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  • das waren die 12h vor Hohen Viecheln 2017

    Pünktlich um 6:00Uhr trat eine Reihe übermüdeter aber motivierter Segler an um zum nun vierten male 12 Stunden lang im Kreis zu segeln. Ohne größere Überraschungen durch aufkommende Stürme oder totaler Flaute ging es nun recht angenehm immer um die Tonnen in unserer kleinen, geschützten Bucht am Nordende des Schweriner Sees.

    In diesem Jahr gab es kaum Ausfälle (ein Mast ist leider runter gekommen und ein sich selbst zerlegender Block an einer Genua hat für einen kleinen Ausflug ins Schilf gesorgt). Und es wurde wirklich bis zur letzten Minute durchgesegelt. Leider waren die Titelverteidiger von der Feeling in diesem Jahr nicht dabei. Die Crew befand sich zumindest zu Teilen auf u.a. auf der Melges24-WM in Helsinki wo sie sich als „Held vom MIttelfeld“ exakt auf den 30. von 59. Plätzen segelten.

    Aber zurück in unser Heimatrevier. Zum Abend hin ließ der Wind langsam nach und es wurde, dank Landabdeckung, zusehends schwerer die Kreuz an der Wendemarke vor dem Heimathafen zu nehmen. Ansonsten war durchgehend gutes Segelwetter auch wenn morgens um 6 noch einige Segler mit eingezogenem Reff ablegten.

    Sonne satt und ordentlich Wind sorgten so für annähernd gleichbleibenden Segelspaß. Zumindest wenn man von den diversen blauen Flecken und Schwielen an Händen und Gesäßen absieht. Für einige der Teilnehmer ist dies vielleicht auch noch mal eine Erinnerung daran, was unsere Kleinsten so leisten, wenn sie auf ihren Regatten meist auch um die 8 Stunden am Stück und das an mindestens 2 Tage hintereinander aushalten müssen. Und das auf ihren meist deutlich unkomfortableren Nussschalen. Da ist dann auch nix mit Kaffeekochen und Schnittchen schmieren auf Vorwindkurs. Apropo Kleinsten. Kleinste Teilnehmerin war die 7jährige Maria, die im Frühjahr bei uns angefangen hat und nun auf ihrem Käpt‘ Rot alleine bis zur ersten Tonne und zurück segelte (also 1/2 Runde) sowie eine weitere Runde als Optivorschoterin zusammen mit Hanna.

    Ab 18:00Uhr trudelten dann die Segler wieder im Heimathafen ein und dann wurde der Grill angeschmissen. Der Abend wurde dann aber nicht mehr so lang, da die meisten Teilnehmer schon deutlich mit mit Müdigkeit zu kämpfen hatten. So verabschiedeten sich nach und nach dann einer nach dem anderen.

    Gesamtsieger in diesem Jahr wurde übrigens die Baby Blue mit Dirk und Anni Voigt mit insgesamt 19 Runden und 1 Tonne.

    Im nächsten dann wieder auf ein neues. Wir freuen uns jetzt schon drauf.


  • Optispaß auf dem Vereinsfest

    Unsere Vorsitzende zog ein kurzes Resümee:

    Das Vereinsfest in unserem 43. Jahr liegt nun hinter uns. Diese Gelegenheit wollen wir nutzen, um ein kleines Resümee zu ziehen und uns bei Euch allen und auch unseren Gästen zu bedanken, dass Ihr

    • trotz fast nur Dauerregen gekommen seid und durchgehalten habt,
    • so ein tolles Kuchenbüffet gezaubert und uns alle in Erstaunen versetzt habt,
    • unermüdlich, mit Wasser von oben und unten mit den Optis, ob groß oder klein, leicht oder schwer ständig zum Gaudi aller, um die Tonnen gesegelt seid: das nächste Mal muss es unbedingt Preise geben …
    • neue Bekanntschaften geknüpft und alte Bekannte getroffen habt, besonders unsere langjährigen Mitglieder aus der Schweiz (Wilfried und Silva Hasselberg) und unsere Teilzeit-Südafrikaner (Brigitte und Peter Schumann) trugen zum „internationalen Flair“ bei.

    Ein großes Dankeschön möchten wir weitergeben an Herrn Rolf Natzius, der sein Geburtstagsgeld unserer Vereinsjugend gespendet hat, damit das Trainingslager der Kinder im August auch richtig gut gelingt.
    Von Frau Andrea Voigt (ehem. Hoffmann, Geschäftsführerin der Fa. Schweißgeräteservice Lechner) gab es einen extra großen Koffer, damit das Ordnunghalten und auch das Zusammenhalten von Werkzeugen endlich klappt, auch dafür ein großes Dankeschön.

    Wir bedanken uns dafür,

    • dass es vom Partyservice Rehwald so ein leckeres, zartes und reichliches Schwein gab, und dann noch die vielen tollen Salate und Beilagen, die Ihr alle dazu bereitet habt.
    • dass Reinhold und Steffi Berg den Musiker Heiko dazu bewegen konnten, uns noch ein Konzert am Abend zu bieten, damit auch die Kultur nicht vernachlässigt werde.

    Selbst als zum Schluss nur noch wenige durchgehalten haben, dem Konzert lauschten und der Regen endlich aufhörte wurde uns doch ein schönes Fest bescheinigt.
    Für alle die nicht dabei sein konnten: beim nächsten Mal wird es noch besser, auf alle Fälle werden wir am Wetter arbeiten müssen…

    Euch allen eine schöne Ferienzeit und eine gute Segelsaison
    wünscht im Auftrag des Vorstandes
    Regina Krüger


  • 21. Schweriner Marstall-Cup 2017

    Am letzten Wochenende waren unsere kleinen Helden zum Schweriner Marstall-Cup. Quasi vor der Haustür kann man so eine Regatta auch nicht auslassen. Am Samstag ging es pünktlich um 10:45 Uhr mit der Eröffnung und anschließender Startverschiebung los. Gegen 12:30 kam dann langsam das ersehnte Auslaufsignal und die kleinen Segler machten sich auf den Weg ins Regattagebiet.

