wettfahrtende:
        • Tonne 1 = 1/4
        • Tonne 2 = 1/2
        • Tonne 3 = 3/4 Runden

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    Wer noch anheuern möchte oder auch Mannschaft sucht, bitte melden. Wir versuchen dann zu vermitteln, bzw. stehen auch vereinseigene Jollen im Begrenzten Umfang zur Verfügung. Auch wer schon seine Mannschaft zusammen hat möge sich doch bitte melden damit wir besser planen können


  • 20. Marstallcup 2016

    Nach dem unsere kleinen Optis erst am Freitag bei den Kreisjugendspielen antraten, ging es direkt am Samstag weiter nach Schwerin zum 20. Marstallcup. Nach einer kurzen Nacht ging es morgens früh mit den Booten auf dem Trailer in Richtung Schwerin. Vor Ort war es noch ruhig, also direkt noch schnell an die Krananlage bevor das allgemeine Gewusel losging. Ruck-Zuck war das Schlauchboot im Wasser und die Optis aufgebaut. Langsam kommt auch bei den Kleinen Routine rein.

    Pünktlich startete dann die Regatta mit der allgemeinen Begrüßung, Vorstellung der Regattaleitung und  des Schiedsgerichtes sowie der Einweisung der Begleitboote.

    Bei genehmen Wind konnten unsere kleinen Helden ein paar richtig gute Wettfahrten hinlegen. Spaßige 4 Wettfahrten sind zusammengekommen, bevor es dann wieder an Land ging. Der Abend wurde dann mit frisch gegrilltem und Brause beendet.

    Am nächsten morgen begrüßten uns dann dichte, graue Wolken. Es nieselte immer wieder leicht. Wind war allerdings nicht vorhanden. Absolute Windstille. Pünktlich zum Ablegezeitpunkt wurde dann auch Startverschiebung gehisst. Immerhin noch an Land und nicht erst auf dem Wasser. Also hieß es abwarten. Wind kam aber keiner auf. Nach knapp drei Stunden warten wurde dann um 12 Uhr komplett abgebrochen. Mit Wind war in der nächsten Zeit nicht zu rechnen. Eine Wettfahrt vor der letzten Startmöglichkeit nicht mehr realistisch umsetzbar. Also alles wieder raus aus den Segelklamotten, Boote abtakeln, aufladen, verzurren. Schlauchboot aus dem Wasser holen und dann auf die Siegerehrung warten. Vor dieser gab es noch eine kleine Tombola in der es viele Kleinigkeiten zu gewinnen gab. Kugelschreiber, Fußbälle, Schwämme, Maßbänder… Aber auch wer hier kein Glück hatte konnte sich am Kuchenbuffet satt essen.

    Die Siegerehrung wurde dann auch recht schnell und ohne großes Brimborium durchgeführt, wofür dem Orgateam wohl ziemlich viele der Teilnehmer dankbar waren, hatten doch einige von Ihnen noch viele Kilometer Heimweg vor sich. Nichts desto trotz kamen die Ehrungen nicht zu kurz. Unsere Optis konnten immerhin 2 Pokale mit nach Hause nehmen, worüber sie sehr erfreut sind.

     

    Dem SSV von 1894 e.V. vielen Dank für die Ausrichtung dieser tollen Regatta.


  • Kreisjugendspiele Nordwestmecklenburg 2016

    Am Freitag Nachmittag wurde zu den Kreisjugendspielen 2016 gerufen. So kurz vor den Ferien war die Beteiligung unserer Regattacrew leider nicht so umfangreich wie geplant. Klassenfahrten, Schulveranstaltungen etc. gingen vor. So fuhren Jonathan und Hanna als kleine Delegation nach Wismar um unseren Verein würdig zu vertreten. Dies war bei den vorherrschenden Winden und entsprechendem Wellengang für unsere Binnensegler nicht ganz einfach. Trotz allem war am Ende ein 2. Gesamtplatz für Joni und ein 2. in der U11-Wertung (5. Gesamtplatz) für Hanna drin bei einer Gesamtteilnehmerzahl von immerhin 8 in der Opti-B Klasse.

