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  • Das Blaue Band vom Schweriner Aussensee

    Wie jedes Jahr füllte sich am Morgen des diesjährigen Blauen Bandes unser Gelände mit einer Vielzahl  von Campingfahrzeugen der Surfer, die aus nah und fern anreisten, um an unserer Regatta teilzunehmen. Bald war der Rasen von den verschiedensten Brettern und Segeln bedeckt, darunter auch ein Tandem-Brett, das zum ersten Mal mitfuhr. Gern gesehener Gast von Innensee war Kuddel Hinz mit seinem Vorschoter Rolf de Veer auf seiner Altair. Mit seiner Teilnahme hatten wir dann ein kleines Feld von Jollis mit Baby Blue, Grus grus und Bertha, ergänzt von der Hello und Bärbels Boot Regin. Dabei waren dann noch 11 Surfer (Brettsegler).

    Es gab erst mal eine Startverschiebung wegen Flaute. Den ersten Hauch nutzten wir um loszufahren und nach einigen Metern wieder einzuparken. Die einen Links, die anderen Rechts und Kuddel in der Mitte unserer Bucht, und  die Surfer pumpten so langsam davon. Danach kam wieder Bewegung auf und Kuddel lieferte sich mit Dirk auf der Baby Blue eine hübsches Duell an der Südtonne der Lieps: Holzbootregattamäßig steil ausgebaumte Genua 1 gegen Spinnaker. Erst nach der Kreuz konnte sich Kuddel als Neunter an Dirk vorbeischieben, gefolgt von Thomas und Regina auf der Grus Grus. Etwa Aufregung gab es im hinteren Feld, als ein einstündiger Aufenthalt der Hello auf einer Untiefe nördlich des Horst nicht ausreichte um Bärbel den vorletzten Platz zu sichern. Trotz harter Arbeit auf der Kreuz kam sie doch noch als letzte an. Ganz vorne und von der Bertha aus leider nicht einsehbar gewann Surf-Freund und seinerzeit DDR-Meister Dieter Leitsch vom CSC Müggelsee den ersten Platz und damit das Blaue Band, first board home sozusagen.

    Nach dem Kaffeetrinken, der Siegerehrung und dem gemütlichen Grillen fanden sich alle in gemischter Runde beim anschließenden Schnack zusammen. Dabei outeten sich die älteren Jollensegler als noch ältere Surfer, die sich die Bretter noch selbst `geschaped´ haben. Das dauerte bis kurz vor einem mächtigen Gewitter, das noch mal alle weckte.

    Dank an Thomas Rehwald für Fotos und eine tadellose Leistung als Start und Zielschiff.

    Bedanken möchten wir uns bei allen Teilnehmern für Ihre Unterstützung bei der Durchführung der Regatta. Besonderer Dank an Rainer Becker für die Spende von den Surfern und die Organisation.

    Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr einen nicht so begehrten Termin im Veranstaltungskalender finden werden (Training für die Relegation, Regatta in Güstrow, Blaues Band vom Außensee und dann noch die Kreuzerfernwettfahrt am Sonntag).

    Mast- und Schotbruch

    (Text: Oliver und ThomaS)

    Hier nun eine Menge Bilder vom vergangenen Samstag:


  • Landes-Jugendmeisterschaft MV 2014 in Röbel

    Für das letzte Wochenende war die Landesjugendmeisterschaft in Röbel ausgeschrieben. Insgesamt fanden sich dann 5 Laser und 3 Opti-Piloten die die Reise an die Müritz antraten um sich dort mit anderen Seglern aus dem Lande und auch aus den umliegenden Bundesländern zu messen. Es sollte schönes Wetter werden, aber nur wenig Windstärken.