    Die A-Optis waren die ersten die starten durften, haben den Start aber so durcheinandergewirbelt, dass erst einmal mit einem allgemeinen Rückruf abgebrochen wurde. Anschließend wurden die B-Optis vorgezogen, bevor die A’s dann mit Black-Flag einen erneuten Anlauf nehmen durften. Hier war der Abstand zwischen den beiden Starts allerdings recht kurz gewählt, so dass die A-Optis die langsameren B’s schon an Tonne 1 förmlich überrollten. So kam es zu reichlich unschönen Szenen, weil sich die Fortgeschrittenen gegenüber den kleinen Anfängern teils recht brachial durchsetzten.

    Während dieser ersten Wettfahrt ließ zunächst der Wind fast vollständig nach, so dass von den knapp 52 Seglern unter den B’s am Ende nur ganze 15 Optis innerhalb des Zeitlimits ins Ziel kamen. Noch bevor die letzten Optis im Ziel waren, setzte ein starker Regen ein, so dass die Wettfahrten für den Rest des Tages abgebrochen werden mussten. Der Regen ließ dann zwar auch irgendwann wieder vollständig nach – wir waren mittlerweile schon an Land – der Wind jedoch auch. So ging der Wettkampftag also recht früh zu Ende.

    Am Sonntag hieß es dann wirklich früh aufstehen, da bereits um 9 Uhr der erste Start angesetzt war. Auslaufen daher schon um 8 was auch eine entsprechend frühe Anfahrt bedeutet.

    Pünktlich wurde gestartet, die A-Optis direkt mit Black-Flag. Das Wetter schwankte von sonnig, freundlich bis regnerisch, bedeckt. Meist letzteres. Trotzdem hatten die Kleinen eine Menge Spaß und unsere beiden Segler konnten auch mehrere Wettfahrten recht weit vorne im Feld abschließen. Nach dem missglückten Versuch am Vortag waren am Sonntag so insgesamt vier Wettfahrten drin. Die Gesamtzahl an Wettfahrten wuchs so auf fünf, womit zumindest bei den meisten der DNF vom Samstag gestrichen werden konnte. Insgesamt kam Jonathan somit auf einen wirklich guten 6. und Hanna auf einen respektablen 29.Platz von insgesamt 52 Startern im B-Feld.


  • SeglerInnen des SVHV auf der WaWo

    Trotz Studium, Wetter und Prüfungsstress waren SeglerInnen des SVHV wieder unterwegs. Hier ein Bericht von Till:

    Eine spannende 80. Warnemünder Woche 2017 geht zu Ende. Für den SVHV waren einige SportlerInnen am Start. Beim Laser Europa Cup konnte Friedemann sich im international stark besetzten Feld gut behaupten und belegte den 43. Platz. Gewonnen hat ein langjähriger Freund des Vereins: Theo’s Road to Tokio.

    In der ORC Klasse sind Antonia, Dominik und Jakob und Till an Bord der XP 38 Roxy an den Start gegangen

    und konnten sich über Gold am vergangenen Samstag beim Warnemünde Cup, einer 20 sm Mittelstrecke, Platz vier bei den Up and Downs am Sonntag, sowie vermutlich Platz zwei heute bei der Bäderregatta freuen.

    Till hat unter der Woche auch an der Rund Bornholm Regatta teilgenommen. An Bord des Volvo Ocean Racers Illbruck (Glashäger) gelang ein eindrucksvoller zweiter Platz (gesegelt und berechnet) hinter den Speedsailing– Kollegen von der OSPA.

    Bildhinweis: Pepe Hartmann (offizielle WaWo Pressefotos)


  • 9. Rostocker Eurawasserpokal

    Am letzten Wochenende ging es für unsere Optimisten nach Rostock zum Eurawasserpokal. Veranstaltet wird diese Regatta vom Rostocker Segelverein Citybootshafen e.V. Der Name ist hier Programm und durch die direkte Lage in der City ist es hier nicht so günstig mit dem zur Verfügung stehenden Platz. Daher sind wir als kleine Delegation bei der Opti-Jugend des Yachtclub-Warnow untergekommen. Hier wurden wir sehr herzlich aufgenommen und uns wurde auch bei Problemen sehr unkompliziert und direkt geholfen.

    Ankunft am Freitag Abend bei frischen 7 Windstärken am Wasser, haben wir uns mit unseren Zelten und Mobilen in die hinterste Ecke zurückgezogen. Hier war der Ausblick direkt auf die Warnow zwar nicht mehr ganz unverstellt, dafür war es aber Windgeschützt. Bei gegrillten und ein bisschen Klönsnack ließen wir den Abend, selbst dick eingepackt, ausklingen und die Optis noch eingepackt. Nur das Schlauchboot haben wir schon mal ins Wasser gesetzt um am nächsten Tag die Slip freizuhalten.

    Blick auf die Stadtsilouette

    Am Samstag wurde dann, nach einem entspannten Frühstück, in aller Ruhe aufgetakelt und dann ging es auch schon los auf den beschwerlichen Weg ins Startgebiet. Der Wind hatte „etwas“ nachgelassen und so mussten sich unsere Kleinen bei knappen 5 bft mit Boen bis 7 bft vor dem Wind herschieben lassen. Nicht ganz soo einfach bei dem dadurch gegebenen Wellengang und dem querenden Schiffsverkehr. Und so gab es schon auf der Hinfahrt die ersten Kenterungen mit Verlusten an „Marschverpflegung“. Die Stimmung war dementsprechend.

    Am Yachthafen

    Das eigentliche Wettkampfgebiet lag etwas geschützter, so dass hier mit etwas leichteren Bedingungen gekämpft werden musste. Die ersten Wettfahrten waren, dank Landablenkung und -abdeckung sowie reichlich knackigen Boen trotzdem recht anspruchsvoll. Unsere Kleinen konnten diese Bedingungen allerdings recht gut für sich nutzen und auch die ein oder andere Wettfahrt auf den vordersten Plätzen beenden. Allerdings gehörte unter diesen Bedingungen neben guten Revierkenntnissen auch ein bisschen Glück dazu um hier konstant vorne dabei zu sein.