    Für die Kreisjugendspiele 2017 mussten wir dann zusagen die Ausrichter zu sein.

    Direkt im Anschluss ging es übrigens weiter zum 22. Marstallcup in Schwerin.

    vielen Dank an die Seglerjugend im Yachtclub Wismar 1961 e.V. für die Ausrichtung dieser kleinen, feinen Regatta.


  • Motorenregistrierungen

    Heute Nachmittag konnten wir in Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin im Verein acht Motoren registrieren. Aufgrund der guten Kontakte zu den benachbarten Bootshäusern kamen bei der Aktion weitere Motorregistrierungen von dort auch noch dazu.

    Dank der sehr freundlichen und geduldigen Arbeit der Kollegen von der WSP lief diese Aktion unkompliziert und reibungslos ab. Zudem war es sehr informativ, wie soetwas abläuft und dass z.B. auch andere Wertgegenstände auf diese Art (etwa Fishfinder o.ä.) erfasst werden können.

    Eine sinnvolle Aktion, die sicherlich wiederholt werden wird. Allen Beteiligten herzlichen Dank!


  • Ausschreibung zum Freudschaftspokal am 03. und 04. September 2016

    Hier die Ausschreibung zum nun 40sten Freundschaftspokal:

    Veranstalter: Segelsportverein Hohen Viecheln e. V.
    Segelrevier: nördlicher Schweriner Außensee
    Bootsklassen: Optimist A (Rangliste)
    Optimist B (MV-Rangliste)
    Werbung: Kategorie B
    Meldestelle: nur online unter www.raceoffice.org/FuP2016
    Fragen/Rücksprachen: Segelsportverein Hohen Viecheln
    c/o Jens Pfahl
    Rosenweg 4c
    23996 Hohen Viecheln
    Telefon: 0172-3225759
    Startgeld: EUR 15,– /Boot
    Das Startgeld ist bei der Anmeldung in Bar zu zahlen.Bitte passend Geld mitbringen!
    Nachmeldegebühr: EUR 5,– /Boot
    Meldeschluss: 29.08.2016
    Anmeldung: 02.09.2016 18-20 Uhr
    03.09.2016 ab 09.00 Uhr im SV Hohen Viecheln
    erste Starts: 03.09.2016 12.00 Uhr
    04.09.2016 10.00 Uhr
    Wertungen/Wettfahrten: Es sind bis zu acht Wettfahrten geplant. Bei mehr als drei Wettfahrten erfolgt die Streichung des schlechtesten Ergebnisses.Änderung Regel 61.1 (a) (2)
    Protesterfordernisse: Boote unter 6m Rumpflänge müssen eine Protestflagge setzen.
    Preise:

    Optimist B: Gestifteter Wanderpokal der Gemeinde Hohen Viecheln (dieser wird zum 20. Mal nunmehr vergeben)

    Optimist A: Gestifteter Wanderpokal der Firma Malzahn-Montagen

    Sonderwertungen*: Optimist B u9
    Ab drei Starter in der Sonderwertung*
    Alle Sonderwertungen ab drei Teilnehmer der Gruppe.
    Unterkunft: Zeltmöglichkeiten sind auf dem Vereinsgelände nur begrenzt vorhanden, daher bei Bedarf Fremdenverkehrsverein Jugendherberge Flessenow mit http://www.schwerinersee.de/index.php/main
    (03866) 82400
    Verpflegung: Selbstverpflegung
    Im Startgeld ist ein warmes Essen für Samstag-Abend enthalten. Betreuer/Nichtteilnehmer können dieses am Samstag bis 11.45 Uhr. für EUR 5,00 erwerben.
    Während der Regatta steht ein Versorgungswagen zur Verfügung.
    Haftung: Die Meldung zur Regatta gilt gleichzeitig als Erklärung, dass die Boot und die Besatzung allen damit verbundenen Anforderungen und Vorschriften entsprechen.
    Die Haftung des Veranstalters ist gemäß gesonderten Haftungsausschluss beschränkt. Eine Teilnahme an der Regatta kann nur bei Vorlage des unterschriebene (bei Minderjährigen durch die Sorgeberechtigten) Haftungsausschluss erfolgen.
    Sicherheitsvorschriften:

    Jeder Steuermann ist für die ordnungsgemäße Ausrüstung seines Bootes selbst verantwortlich. Er hat dafür zu sorgen, dass sich ausreichende und zweckmäßige Rettungsmittel an Bord seines Bootes befinden.