    Start der ersten Wettfahrt
    Start der ersten Wettfahrt

    Am Samstag schafften die Opti-Klassen 2 Wettfahrten, wo von die 2. bereits vorzeitig mit Bahnabkürzung beendet wurde. Die vielen Laser, Europe, 420er und Cadet-Piloten durften direkt die erste Wettfahrt mit Bahnabkürzung beenden. Dann folgte Ruhe. Aus wenig Wind wurde absolute Windstille. Ab und an bildeten sich leichte Böenfelder, die sich bereits vor erreichen des Regattafeldes wieder auflösten und meist so schwach waren, dass an eine Wettfahrt nicht zu denken war. Die Wettfahrtleitung tat sich schwer damit eine Entscheidung zu treffen und hoffte bei jeder Wolke auf Wind.

    Gegen 17:00 Uhr, wir waren nun schon knapp über 6 Stunden auf dem Wasser, kam dann der Abbruch. Lauter Beifall und Jubelgeschrei war die Folge. Die letzte Wettfahrt war nun schon vor ca. 2 Stunden zu Ende. Die Ergebnisse sahen für die Laserpiloten gar nicht so schlecht aus (mit zwei siebten und einem sechster Platz gut in den Top 10 vertreten) und auch die Optis waren mit ihren Plätzen im Mittelfeld weitestgehend zufrieden.

    morgendliche Ruhe
    morgendliche Ruhe

    Am Sonntag-Morgen begrüßte uns die Müritz mit herrlich glattem Wasser. Die Ansage war dann, dass der Wetterdienst Wind für kurz vor Mittag angekündigt hat und wir daher raus fahren und draußen auf eben jenen warten wollen.

    Draußen war dann erst mal abwarten angesagt. Die Geräuschkulisse entspricht in etwa dem, was man aus einem ordentlichen Freibad so kennt: jauchzen, schreien, Wassergeplatsche. Die Kinder haben die heraufziehende Sonne genutzt um mal ordentlich zu baden.

    es wird geplanscht
    es wird geplanscht

    Aus Langeweile wurden dann die Boote getauscht und 420er saßen in Optis, Optikinder auf Lasern und Cadeten hatten plötzlich 10 Mann Besatzung. Es wurde reichlich Kentertraining betrieben und Futtertonnen eingesammelt. Ab und an schwamm ein Kind auf der Suche nach dem eigenen Boot vorbei. Alles in allem ein herrlicher Spaß.

    Nur eines fehlte: Wind. Es kam zu keinem Zeitpunkt genug Wind auf um eine Wettfahrt durchzuführen. Kurz nach 12, der See wurde immer glatter, brachen dann die ersten Schleppverbände wieder in Richtung Röbel auf. Die Wettfahrtleitung sah sich auf Grund des mangelnden Windes und der nun auch noch stark abnehmenden Teilnehmerzahlen gezwungen den Abbruch zu verkünden.

    Fanfarenzug
    Fanfarenzug

    Diese Regatta blieben damit zwei bzw. nur eine ausgetragene Wettfahrten. Vor allem diejenigen, die die erste Fahrt als „Probe“ betrachteten und von vorne herein diese als Streicherkandidat betrachteten waren etwas geknickt ob der verpassten Chance. Als Abschluß gab es dann aber doch noch die übliche Siegerehrung mit Tombola, welche vom Fanfarenzug aus der Nachbarschaft laut tönend eingeleitet wurde. Alles in allem eine seglerisch recht dünne Regatta, aber die Kinder hatten zumindest Spaß. Immerhin etwas.