    Start

    Der Rückweg nach Beendigung der 4. und letzten Wettfahrt des Tages mussten sich unsere Segler dann bei immer noch knackigen 4 bis 5bft kreuzend zum Yachtclub zurückarbeiten. Nach so einem langen Tag keine einfache Angelegenheit, aber am Ende doch zu schaffen. Die Ruhe die wir uns hiervon erhofft hatten hielt allerdings auch nicht so lange an und schon nach einer halben Stunde wurde wieder über das Gelände getobt, Tannenzapfen gekickt und Kubb gespielt. Zum Abendessen war der Hunger unserer kleinen Segler im Übrigen gegen Null. Was auch daran liegen könnte, dass die Futtertonnen zwar den ganzen Tag nicht angerührt, dafür nach Ankunft dann restlos geleert wurden.

    Panorama

    Am Sonntag früh hieß es etwas schneller fertig werden, denn der erste Start sollte heute schon um 10 stattfinden. Da die Anreise ins Startgebiet von unserem Lager aus etwas länger dauert, musste wir also schon vor 9 Uhr auslaufen um noch rechtzeitig anzukommen. Dies hat dann auch Problemlos geklappt. Der Wind war am Sonntag dann auch deutlich freundlicher den zarten Gemütern gesinnt. Bei schönen, recht gleichmäßigen 3bft waren nun die letzten beiden Wettfahrten zu absolvieren. Leider konnten die am Vorabend noch ziemlich hoch gesteckten Ziele nicht voll erfüllt werden, was dann wiederum zu etwas Frust führte. Vollkommen unbegründet eigentlich, war die gezeigte Leistung im Prinzip doch ganz ordentlich.

    Siegerehrung

    Nach den Wettfahrten hieß es dann erst mal zurück Boote abtakeln und aufladen. Dann haben wir noch unsere kleine Lagerstadt abgebaut und sind dann noch mal mit dem Schlauchboot los um am Mittagessen und der Siegerehrung teilzunehmen. Die Versorgung war hervorragend. Neben den obligatorischen Nudeln mit Tomatensauce gab es auch Reis mit Chili-Con-Carne. Außerdem gab es, bei den mittlerweile tropischen Temperaturen echt toll, ganz viel Obst.

    Die Siegerehrung vor dem Fahnenmast wurde dann ziemlich zügig und unkompliziert durchgeführt, was in der prallen Sonne und schon ziemlich platten Seglern allen Beteiligten gut passte. Es wurde natürlich trotzdem nicht darauf verzichtet jeden Teilnehmer ausreichend zu würdigen und jeder Segler hat eine Urkunde bekommen. Die jeweils erstplatzierten dann natürlich auch einen schicken, kleinen Pokal und einen Preis.

    Anschließend ging es mit Volldampf zurück zum Yachtclub, musste doch noch das Motorboot aufgeladen und verzurrt werden. Wir verabschiedeten uns dann noch vom Yachtclub Warnow und ab ging es nach Hause. Die Uhr war mittlerweile ja auch schon wieder nach 17 Uhr.

    Vielen Dank noch mal an die Jugend des Yachtclubs Warnow für die herzliche Aufnahme und die unkomplizierte Hilfe bei aufgetretenen Problemen und Schäden am Material. Ihr seit natürlich auch herzlichst eingeladen bei uns mitzusegeln.


  • 61. Sternberger Städtevergleichskampf 2017

    Das letzte Wochenende waren wir mit unseren Regatta-Optis beim 61. Sternberger Städtevergleichswettkampf. Eine traditionelle Veranstaltung, in der vor allem die Piraten und die Ixylons gegeneinander antreten. In den letzten Jahren sind dann auch die Optimisten dazu gekommen. Der erste Start war schon für Samstag früh gegen 10:30 Uhr angekündigt. Also sind wir bereits am Freitag angereist, so dass wir die Boote in Ruhe vorbereiten konnten. Dann hieß es das Camp aufbauen, den Grill anschmeißen und noch mal kurz baden gehen, bevor es Nachtruhe hieß. Die Nacht war allerdings recht lebhaft, da neben einer größeren Anzahl Spätanreisender auch noch ein kleineres Unwetterrandgebiet lautstark durch das Camp zog. Am nächsten Morgen waren daher nicht alle so ausgeschlafen, wie sie sein sollten.

    Der Lohn der Mühe

    Nichts desto trotz hieß es dann aber nach dem Frühstück auch direkt Boote auftakeln, umziehen und nach der Begrüßung und Eröffnung dann raussegeln. Während es im Hafen von Sternberg noch recht ruhig war und wir uns eigentlich schon fast auf eine Schwachwindregatta eingestellt hatten, fegten „draußen“ auf dem See knappe 3-4 Windstärken über das Wasser. Der ablandige Wind aus Richtung Stadt machte es möglich.

    Einweisungs- und Motivationsrunde

    Die Starts fanden alle vollkommen unkompliziert statt. Keine Frühstarter, keine Rückrufen und auch keine anderen nennenswerten Regelverstöße seitens der vor den Optimisten startenden Ixylons und Piraten. Da trauten sich dann auch die Kleinen nicht über die Stränge zu schlagen und hielten sich streng an die Regeln. Der ein oder andere Trainer war allerdings der Meinung, der Lee-Bogen hätte aber auch etwas schwächer ausgeprägt sein können…

    Am Abend wurden die Segler mit den obligatorischen Nudeln versorgt. Ansonsten hieß es rum toben, noch mal baden gehen und auch das ein oder andere Eis essen. Nachts gingen die Lichter erst recht spät aus, da sich der Geräuschpegel im Camp erst nach Mitternacht auf ein Level begab, bei dem man auch schlafen konnte. Hier gäbe es noch organisatorisches Verbesserungspotential. Die Nacht war dann doch noch recht entspannt, blieb die angekündigte Sturmwarnung doch unerfüllt.

    zuweilen unübersichtlich

    Sonntag, es stand nur noch eine Wettfahrt an, war es dann schon etwas ruhiger auf dem See. hier pendelte der Wind bei einer schwachen 2. Hier war daher etwas Konzentration und deutlich weniger „arbeiten“ angesagt.