    Für das ordnungsgemäße Anlegen von Rettungsmitteln aller Besatzungsmitglieder bzw. deren Gebrauch ist jeder Steuermann in jeder Hinsicht selbst verantwortlich.

    Führerscheine: Steuerleute aus der Bundesrepublik Deutschland müssen im Besitz des Führerscheins sein, der für das Segelrevier vorgeschrieben ist. Ausländische Steuerleute müssen den Führerschein besitzen, den ihr Landesverband vorschreibt.
    Sicherungsboote: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Motorboote ein amtliches bzw. amtlich anerkanntes Kennzeichen gem. der „Verordnung über die Kennzeichnung von auf Binnenschifffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen“ führen müssen.
    Wir freuen uns auf Eure Teilnahme

     


  • Tollensesee Cup 2016

    Während unsere „großen“ Vereinsmitglieder sich am letzten Wochenende bei der vereinseigenen Jollen- und Jollenkreuzerregatta im Heimathafen verlustierten, haben unser kleinen Regattasegler sich in Neubrandenburg mit ihren Optis und Lasern im Wettkampf gemessen.

    Die Bedingungen sind ähnlich wechselhaft wie im Heimathafen gewesen, denn auch auf dem Tollensesee gab es 180° Winddreher, was zu solch lustigen Konstellationen wie frontal mit Vorwind aufeinander zu fahrenden Booten führte oder eben auch den Loop sowohl hin als auch zurück kreuzen zu müssen. Zumindest war das dann der Fall, wenn es genug Wind gab um überhaupt eine Wettfahrt zu fahren. Und so kamen am Samstag nur 2 Wettfahrten je Bootsklasse zusammen. Die Ergebnisse reichten hier dann von durchwachsen bis hoffnungsvoll. Zumindest gab es bei allen noch Luft nach oben. Am Abend wanderten alle Wettkämpfer auf den Neubrandenburger Markt, da dort die zentralen Feierlichkeiten zu den 2016er Landesjugendspielen, in die auch der diesjährige Tollensesee-Cup eingebunden war, stattfanden. Hier gab es Musik, Unterhaltungen und auch etwas zu essen für alle Wettkämpfer. Apropo Essen: neben reichlich Kuchen und Obst, wurde sogar für jeden Sportler ein Futterbeutel an beiden Wettkampftagen bereitgestellt.

    Der Sonntag startete dann schon mit deutlich mehr Wind und dafür weniger Sonne. Die Dreher vom Vortag waren heute deutlich weniger bzw. nicht ganz so stark ausgeprägt. Allerdings blieben deutlich ausgeprägte Flautenlöcher und Windstriche in wechselnder Lokalität. Die beiden Wettfahrten glichen daher zum Teil einem Glücksspiel. Was eben noch als vollkommene Fehlentscheidung bezüglich der Taktik aussah, wandelte sich plötzlich in eine riesen Chance. Unsere Optis konnten dies allesamt gut nutzen und kämpften sich deutlich nach vorne. Am Ende reichte es dann für einen 4. Platz für Jonathan und einen 3. und damit ein Treppchenplatz für Leon, der sich am Sonntag um einige Plätze nach vorne kämpfen konnte.

    Bei den Laser Radial segelte Friedemann auf einen 9., Domenik auf den 11. und Klaas auf den 16. Platz. In der 4.7 Laser-Klasse war Fiete ebenfalls mit einem 16. Platz vertreten.

    Ein super Wettkampfwochenende mit tollen Ergebnissen für unsere kleinen Nachwuchssegler. Vielen Dank für die Organisation nach Neubrandenburg und auch unserem Eltern- und Betreuerteam vielen Dank für die Unterstützung.