  • Regattaergebnisse Freundschaftspokal 2014

    Position Segel Skipper/
    Jahrgang
    Club
    /DSV
    1 2 3 4 5 6 7 8 Total Position
    1 13471 Anna Nowotny/ 2002 SVHV/ MV.009 2 [13] 2 1 1 1 2 4 13,00 1
    2 12981 Leon Zanzig/ 2004 SSVR/ MV.059 4 1 3 [6] 4 2 1 2 17,00 2
    3 12912 Felix Schießer/ 2003 YCW 61/ MV.012 1 4 1 [9] 2 3 3 6 20,00 3
    4 12980 Jelle Schwarze/ 2003 ROYC/ MV.003 7 [15] 5 3 8 8 7 3 41,00 4
    5 11527 Lina Sophie Müggenburg/ 2004 SVTH/ MV.053 9 9 7 [17] 9 4 4 9 51,00 5
    6 12037 David Ganssauge/ 2003 SCS/ MV.019 8 [16] 4 10 13 6 12 1 54,00 6
    7 12594 Fridjoff Hempel/ 2004 SSV VON 1894/ MV.008 15 2 8 2 11 11 [24] 7 56,00 7
    8 10360 Carl Krause/ 2005 RSC92/ MV.055 5 12 10 14 3 [21] 10 5 59,00 8
    9 12975 Leopold Baumgart/ 2003 SSVR/ MV.059 6 11 13 5 10 7 [14] 11 63,00 9
    10 10156 Luisa Bohnsack/ 2005 SSH/ MV.001 3 5 [18] 4 16 12 8 17 65,00 10
    11 9759 Konrad Willert/ 2001 YCW 61/ MV.012 13 [19] 6 13 5 15 5 13 70,00 11
    12 12497 J. Eliah Trosien/ 2004 SSH/ MV.001 10 6 14 [15] 6 10 13 12 71,00 12
    13 10422 Niclas Meyer/ 2003 SSV VON 1894/ MV.008 16 3 9 7 17 5 17 [18] 74,00 13
    14 13189 Elias Hackbart/ 2001 SVHV/ MV.009 11 7 [19] 18 7 13 6 14 76,00 14
    15 10968 Leonhard Frisch/ 2002 SSV VON 1894/ MV.008 14 14 11 8 15 9 9 [16] 80,00 15
    16 530 Silan Kort/ 2004 SCS/ MV.019 18 [22] 17 11 14 16 11 8 95,00 16
    17 9737 Nils Wember/ 2004 SCS/ MV.019 19 8 16 [25] 12 14 19 10 98,00 17
    18 11800 Klara Kummer/ 2005 SSVR/ MV.059 12 10 15 16 19 20 [21] 15 107,00 18
    19 8706 Vincent Rohde/ 2004 SSV VON 1894/ MV.008 17 20 12 12 18 [24] 15 19 113,00 19
    20 10097 Jonathan Nowotny/ 2005 SVHV/ MV.009 22 23 23 21 20 17 [26] 20 146,00 20
    21 12174 Simon Küchenmeister/ 2003 YCW 61/ MV.012 20 [25] 24 24 21 18 22 24 153,00 21
    22 11123 Leon Mitschard/ 2005 SVHV/ MV.009 27 17 [29] 20 28 23 20 21 156,00 22
    23 10 Henning Lüdemann/ 2002 YCW 61/ MV.012 21 26 21 23 22 22 [27] 25 160,00 23
    24 472 Cora Maiwald/ 2004 SVTH/ MV.053 24 28 28 [30] 24 19 16 22 161,00 24
    25 471 Ben Maiwald/ 2005 SVTH/ MV.053 23 24 20 26 23 [27] 25 23 164,00 25
    26 6 Lewin Winter/ 2006 SSV VON 1894/ MV.008 26 21 22 19 26 [31] 23 29 166,00 26
    27 10857 Anni Kummer/ 2007 SSVR/ MV.059 25 18 25 27 27 29 [36] 28 179,00 27
    28 8 Leo Conradt/ 2006 SSV VON 1894/ MV.008 28 29 30 29 [31] 26 18 26 186,00 28
    29 11538 Alia Wetzel/ 2001 SVHV/ MV.009 29 27 27 28 25 28 28 [30] 192,00 29
    30 10244 Tim Strohkirchen/ 2004 SVHV/ MV.009 34 [38/DNF] 38/DNC 22 32 25 33 35 219,00 30
    31 9189 Hannes Bremer/ 2004 YCW 61/ MV.012 32 34 33 [36] 29 33 31 27 219,00 31
    32 1 Kilian Bremer/ 2006 YCW 61/ MV.012 [35] 31 26 34 34 34 30 31 220,00 32
    33 9432 Johanna Weidemann/ 2005 SVTH/ MV.053 33 30 31 32 30 32 [35] 32 220,00 33
    34 8975 Jessica Natzius/ 2004 SVHV/ MV.009 30 33 [38/DNC] 31 33 30 32 33 222,00 34
    35 9885 Johanna Wolter/ 2005 SVHV/ MV.009 31 32 34 33 35 [36] 29 34 228,00 35
    36 23 Hanna Rehwald/ 2006 SVHV/ MV.009 36 [38/DNF] 32 35 36 35 37 38/DNF 249,00 36
    37 16 Dexter Kerth/ 2005 SSH/ MV.001 37 35 [38/DNF] 38/DNC 38/DNC 38/DSQ 34 36 256,00 37