    Unser  Segler kamen an den Starts an beiden Tagen fast durchweg gut aus ihren Positionen und konnten ihre Plätze, die sie dort erreichten auch gut verteidigen. Und hier und da konnte noch der ein oder anderen Platz wieder gut gemacht werden. Allerdings kam es auch zu kleineren, meist technisch bedingten, Rückschlägen. So waren am Ende Plätze im vorderen Drittel zwar drin, für die Top10 hat es diesmal aber nicht gereicht.

    Siegerehrung

    Zum Abschluss gab es dann noch reichlich Pokale und Urkunden. Auch unsere Segler konnten jeder noch einen Pokal und eine Urkunde abstauben. Die Boote waren schnell verpackt und aufgeladen, so konnten die Kleinen bei dem sonnigen Wetter noch mal baden gehen, bevor wir uns dann auf den Heimweg machten.


  • OsterCamp 2017

    Das OsterCamp 2017 ist nun auch schon wieder Geschichte. Von Montag bis Donnerstag wehten unsere Kleinen über den See. Bei weitestgehend trockenem Wetter und ordentlich Wind gab es reichlich Gelegenheiten zum Segeln. Von den gelegentlichen Regenschauern ließ sich aber niemand abhalten. Das meiste Wasser kam ja sowieso von unten.

    Ein paar Kenterungen und vollgelaufene Boote gab es ebenso wie ein paar verlustig gegangene Verklicker, ein gerissenes Segel, ein paar ausgerissene Ausreitgurte sowie ein demolierter Mast. Dank der Landcrew, in Form von Frank, wurden all diese Schäden aber umgehend wieder instant gesetzt damit die kleinen Segler in der nächsten Einheit wieder dabei sein konnten. In den Einheiten wurden eine ganze Reihe von Übungen und auch jeweils ein paar Wettfahrten gefahren. Am Ende standen somit ganze 25 Kurzwettfahrten im Buche, die es ermöglichten am letzten Tag eine ordentliche Siegerehrung durchzuführen.

    Dank den Trainern Dirk und Chris haben auch alle was dazugelernt, was nun in den nächsten Regatten direkt in erfolgreichen Platzierungen umgesetzt werden kann.

    Ein bisschen Wetter-Statistik noch:

    • Montag 4bft, in Boen 6bft, sonnig.
    • Dienstag 3bft, Boen morgens 4-5 bft Nachmittags 6bft, Sonnig, später Nieselregen
    • Mittwoch 3bft Boen 4-5bft, fast durchgehend Regen mit kurzen sonnigen Phasen
    • Donnerstag 5bft, knackige Boen um 6-7bft, gelegentlich Nieselregen

  • Stärkster Segler 2017

    Am letzten Wochenende fand der traditionelle „Stärkster Segler“ in der Laufhalle Rostock statt. Hier ging es darum sich in einigen der typischen Disziplinen des Wintertrainings zu messen. So durften unsere Kleinen (und auch Größeren) sich in Rumpfbeugen, Dreiherhopp, Medizinballstoßen, Lienen-Pendel-Lauf und Seilspringen versuchen und dabei jeweils möglichst weit, schnell oder viele zu erreichen. Dies klappte auch mal mehr und mal weniger gut.

    Für zwei unserer acht Teilnehmer klappte dies zumindest so gut, dass sie in ihrer Altersklasse jeweils den ersten bzw. den zweiten Platz abräumten. Je mit nur einem Punkt Abstand eine ziemlich knappe Entscheidung. Generell war die Leistungsdichte in einigen Disziplinen recht hoch. Vor allem vor dem Hintergrund, dass hier keine Sportarten vertreten sind, die unsere kleinen Helden regulär betreiben, ist das mal erwähnenswert.

    Für die Fahrer war dann die Heimreise eine „sportliche“ Herausforderung, kam es in der Zwischenzeit doch zu einem schönen, feinen Eisregen, der nicht nur die Autos mit einer zentimeterdicken Eiskruste versah, sondern auch die Straßen. Glücklicherweise sind, auch dem funktionierenden Winterdienst sei dank, alle heil und glücklich wieder nach Hause gekommen.

    Wir freuen uns auf jeden Fall auf den nächsten „stärksten Segler“ in 2018. Dann in der schönen Residenz- und Barlachstadt Güstrow.


  • Winterzeit – Zeit für die Weiterbildung

    Nun hat uns die kalte Jahreszeit voll im Griff. Die Häfen sind leer, die Boote verpackt auf den Trailern und die Jugend turnt statt auf ihren Optis nur noch in der Halle rum. Doch diese Ruhige Zeit will auch genutzt werden, also haben sich ein paar unserer Mitglieder die Aus- und Weiterbildung auf die Fahnen geschrieben. So wurden die letzten beiden Wochenenden genutzt um den theoretischen Teil des Aufbaukurses für den Trainer-C-Breitensport zu absolvieren. Dieser findet in jedem Jahr beim Segelverband MV in der Sportschule Warnemünde statt.

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    Mit Ausblick direkt auf die dem Ort namensgebende Mündung der Warnow ließ sich sogar dem ein oder andere Schauer und der zwischenzeitlich ziemlich klamme Kälte draußen etwas abgewinnen. Heißer Kaffee und Tee im gut geheizten Schulungsraum machen es möglich.

    Zwei verlängerte Wochenenden hat alleine dieser Aufbaulehrgang gekostet. Bedingung war ein Grundkurs sowie ein Erste Hilfe-Kurs, die unsere beiden Teilnehmer schon im Vorjahr ableisteten und dort auch schon mehrere Wochenenden für opferten. img_3046

    Im Kurs konnte man prima Kontakte knüpfen und sich ausführlicher mit den Menschen unterhalten denen man zwar sonst auch auf den diversen Regatten begegnet, wo allerdings meist weniger Zeit ist um sich gegenseitig auszutauschen. Viel neues haben wir gelernt und auch eine Menge an neuen Ideen haben wir mitgebracht. Übungen für das Training auf dem Wasser waren zwar der Schwerpunkt, aber auch für das Hallentraining haben wir viel neues an Ideen und Übungen mitgebracht. Viele Tipps aus der Praxis der anderen „angehenden“ Trainer gab es obendrauf. Denn die meisten sind schon lange in der Ausbildung tätig und haben hier nun nur noch ihre offizielle Legitimation erworben.