  • 20. Jollen und Jollenkreuzerregatta

    Am vergangenen Samstag konnte die 20. (und letzte) Jollen und Jollenkreuzerregatta veranstaltet werden.

    Bei herrlichem Wetter und leichtem Wind, der zeitweise innerhalb von Minuten 180 Grad drehte, konnten drei Wettfahrten als up-and-down-Kurse für die sieben Boote durchgeführt werden. Mit Blick auf den immer mehr abflauenden Wind wurde auf die obligatorische Langstreckenfahrt um die Insel verzichtet. Nach der Auswertung nach Yardstick wurde dann, wie es schon Tradition ist ausgiebig gefeiert.

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    Als Sieger, Vereinsmeister, Organisator und Wettfahrtleiter konnten Dr. Regina Krüger und Thomas Schleif überlegen alle Wettfahrten gewinnen und lagen klar als Gesamtsieger auch nach gerechneter Zeit vorn und wurden damit gleichzeitig Vereinsmeister.

    Es folgten Mandy und Thomas Deutzmann auf bopohehok, Jana und Jens Krüger auf Mora, Isolde und Michael Lückstädt auf Babajaga sowie punktgleich Alberto Müller mit Crew auf seamonkey, Marlis und Rolf Klemkow auf Helo2 und Monika Bürvenich auf Mrs. Big.

    Dank an alle Unterstützer und besonders an Isolde Lückstädt: die Einhorn-Apotheke in Reinfeld hat die Erinnerungs-T-Shirts großzügig gespendet.

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    Am Sonntag wurde dann als Ergebnis der geselligen Runde der zweite Teil der J+JK-Regatta durchgeführt: bei nicht mehr ganz so sonnigem Wetter wollten einige der gestrigen Teilnehmer doch wissen, wie sich unsere Opti-Kinder auf ihren Sportgeräten fühlen und versuchten ihr Glück unter der Obhut und Glitschregatta-Erfahrung von Thomas Schleif.


  • optimal-cup 2016 in Röbel

    Wieder ein Wochenende auf Achse bzw. auf dem Wasser. Dieses mal ging es nach Röbel an der schönen Müritz. Der Röbeler Segler-Verein rief zum Kräftemessen. Am Freitag ging es daher wieder auf Tour, die Boote waren schon beim letzten Training verladen worden. Dann hieß es erst einmal wieder das Camp aufbauen, Boote zu Wasser lassen bzw. auftakeln. Da wir relativ früh am Platze waren, hielt sich in diesem Jahr das Gewusel für uns in Grenzen. Zur Hochzeit des Andrangs saßen wir bereits am Grill und entspannten.

    22 420er, 18 Laser Standard, 54 Laser Radial, 48 Laser 4.7 sowie 97 A- und 74 B-Optis waren am Start, macht also 335 Segler plus der ganzen Entourage in etwa der gleichen Größenordnung. Das sind dann schon eine Menge Menschen auf dem Platz, die sich alle über die schmale Anfahrtsstraße quälen.

    Am Samstag hieß es nach dem Frühstück dann auftakeln, umziehen um dann direkt nach der Eröffnung aufs Wasser zu gehen. Um 11:30 sollte schon die erste Wettfahrt beginnen und das Wettfahrtgebiet ist recht weit draußen, daher wurden auch fast alle Boote im Schlepp nach draußen befördert. Anders wären diese bei knapp 1 Windstärke auch gar nicht draußen angekommen. Die Optis haben es dann auf immerhin 3 Wettfahrten gebracht, auch wenn hier mittels Bahnabkürzung die ein oder andere Wettfahrt verkürzt werden musste um überhaupt noch vor dem Zeitlimit einen Zieleinlauf zu haben. Bei den 420er und Lasern lief es deutlich ruhiger ab, dort waren am Samstag in einigen Klassen nur 1 Wettfahrt drin, bei anderen wurden gerade noch so 2 Wettfahrten geschafft. Aber bei nur 2,5 bis 3 Knoten Wind ist da auch nicht mehr zu schaffen. Zwischendurch gab es für die Segler noch ein leckeres Eis und Gummibärchen bei der Zieldurchfahrt direkt auf dem Wasser. Eine mehr als nette Geste.