  • Bilder der 12h vor Hohen Viecheln

    Das war er also, unser Versuch eines neuen Regattaformats im Verein: eine herausfordernde Langstreckenregatta sollte es werden, das Regattagebiet sollte übersichtlich und das Feld dicht zusammenbleiben.

    Neun Boote, zum überwiegenden Teil bereits zu nachtschlafender Zeit um 6:00 Uhr in der Früh fanden sich zum Start ein. Ab jetzt durften die Runden gezählt werden, die auf dem Rundkurs in der Bucht vor Hohen Viecheln bis 18 Uhr absolviert werden konnten.

    Teilnehmer waren:

    P Jollenkreuzer Baby Blue mit Dirk Voigt und Antonia Sebastian
    20er Jollenkreuzer BOPOHEHOK mit Mandy Schlabe und Thomas Deutzmann
    Simphathy 600 Feeling mit Jakob Sabban und Till Zarncke
    Ypton 22 Odin mit Jens Pfahl, Jana und Jonathan Nowothny
    die Eikplast Jojua mit Moritz Hocke und Fiete Kapitzke (später dann Sven Hocke als Ersatzschotte)
    Yxilon mit Chris Schlee und Doninik Eichler
    und der Optimist Capt´n Blau Hanna Rehwald

    Zu einer freundlicheren Tageszeit gesellten sich noch die Jantar 21 Vivat mit Birgit und Mario Franke und Babajaga (ebenfalls eine Jantar 21) mit Isolde und Michael Lückstädt hinzu.

    Das MoBo wurde von Thomas Rehwald bedient, dem wir auch die Fotos verdanken.

    Sage und schreibe gut 86 Runden des etwa 4,5 km langen Kurses konnten insgesamt dokumentiert werden, es wurden von den Teilnehmern in Summe über 57 Stunden auf dem Wasser geloggt.

    Das obligatorische Grillen am Abend verlief erwartungsgemäß recht ruhig und die Teilnehmer verschwanden vergleichsweise früh in den Kojen.

    Alles in allem erwies sich die Veranstaltung als toller Erfolg, an den Startzeiten und der Dauer wurde von der ein oder anderen Seite allerding verhalten Kritik geübt :-)

    Es kann mit Spannung auf die II. „12 Stunden vor Hohen Viecheln“ im kommenden Jahr gewartet werden.


  • Vereinsmeister 2014

    Am vergangenen Samstag trafen sich trotz der miesen Wetterprognose einige Seglerinnen, um in einer „gemeinsamen Ausfahrt mit festgelegtem Start und Ziel“ den Vereinsmeister 2014 auszusegeln. Bei hinreichend Wind wurde einmal um die Lieps gesegelt und nicht alle schafften es trocken vor dem aufziehenden Gewitter in den Hafen zurück.

    Bei der anschließenden Fußballübertragung Brasilien gegen Chile unter freiem Himmel mit Grill und Getränken hatte der Regen ein Einsehen und wartete mit seinem Dauereinsatz wenigstens bis zur allgemeinen Nachtruhe.