    Nun können wir es kaum erwarten, dass es wieder aufs Wasser geht. Schließlich können wir erst dann unsere noch zu absolvierende Hospitationen absolvieren. In der Zwischenzeit können wir uns aber schon mal nach entsprechenden Möglichkeiten dafür umsehen.

    Alles in Allem war dies ein toller Kurs. Hat ehrlich gesagt richtig Spaß gemacht.

     


  • Glashäger Segel-Vereins-Cup 2016

    Zum nun schon dritten mal wurde der von der Glashäger-Brunnen GmbH und dem Segelverband MV getragene Segel-Vereins-Cup MV ausgetragen. Hierbei treten die kleinen Segler nicht einzeln gegeneinander an, sondern als Team. Jedes Team besteht dazu aus je 3 kleinen Seglern des gleichen Vereins, deren Punkte am Ende zusammen die Teamwertung ergeben. Spannend vor allem deshalb, weil auch ein konstanter vorderer Platz eines Seglers nicht automatisch bedeutet, dass man auf dem Treppchen stehen darf. Allerdings heißt es auch, das selbst am Ende des Feldes um jeden Platz gekämpft wird, da gerade hier dann die entscheidenden Punkte herausgesegelt werden die über Wohl und Wehe entscheiden.

    Dieses mal ging es nun also nach Röbel an die Müritz, nach dem es in den beiden Vorjahren nach Rerik und Greifswald ging. Gesegelt wurde nicht auf dem für Röbel üblichen Revier weit draußen auf dem offenen See, sondern direkt vor dem Stadthafen auf dem Binnensee. Dies war auch ganz gut so, konnte man an der Engstelle die den Binnensee von der Bucht zur eigentlichen Müritz, schon einen Eindruck von den sich stolz auftürmenden Wellen bekommen die dort „draußen“ herrschten. Nix für kleine Optis. Doch auch hier, direkt vor der Kirche von Röbel wehte ordentlich Wind, die auch die ein oder andere Kenterung zu Folge hatte.

    Ordentlich Wind in Verbindung mit einem kurzen Up-and-Down-Kurs sorgten dafür, dass vier sportliche Wettfahrten ausgetragen werden konnten und trotzdem alle pünktlich zu den warmen Nudeln wieder an Land waren und vorher sich noch um die Boote kümmern konnten.

    Die direkt daran folgende Siegerehrung wurde dann schön kurz und ohne viele langwierige Redebeiträge über die Bühne gebracht. Natürlich wurde alle Teams ausführlich geehrt. Und auch eine Tombola gab es noch, bei der zwei nigelnagelneue Opti-Segel verlost wurden. Leider war uns die Losfee nicht holt und wir gingen dieses mal leer aus.

    Es war wieder eine tolle Veranstaltung und die Organisation war top. Danke an der Röbeler Segelverein für die Orga und auch an Glashäger für die Aktion als solche. Nächstes Jahr sind wir definitiv wieder dabei.


  • Blaues Band 2016

    Auch in diesem Jahr fand das Blaue Band mit zahlreich angereisten Surfern statt und war nicht zuletzt wegen des herrlichen Wetters mit Wind zwischen 3 und 5 bft aus NO auch dieses Mal ein voller Erfolg. Die Wettfahrt wurde zum 23. Mal auf unserem Revier ausgetragen zumindest, wenn man den Einträgen auf den entsprechenden Wimpeln folgt).

    Es wurde die traditionelle Acht um die Inseln Lieps und Rethberg gesegelt, diesmal verwirrender Weise allerdings anders herum.

    Das Orga-Team um Monika, Micha und Rainer hatte mal wieder alles im Griff und so konnte nach der Wettfahrt schnell zum gemütlichen Teil mit selbst gebackenem Kuchen vom beeindruckenden Büffet, Kaffee und mehr 😉 übergegangen werden.

    kuchengrill

    Der Abend wurde dann in großer Runde mit gemeinsamen Grillen abgerundet.

    Das Blaue Band des Schweriner Außensee ging an den Hobie Tiger 777 mit Jens Krüger und Thomas Deutzmann, beide SVHV. Das blaue Band der Surfer konnte der Letztjahressieger Bernd Neumann (GER 9) aus Hamburg verteidigen.

    1 HC Tiger 777 Jens Krüger, Thomas Deutzmann
    2 Surfer GER 9 Bernd Neumann
    3 Surfer GER 884 Hubertus Tesdorpf
    4 Surfer GER 30 Gregor Behrbohm
    5 Surfer GER 239 Rainer Fröhböse
    6 Surfer GER 227 Aaron Eckstaedt
    7 Surfer GER 702 Helmut Mannsbarth
    8 Surfer GER 810 Dieter Leitsch
    9 Surfer GER 2211 Manuela Buch
    10 Surfer GER 147 Rainer Becker
    11 Surfer GER 305 Susanne Striepe-Langer
    12 Surfer GER 392 Siggi Büschler
    13 20er JK R 1960 Fam. Zarncke
    14 Feeling GER 622 Jakob Sabban und Crew
    15 20er JK R 279 Dr. Regina Krüger und Thomas Schleif
    16 Surfer I Michael Crull
    17 Surfer E 8118 Ingo Tralles
    18 Surfer 4 Marcel Teichert
    19 Tandemsurfer Eike Bialas
    20 Jantar 21 Birgit und Mario Franke
    21 Surfer GER 816 Rolf de Veer
    22 Surfer 142 Siggi Brüggemann
    23 Ypton Jens Pfahl und Crew
    24 Jantar 21 Thomas Rehwald und Crew
    25 Sportina 680 Monika Bürvenich und Crew
    26 Jantar 21 Isolde und Michael Lückstädt
    27 Eickplast Ulf Malzahn
    28 HelLo Marlies Undemann, Rolf Klemko
    (29) DNF Surfer G51 Klaus Kohlmeyer
    (29) DNF Surfer ohne Nummer Christof Langer

    Allen, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben einen großen Dank … bis zum nächsten Jahr hoffentlich!