    Am Sonntag lief es dann, was den Wind betrifft, nicht viel besser. Bevor überhaupt eine Wettfahrt starten konnte schlief der am Morgen noch optimistisch stimmende, frische Winde fast vollständig ein. Hier kamen so nur die 4.7 und die Radial-Segler zum Zuge. Die 420er und Standard-Segler sind ohne Wettfahrt wieder zurück in den Hafen. Auf dem Kurs der Optis wurden 2 wirklich kurze Wettfahrten durchgeführt. Die Ergebnisse unserer Segler waren bei diesen reinen Nerven-zehrenden Wettfahrten „durchwachsen“, was sich in stark schwankenden Platzierungen wiederspiegelte.

    Alles in allem war es aber eine schöne Regatta, auch wenn wir uns „etwas“ mehr Wind gewünscht hätten. Zumindest konnten die Kinder viel baden zwischen den Wettfahrten.

    Vielen Dank für die Unterstützung auch an Mandy und Tom, die uns so edelmütig bei der Betreuung unserer Laser-Piloten unterstützten (und hier auch das ein oder andere Bildchen beigesteuert haben). Auch ein herzliches Danke an Dirk und Anni für die Betreuung der Optis sowie an die helfenden und Trailer durch die Lande ziehenden Eltern.


  • Greifswalder Boddenpokal 2016

    Unsere kleinen Opti-Regatta-Crew ging dieses Wochenende auf Tour nach Greifswald. Die dortigen Vereine luden zum jährlichen Boddenpokal ein. Und so ging es mit kleiner Mannschaft am Freitag Abend im Pulk also in Richtung Osten ans andere Ende des Bundeslandes.

    Vor Ort angekommen wurden dann erst mal die Optis abgeladen, schon mal probehalber aufgebaut und das Schlauchboot zu Wasser gelassen. Dann haben wir unsere kleine Wagenburg aufgebaut und der Restabend wurde mit Entspannung und auch dem ein oder anderen taktischen Hinweis für die Wettfahrten gelassen, bevor es dann früh zu Bett ging.

    Am nächsten Morgen ging es dann früh raus und zum Frühstück, dass das überaus engagierte Team der Greifswalder auf die Beine gestellt hat. Einfacher kann man gar nicht in den Regatta-Tag starten. Einhellige Meinung unserer Kleinen: sollte es immer geben.

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    Eröffung

    Um 10:30 startete dann der offizielle Teil mit der Eröffnung, dem allgemeinen Hallo und ein paar Hinweisen zum Verlauf der Veranstaltung.

    Dann aufgetakelt und los, denn Punkt um 12 Uhr gab es das erste Startsignal. Vier Wettfahrten wurden dann bei gutem Wind und leichtem Wellengang durchgeführt. Die Leistungen unserer Kleinen waren weit gespannt. So gab es neben vielen Platzierungen im Mittelfeld auch ein paar wirklich gute ziemlich weit vorne.

    Am Abend fand dann die Auswertung am Grill statt.Anschließend wurde herumgetobt oder gespielt bevor es die müden Trainer und damit auch die Kinder ins Bett zog.

    Sonntag früh dann nach dem wiederum extrem gut organisierten Frühstück galt es bei ordentlich Wind und knackigen Wellen (zumindest für uns Binnenseesegler) noch zwei weitere Wettfahrten zu segeln. Anfangs gab es im Angesicht von ungemütliche kurzen, hohen Wellen, schon die erste verzweifelten Gesichter unserer Kleinsten, was sich dann aber auch legte. Alles eine Sache der Gewöhnung. Dann stand der Spaß im Mittelpunkt auch wenn die Platzierungen bei solchen ungewohnten Bedingungen nun teilweise schlechter ausfielen als am Tag zuvor. Da dies allerdings auch anderen Seglern so ging, konnten auch Plätze gut gemacht werden. so dass es am Ende ein ausgewogenes Gesamtergebnis gab.