    Unsere Vereinsmeister 2014:

    JK_Sieger

    Hugo und Gustav mit Dr. Regina Krüger (leider nicht auf dem Bild) und Thomas Schleif


  • Absegeln 2013 – das wars

    … noch lange nicht. Immerhin stehen noch einige Regatten aus und bestimmt noch ein paar schöne Herbstsegeltage. Aber der offizielle Teil wurde am vergangenen Donnerstag bei teilweise stark böigem Wind aus Südost begangen.

    Wie üblich bei der Windrichtung hatten wir fette Dreher, erstaunlich viel Welle und Windspitzen, die mit bis zu 50 km/h dokumentiert wurden. Somit kam es wie es kommen musste, ein rundweg feuchtes und erfrischendes Vergnügen.

    Nachdem alle wieder wohlbehalten an Land waren, die Boote verstaut, die Klamotten gewechselt waren, wurde in erfreulich großer Runde der gemeinsame Grillabend eingeläutet. Schnell wurden Tische im Windschutz aufgestellt, die Grills angefeuert und die hungrige Meute abgefüttert. Ein winig erinnerte die Szenrie an alte Werbespots, in denen französischer Käse in ländlicher Idylle beworben wurden.

     

    Schön wars!

    Bilder: Regina, Tom
    Text: Tom


  • Trainingslager in Sternberg – eine erfolgreiche Woche

    In Sternberg wurden wir mit sehr viel Freundlichkeit und Gastfreundschaft empfangen. Die Bedingungen waren optimal. Vom Sternberger Verein haben 4 Kinder am Trainingslager teilgenommen. Eine gute Kooperation die allen etwas gebracht hat. Uwe und Heidi seien hier stellvertretend für alle Sternberger genannt und Euch meinen ganz besonderen Dank für die tägliche Unterstützung. Die Sportler wurden in drei Gruppen geteilt. Die Laser, trainiert von mir, waren Antonia, Dominik, Chris, Friedemann, Moritz und Lauren. Die Optigruppe, trainiert von Luki, waren Fiete, Finn, Klaas, Paul und Leon. Die Kleinenoptigruppe, trainiert von Schäfi, waren Pacey, Jesper, Tim Luka und Merle. Landseitig wurden wir die ganze Woche fabelhaft unterstützt von Anne, die mit ihrer Erfahrung aus vielen TL den Überblick behielt und die Kasse hütete. Zeitweilig und in perfekter Ablösung haben Anke, Steffi, Claudia, Hanka und Britt sich um die Belange der Kids gekümmert und nebenbei auch etwas über die Abläufe beim Segeln erfahren. Ich bin sehr erfreut, dass es schon jetzt die Bereitschaft gibt, nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

    Sportlich waren die Tage mit Frühsport (Laufen, Fußball und Schwimmen), einer zweistündigen Vormittagseinheit auf dem Wasser, einer mindestens dreistündigen Nachmittagseinheit auf dem Wasser und einer freiwilligen Abendeinheit (Baden vom Schlauchboot) gespickt. Trotzdem gab es keine Meuterei. Wirklich alle Kids haben eisern mitgezogen und hatten offensichtlich trotz Anstrengung ihren Spaß.

    Für Lauren, Friedemann, Klaas, Fiete und Finn galt es daneben noch die Prüfungen für den Jüngstensegelschein abzulegen. Am Ende konnte alle das Dokument in ihren Händen halten.

    Neben der sportlichen Schiene gab es viele interessante und spaßige Dinge zu erleben. Wochenhöhepunkt war eine Bootfahrt mit einem alten Fischerboot über die verbundenen Seen zum Slavendorf Großraden. Tomi Ohde hatte dies organisiert und wie sich später zeigen sollte dann auch gesponsert. Ein tolles Erlebnis, wie mir die Kids einhellig versicherten. Dafür auch hier mein Dankeschön. Neben Eisessen im Seepavillion, wurde in der Badeanstalt gebadet, der Ringo-Reifen gezogen und so manches Kartenspiel gespielt. Auch Bücher konnten beim Gelesenwerden beobachtet werden. Mittwoch gab es ein Bergfestgrillen und am Samstag das Abschlussgrillen mit zahlreichen Eltern und einer Siegerehrung.