    Danke für die Bilder an Monika Bürvenich, Dr. Regina Krüger, Thomas Rehwald, Michael Lückstädt, Thomas Deutzmann.


  • Landesjugendmeisterschaft 2016

    Das letzte Wochenende stand wieder voll unter den Zeichen des sportlichen Wettkampfes. Dieses Mal ging es in die schöne Hansestadt Greifswald zu den Landesjugendmeisterschaften 2016. Bereits am Freitag Nachmittag reisten wir an, ist es doch von unserer Landesseite bis nach Greifswald schon eine kleine Weltreise. Abfahrt aus unserem Heimathafen war für die ersten kurz nach 16:00Uhr. Ankunft in Greifswald dann ca. 19:00Uhr, einige auch deutlich später. Am späten Abend konnten wir zumindest unser Camp aufbauen und die Boote abladen. Zum auftakeln und slippen der Motorboote wurde es dann aber doch schon zu dunkel. Also auf morgen vertagen. Aber anmelden und noch einmal tief Luft holen ging dann doch noch.

    Am Samstag früh hieß es dann alle Boote klar machen, umziehen und auf Wind hoffen. Auf Grund des nicht vorhandenen Windes startete die Veranstaltung zwar um 10:30Uhr pünktlich, aber auch direkt mit einer Startverschiebung.

    Es frischte dann deutlich auf und auf dem Bodden herrschte eine knappe 2-3 bft. Ca. 13:00Uhr kam dann das Signal zum auslaufen. Also alles raus aufs Wasser. Eine halbe Stunde später dann der erste Start für die Cadets, der dann aber nach einer halben Bahn direkt wieder abgebrochen werden musste. Noch drehte der Wind lustig um bis zu 90° hin und her. Es dauerte aber nicht lange, bis sich die Windrichtung stabilisierte und es drei, für die Cadets ganze vier, schöne Wettfahrten gab. Ein paar Fehlstarts, allgemeine Rückrufe und BlackFlags gab es natürlich auch. Unsere Helden konnten sich aus diesen Disqualifikationswürdigen Gemengelagen aber gut heraushalten. Im Gegenzug fehlten dann allerdings die entscheidenden Quentchen Glück bei der Taktik. So landeten unsere Kleinen dann doch nur im Mittelfeld. Allerdings konnte die kleine Hanna hier die besten Wettfahrten ihrer bisherigen Seglerkarriere hinlegen. Unser Laserhelden hielten sich ebenfalls gut im Mittelfeld. Allerdings waren die Regattafelder im Vergleich zu den Opti B mit ihren 83 Seglern deutlich übersichtlicher (18 Radial und 31 4.7). und die Leistungsdichte recht hoch.

    Das Abendprogramm der Wettfahrtleitung bestand dann aus vielen, vielen Protestverhandlungen. Dadurch kamen die Zwischenergebnisse erst nach 22:00Uhr an die Tafel. Für die kleinen Segler also meist schon nach der Zubettgehzeit. Aber immerhin konnten sich alle Sportler und Helfer bei ordentlicher Livemusik und großem Buffet die Zeit vertreiben und die eigenen Leistungen des Tages feiern. Hier hat die Orga wirklich ganz Großes aufgefahren.

    Am Sonntag begrüßte uns dann wieder leichter Wind ohne die Tendenz zu Mehr. Also war heute Schwachwindsegeln angesagt. Eigentlich so gar nichts für unsere Kämpfer. Unsere Optis konnten ihre Platzierungen vom Vortag nur mit Mühe verteidigen. Kassierte BFD-Strafpunkte machten das nicht leichter. Trotzdem war es ein gutes Rennen und ehrlich erarbeitete und verdiente Platzierungen. Die Laser konnten dagegen Boden gut machen und rutschten in ihrer Ergebnisliste deutlich nach vorne. Gut gemacht!

    Die Siegerehrung zögerte sich dann bis ca. 18:00Uhr raus, was viele dazu nötigte schon vorher abzureisen. Hieß es doch für fast alle Teilnehmer am nächsten Morgen wieder zur Schule zu müssen und viele hatten noch einen stundenlangen Heimweg vor sich. Trotzdem kann man sagen, das dies eine schöne und vor allem gut organisierte Veranstaltung war. Ein Dank gebührt dafür dem ganzen Orga-Team und den engagierten und stets freundlichen Helfern.


  • 40. Freundschaftspokal 2016

    Das war er also nun, der Freundschaftspokal 2016. Schon das 40. Mal fand nun dieser Wettkampf der Optis auf unserem kleinen See statt. Insgesamt 33 Segler und Seglerinnen kämpften in der Opti-A Klasse und 36 bei den B-Optis um Punkte in ihrer jeweiligen Rangliste.

    Das Wetter versprach für dieses Wochenende keinen Sonnenschein, aber trocken bei mittleren Windgeschwindigkeiten sollte es werden. Dies traf auch größtenteils zu, so dass am Samstag die erste Wettfahrt am Samstag pünktlich um 12:00 Uhr, bei 10, in Böen 15 Knoten Wind, gestartet werden konnte. Der Wind frischte nämlich gerade während der Vorbereitungen und in der Vorstartphase ordentlich auf. Die erste Wettfahrt war dann zum Wachwerden auch schön knackig kurz, woraufhin für die folgenden Wettfahrten der Kurs erst einmal wieder umgelegt wurde. Bis auf leichte Anpassungen im Bereich der Startlinie blieb der Wind dann aber stabil. Durch die Kürze der Runden im allgemeinen war es möglich, am Samstag schon ganze 6 Wettfahrten durchzuführen, womit am Ende des Tages auch schon aussagekräftige Ergebnisse zur Verfügung standen.