    Bei den Platzierungen dominierten hier am Ende die heimischen Segler, die ihren Heimvorteil effektiv umsetzen konnten.

    Die Sieger der Opti-Bs
    Die Sieger der Opti-Bs

    Alles in allem eine schöner Wettkampf bei super Rahmenbedingungen.


  • Ausschreibung zur 20. Jollen- und Jollenkreuzerregatta

    Unsere alljährliche Jollen und Jollenkreuzerregatta findet am 11.6. ab 13:00 Uhr nunmehr zum 20. Mal statt. Anmeldungen bitte unter piper148(at)web(Punkt)de.

    Geplant sind (wetterabhängig) drei Kurs-Wettfahrten, eine Langstreckenwettfahrt und Siegerehrung mit anschließendem Grillen.

    Startgeld: 5,- Euro / Person

    Unterstützung und Mithilfe bei der Veranstaltung sind wie immer gern gesehen. Bitte auch dafür unter o.g. Emailadresse melden.

    Wir freuen uns auf euch und einen tollen Tag, Mast- und Schotbruch


  • Ansegeln 2016 – manchmal braucht …

    … man einfach nur etwas Glück. Vor allem mit dem Wetter!

    Am 1. Mai, nach dem traditionellen Setzen des Vereinsstanders am Flaggenmast konnten wir bei herrlichem Wetter endlich aufs Wasser.

    Pläne sind eins, Realisation etwas völlig anders. So wurde auch unsere diesjährige „Geschwaderfahrt“ vereinstypisch ein Riesenspaß. Nachdem sich jeder den Wind um die Nase hat wehen lassen können, wurde der Nachmittag mit leckeren selbstgebackenen Kuchen und eine kleinen anschließenden Grillorgie am Abend abgerundet. Alle trugen Leckereien herbei und so entstand eine stattliche Festtafel. Es war wieder einmal ein herrliches Wochenende im Verein, allen dafür vielen Dank!

    Bilder: Micha, ThomasR, Oliver, Benni – Danke sehr!

    :-)


  • Insel Lieps Pokal 2016

    Auch in diesem Jahr gelang uns die Durchführung des nunmehr zum 38. Mal veranstalteten Pokals.

    Der Wind war kalt, das Wasser bissig, einige sprachen von Polarluft und Wintereinbruch, aber dennoch sorgten die 64 angetretenen Sportler und die Betreuer, Eltern, das Regattateam und natürlich nicht zuletzt die Spender dafür, dass wieder einmal eine tolle Veranstaltung mit jeweils sieben Wettfahrten in allen Klassen gestartet werden konnten. Und der Ehrgeiz des Wettfahrtleiters ist ungebrochen: er strebt nach wie vor den Rekord an: alle ausgeschriebenen Wettfahrten in allen Klassen einmal zu schaffen.

    Die Laser 4.7 konnten in diesem Jahr zum 10. Male beim ILP begrüßt werden. Bei 27 Startern gewann Leonard Stock von der Seglervereinigung Berlin vor Julia Büsselber (VSAW) und Justus Sauer (LYC).

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    Die Laser Radial starteten ebenfalls mit 27 Booten und Moritz Peitzner vom Kieler Yachtclub konnte vor Karoline Rumme (YCW) und Lennart Hootz (VSAW) gewinnen.

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    Auch bei den Standards gelang es Ranglistenpunkte und die Masterwertung auszusegeln. Hier gewann Florian Stindt vom Röbeler Segler-Verein  vor Thaddäus Gemmel (VSAW) und Jakob Peitzner (KYC). Thorsten Wyk konnte als Gesamtsechster den Masterpokal entgegen nehmen.

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    Alle Ergebnisse gibt es natürlich unter raceoffice.org.

    Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Helfern und Spendern einen herzlichen Dank, dass wieder eine tolle Regatte durchgeführt werden konnte.

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    Und hier nun alle uns bislang zur Verfügung stehenden Bilder. Unter der Veranstaltungsseite gibt (vielen Dank Andreas!)es noch weitere. Viel Spaß beim Stöbern!

    (Dank an Chris, Regina, Moni, Mandy …)