    Der Umstand, dass es nicht einen einzigen Streit zu schlichten gab, zeugt wohl davon, dass alle zufrieden, ausgelassen und fröhlich waren.

    Auch rein sportlich kann man mit dem Erreichten voll zufrieden sein.

    Moritz erfuhr erst beim Aufladen, dass sein Opti zu Hause bleibt und er dafür den grünen Laser mitnimmt. Chris gab diesen ab und bekam einen „jüngeren“ Laser. Die Motivation war beiden deutlich anzumerken und erbrachte für beide einen sehr guten Leistungsschub. Aber um an Friedemann ranzukommen, müssen sich beide noch ziemlich strecken. Ich habe aber eine gute Truppe gesehen, welche sich gegenseitig gut weiterentwickeln kann.

    Bei den Radials haben sich unsere DM Teilnehmer richtig heftig gefordert. Im Zweikampf war kein deutlicher Sieger auszumachen. Schön das Dominik unsere Meisterin so fordert und mittlerweile eine wunderbare Trainingseinstellung an den Tag legt. Für beide eine gute Situation. Ein Riesenlob an Lauren aus Sternberg. Lauren segelt noch nicht lange und hatte ihr erstes Trainingslager in so einer Form. Die ungewohnte Belastung und der Umstand, dass die „Gegner“ meistens schnell enteilt waren, hat sie nicht aufgeben lassen. Sie hat eindrucksvoll das Training mitgezogen und so sehr viel in dieser Woche dazugelernt. Danke Lauren, das du dabei warst.

    In der Optigruppe war die größte Steigerung zu sehen. Nach dieser Woche sind wir uns sicher, dass Finn und Fiete beim Freundschaftspokal ihren ersten Start haben können. Die abschließenden Wettfahrten haben sie gemeistert und wissen jetzt Bescheid wo es lang geht. Leon fehlen da noch ein paar Wasserstunden, aber auch er ist gut über den Kurs gekommen. Mal sehen ob er beim Freundschaftspokal auch dabei ist. Klaas aus Sternberg will auf jeden Fall nach Viecheln kommen, um dabei zu sein.

    Die Kleinen waren bei Schäfi bestens aufgehoben. Mit Ruhe und Geduld hat er es geschafft Bedenken zu zerstreuen, Vertrauen in Boot und Trainer zu vermitteln und selbst bei heftigen Winden kamen Pacey, Tim, Jesper und Merle diagonal über den gesamten See. Es war ein schöner Anblick, wenn ich so vom Lasertrainingsplatz zu den Kleinen rüber geschaut habe. Auch wenn so manche Mutter lieber nicht hin gesehen hätte. Aber der Stolz der kleinen Kapitäne hat dann auch Muttersorgen überdeckt.

    Das Abbauen und Verladen für die Rückfahrt hat dann dank der zahlreichen Helfer wieder super geklappt. Meinen Dank an dieser Stelle auch allen Vätern, die angepackt und geholfen haben. Klasse Sache!

    Sonntagmittag (14.7.) habe ich dann den Schlüssel abgegeben und das Versprechen bekommen, dass der SVHV sehr gerne wieder mit seinen lieben Trainingsgruppen in Sternberg zum Trainingslager gesehen wird.

    Wir werden sehen. Nach dem Trainingslager ist vor den Trainingslager (um mal mit einer Fußballweisheit zu protzen). Im September werden die Vereinsverantwortlichen und die beteiligten Helfer das TL auswerten und das TL 2014 vorbereiten.

    Es gibt eine Menge Fotos vom TL. Anke wird versuchen diese zusammen zu stellen. Ich werde nach und nach versuchen einige davon hier zu veröffentlichen.

    Mir hat es gefallen.

    Dirk Voigt