    Der Sonntag wurde dann mit reichlich diesigem Wetter bei leichten Regenschauern gestartet. Der Wind war zwar etwas schwächer als am Vortag und er ließ im Laufe der Veranstaltung auch weiter nach, für die verbliebenen 2 Wettfahrten gab es allerdings noch genug davon, bevor zum Mittag hin der See immer ruhiger wurde.

    Um 12:02 fuhr dann der letzte Opti ins Ziel und es ging wieder an Land, um noch ein paar Proteste zu verhandeln und die Ergebnislisten auszurechnen. Die Siegerehrung wurde dann schnell und unkompliziert durchgeführt, so dass schon um 15:00 Uhr fast alle Wettkampfteilnehmer den Platz verlassen hatten und auf der Heimreise waren. Immerhin dürfte für die meisten Teilnehmer am nächsten Tag das neue Schuljahr wieder beginnen.

    Sieger bei den Opti A wurde Emil Sperling vom Schweriner Yachtclub vor Carl Krause und Caspar Ilgenstein. Bei den Opti B siegte Louis Holst vom SSV von 1894 vor Mattes Weichbrodt und Mats Parlow.

    Ein großes Dankeschön auch an alle unsere Mitglieder, Helfer, Sponsoren und Unterstützer die unsere kleine Regatta zu einer erfolgreichen Veranstaltung werden ließen. Ohne diese Unterstützung wäre dies nicht möglich.


  • Das waren die 12 Stunden vor Hohen Viecheln 2016

    Am letzten Samstag war es wieder so weit. Zum bisher dritten mal fanden die „12 Stunden vor Hohen Viecheln“ statt. Bei angenehm trockenen Wetter und schön gleichmäßig wehenden 9 Knoten Wind ging es pünktlich morgens um 6 los. Die ersten Runden waren schon nach jeweils 35-45 Minuten in der Spitzengruppe ersegelt. Bis gegen ca 10 Uhr blieb es dabei und es wurden die Runden abgespult. Dann fing es plötzlich an „etwas“ böig zu werden. Die Spinnaker wurden weggelassen, große Genuas gegen kleine Focks gewechselt. Außer bei Blaubär, hier wurde die Halse an Tonne 2 unter Spinnaker zum Ereignis des Tages, denn der 20er Jollenkreuzer hatte aufgrund eines crewinternen Kommunikationsmissverständnis plötzlich eine waagerechte Haltung angenommen. Die Crew der führenden Feeling sowie der bopohehok brachen sofort zur Rettung und Bergung auf. In Mühevoller Arbeit wurde die Blaubär wieder aufgerichtet, näher in Richtung Ufer gezogen und dann leer gepützt. Zum Glück war der Tiefgang an der Unglücksstelle nicht all zu tief, so dass diese Bergung auch funktionierte.

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    Randvoll

    Der Rest des Feldes hat, natürlich nach Nachfragen ob noch Hilfe benötigt wird, das Rennen weiter bestritten. Zwischenzeitlich stießen auch noch ein paar weitere Boote hinzu. Zumindest bis kurz nach 12:30 Uhr drehten alle weiter ihre Runden. Dann zog ziemlich schnell eine ziemlich dunkle Wolke über den See und von Süden her schob sich eine undurchsichtige Wasserwand auf unser kleines Regattafeld zu. Die Blaubär, wieder schwimmfähig und fast vollständig, wurde zu diesem Zeitpunkt gerade erfolgreich in den Hafen geschleppt. Als dann das Unwetter über uns hereinbrach. Dies ging alles so schnell, dass nicht mal jemand Zeit hatte dies auf Foto festzuhalten. Der Versuch in den rettenden Hafen noch vor dem Wolkenbruch einzulaufen, klappte für die kleine Hanna in ihrem Opti, Bärbel im Norweger Regin sowie Dirk auf seinem 15er und Thomas auf sarna nicht mehr ganz Rechtzeitig. Der Opti lief nur voll, konnte aber noch problemlos in den Hafen geschleppt werden. Die Regin hat es dann direkt vor dem Hafen umgeworfen, so ganz ohne Schwert oder Kiel war den Sturmböen nichts mehr entgegen zu setzen. Die Blue Baby und die sarna haben dann die schlimmsten Böen vor Anker abgewettert und danach den Hafen angelaufen.

    die kleinste im Feld

    Anschließend, der Spuk dauerte keine halbe Stunde, wurden erst mal reichlich Klamotten, Polster und Segel zum trocknen aufgehängt. Der See war nun spiegelglatt. Eine weitere halbe Stunde später frischte es wieder auf und einige Crews, allen Voran die der Feeling, brachen wieder auf um Runden abzuspulen. Allerdings war es extrem böig, was es sogar der Crew der Feeling abnötigte zu reffen. Und das obwohl auf dem Schiff einige Meistertitel versammelt waren. Für uns Schönwetter-Segler reichte es dann nur noch für ein, zwei Proberunden um dann genervt abzubrechen. Nur die Crew der Vivat hat eisern durchgehalten und ist bis zum Schluss durchgesegelt, was ihr auch den verdienten 2. Gesamt-Platz einbrachte. Sieger aller Klassen war übrigens am Ende die Feeling. Auch ohne die ihr von der Wettfahrtleitung für die Unterstützung bei der Bergung der Blaubär zuerkannten 4 Runden, hatte sie mit 17 echten gesegelten Runden, die mit Abstand meisten Runden auf dem Klemmbrett, als um 18:00Uhr die Kirchturmuhr das Ende der Regatta verkündete.

    Badetag
    Badetag

    Beim anschließenden Grillen und Fachsimpeln wurden dann noch die erlittenen Verluste ausgetauscht (so viele waren es dann doch nicht) und in fröhlicher Runde gefeiert und geklönt.

    Danke an die Orga für die tolle Veranstaltung. Wir freuen uns auf die vierte Ausgabe dieser Regatta im nächsten Jahr.

    ein großes Danke für die zusätzlichen Bilder an Bärbel, Moni und Michael.


  • Sommercamp 2016 in der Hansestadt Wismar

    Unser diesjähriges Trainingslager fand in diesem Jahr zu Gast bei der Seglerjugend der Hansestadt Wismar statt, welche auf dem Gelände des Yachtclub Wismar 61 e.V. beheimatet ist.

    Tag 1 des Trainingslagers bot viel herrlichen Sonnenschein mit viel Wasserkontakt. Es wurde viel geplanscht und es wurden reichlich Starts mit kurzen Wettfahrten geübt. Noch ein bisschen mehr Wind in den nächsten Tagen wäre allerdings schön…

    Unser zweiter Tag im Trainingslager führte uns am Morgen auf einen „kleinen“ Ausflug in das 5,5 sm entfernte Kirchdorf auf der Insel Poel. Natürlich jeder im eigenen Boot. Eine Kenterung der Kleinsten und ein paar Stunden nach Abfahrt aus Wismar gab es dann erst mal ein leckeres Eis für jeden. Der Rückweg war dann bei Vorwind etwas fixer zu bewältigen, dauerte aber auch knapp 3 Stunden. Am Abend, bevor alle in die Falle gehen, gab es noch eine ordentliche Schnitzeljagd im Dämmerlicht mit vielen Rätseln und einer richtigen Schatzkiste am Ende in der sich für jeden was Süßes und auch eine Kleinigkeit zum Spielen fand.

    Tag drei in Wismar war geprägt von großen Schiffen. Am Morgen noch Regattatraining direkt neben der Fahrrinne direkt neben den Ein- und Auslaufenden Frachtern und Segeljachten. Der Nachmittag war dann erst einmal Entspannung, bevor es am Abend gemeinsam mit vielen anderen großen Segelyachten zur Mittwochsregatta ging. Mitten durch die Dickschiffe schlängelten sich unsere Optis und die Laser haben die komplette Regatta mitgemacht. Pünktlich mit dem letzten Boot ging auch unser letzter Opti und der letzte Laser über die Ziellinie. Es war für alle ein großartiges Erlebnis. Nach dem alle wieder im Hafen waren, hieß es nur noch Essen fassen und dann ging es auch schon fast direkt ins Bett. So ein langer Tag schlaucht…

     

    Nach dem der Ausflug am Dienstag nach Kirchdorf so erfolgreich war, haben wir am Tag Vier einen weiteren längeren Ausflug in das 6,8 sm entfernte Timmendorf auf der Insel Poel gemacht. Knapp 7 Stunden reine Segelzeit bedeutete dies auf den kleinen Optis. Die Laserpiloten waren etwas schneller unterwegs und durften ihren „Vorsprung“ dann mit Halbwindeinheiten auf der offenen Ostsee vor Timmendorf ausgleichen. Der Hafen dort war etwas zu voll für unsere kleine Gruppe, also „parkten“ wir die Boote außerhalb vor dem Strand. Die Boote haben wir in gebührendem Abstand vom Strand auf Anker gelegt. Dies bedeutete dann eine kleine Wanderung durchs hüft- bis halshohe Wasser. Natürlich gab es dann auch wieder das obligatorische Eis bevor es wieder zurück in den Heimathafen und dann, nach einem kurzen Abendessen, auch fast beinahe direkt ins Bett ging.

    Am Tag fünf gab es, nach der langen, ausdauernden Erkundungsfahrt nach Timmendorf ,zur Abwechslung mal etwas kurzweiliges auf dem Programm. Nach dem wir am Morgen die Flautephase mit Winkingerschach am Strand und baden überbrückten, ging es dann auf dem Wasser darum, möglichst schnell extrem kleine, kurzweilige Dreiecke und Trapezkurse zu fahren. Am Nachmittag wurden die Kurse dann etwas länger, dafür wurde aber noch viel verbissener in jeder Wettfahrt um jeden Platz gekämpft. Der Abend wurde dann mit herzhaften Burgern und Fußballspielen beendet.

    Der sechste und letzte Trainingstag begann mit fiesem Regenwetter und ordentlicher Briese. Ideal zum Kurstraining auf dem Wasser. Das bisschen Regen kann uns doch nicht die Stimmung vermiesen. Nach dem Mittag gab es dann einen kleinen Ausflug in Richtung Stadt und Hafen. Gestartet bei leicht bewölktem Himmel, fing es direkt nach verlassen des Yachthafens an zu schütten. Zu spät um wieder umzukehren. Wollte auch niemand, denn das Ziel war hier, wie kann es anders sein, wieder eine Eisdiele. In direkter Hafennähe war aber nichts mit Segeln, da hieß es eher paddeln und wriggen. Wind war zwischen den Häusern nämlich keiner.  Es regnete auch fleißig weiter, bis wir unseren Ausflug beendet haben. So konnten wir am Abend dann das offizielle Abschlussgrillen mit Eltern und Unterstützern zumindest bei trockenem Wetter feiern. Für die Teilnehmer gab es Urkunden und die Regattacrews wurden mit neuen Laibchen für die Schwimmwesten überrascht. Es war ein schöner Abend. Morgen noch alles verladen und dann geht es nach Hause…

    Nach der langen Woche segeln und trainieren war für alle heute Abschied nehmen angesagt. Es wurden alle Zelte abgebaut, Wohnwagen vollgeräumt, Boote abgetakelt, abgespült und verladen (und daheim auch wieder abgeladen und weggeräumt). Es war eine anstrengende, aber auch ausgesprochen schöne Woche.

     

    Das einstimmiges Fazit der Woche unter allen Teilnehmern war Super! Vielen Dank an unsere lieben Trainer Dirk, Chris und Matze und vor allem an die Landcrew, die dieses Trainingslager erst möglich gemacht haben. Danke auch an den Rehwalds-Partyservice, der uns die ganze Woche fleißig mit allem versorgt hat was wir für das leibliche Wohl brauchten. Danke auch an die Seglerjugend der Hansestadt Wismar und das Hafen-Team vom Yachtclub Wismar 61 e.V. für die Gastfreundschaft.